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  • Facebook und die Meinungsfreiheit.Datum10.10.2021 13:48
    Foren-Beitrag von Waldi44 im Thema Facebook und die Meinungsfreiheit.

    Und wieder hat mir Facebook gezeigt, was es von dem mir durch die Verfassung verbürgten Recht der Meinungsfreiheit hält. Diesmal ist es wegen "Mobbing". Da ist man doch Sprachlos? Was war dieses "Mobbing: "Andreas Laudwein Ach sieh da: Eine "Meldemuschi", der die Argumente ausgegangen sind!" Das schrieb ich, nachdem mir mit Meldung eines anderen Beitrages gedroht wurde.
    Hier mal meine letzten Verfehlungen bei Facebook:
    Dein Konto wurde eingeschränkt. für 7 Tage
    Da von dir gepostete Inhalte gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen, kannst du unter anderem keine Beiträge und Kommentare mehr posten.
    09.10.2021
    Dein Beitrag hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    09.10.2021
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Belästigung und Mobbing verstoßen
    02.06.2021
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    16.12.2020
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    06.12.2020
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    Beiträge: 4. Dezember 2020
    Tatsächlich stellt sich hier die Frage, WER die wirklichen Barbaren sind! Die Antwort lautet schlicht: Die Islamisten. Und solchen Leuten gewähren wir auch noch Unterschlupf, wenn sie als angeblich Verfolgte bei uns um Asyl nachsuchen und wenn sie dann wieder kriminell werden oder ihre kruden Religion ausleben, dürfen sie noch nicht einmal abgeschoben werden - RotGrün weiß das schon zu verhindern!
    Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 08:40
    Rene Schröder Ok, wenn "Schuld" zu heftig klingt, dann eben Mitverantwortung! Ich will es aber dennoch versuchen auf einen Nenner zu bringen:Die "Negersklaverei" zB, deren Diskussion heute gerade in Deutschland wieder mal hochkocht, weil die Flamme immer schön am brennen gehalten wird, wird ausschließlich den Weißen angelastet, was aber ebenso falsch ist, wie den Indianer eine gewisse Mitschuld an ihrem Untergang abzusprechen. Klar, den Indianern fehlten die globalen Zusammenhänge und sie hatten ein eher beschränktes Weltbild - von wenigen weitsichtigen Häuptlingen abgesehen. Aber ähnlich erging es den Schwarzen in Afrika, ohne deren Mithilfe eine Sklavenjagt kaum möglich gewesen wäre und die wirklich großen Sklavenhändler waren nicht die Europäer, sondern die Araber und die Sklavenjäger die schwarzen Eingeborenen selber, Wobei hier natürlich nicht außer Acht gelassen werden darf, daß erst die Nachfrage auch ein Angebot schafft. Eine richtige "Nachfrage" nach Indianern gab es nicht. Wo immer Weißer versuchten sie auf Plantagen oder in Bergwerken zur Arbeit einzusetzen, verstarben sie schneller, als Nachschub rangeschafft werden konnte. DAS erst schuf die Nachfrage für Negersklaven! Daneben gab es natürlich auch noch die natürliche Vernichtung durch die Immunschwäche europäischen Krankheiten gegenüber, was Berichten zufolge von skrupellosen Weißen noch gefördert wurde.
    09.10.2021
    Waldemar Diesner
    Andreas Laudwein Ach sieh da: Eine "Meldemuschi", der die Argumente ausgegangen sind!
    6. August ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Was mache ich gerade? Nun, ich schäme mich gerade meiner unreflektierten Kindheit und habe einige Bücher rausgelegt, deren rassistische Aufmachung bei mir die Frage aufwirft, ob ich die Titel schwarz abkleben oder die Bücher der reinigenden Flamme übergeben soll (Damit hat man in Deutschland ja schon reichlich Erfahrung gesammelt). Damit es sich aber lohnt, werfe ich dann auch noch die Bücher von Karl May, James Fenimore Cooper und Friedrich Gerstecker hinterher. In ihnen wimmelt es geradezu von rassistischen Indianerbegriffen, wie zB Indianerhäuptling, Indianersquaw und Indianerstamm. Schrecklich und ich bin über mich selbst geradezu erschüttert. Ach und "Onkel Toms Hütte" wandert auch hinterher.... soviel "Neger" auf so wenig Seiten ist geradezu unanständig und rassistisch sowieso, denn den "Negerhäuptling" aus Takatukaland gibt es ja auch schon lange nicht mehr - der ist jetzt zum Südseekönig avanciert und auch "Uncle Ben" hat seinen Reis politisch korrekt und rassistisch neutral in „Ben’s Original“ umgetauft - ohne den charakteristischen Kopf einen Afroamerikaners - aber Reis soll immer noch drin sein - aber kein schwarzer mehr!
    Fazit: Ich kann in keinem der Beiträge etwas von Mobbing oder gar Hassreden erkennen. Sie sind kritisch und können überall über ihren Wahrheitsgehalt nachgeforscht werden. Kein Hass und kein Fake aber vielleicht unbequeme Wahrheiten. Wie manche damit heutzutage umgehen, zeigen die Beispiele Sarrazin unf Palmer! Hier wird eine Blockwartmentalität und IM Verhalten gefördert und ist weitab von meinem Demokratieverständnis!

  • Zwei Geschosse in einer Patrone?Datum08.09.2021 15:04
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Aprilscherz in Septemberausgabe?
    Wäre das die Aprilausgabe, hätte ich an einen Aprilscherz gedacht. Was ich in "Zeitgeschichte" Nr.53 las, hab ich bis dato noch nie gelesen oder gehört.
    Das gegen Kriegsende besonders großer Rohstoffmangel herrschte ist nun wirklich nichts neues und auch nicht, daß daraus besondere Sparsamkeit erwuchs. Aber was ich da las hätte ich nie für Möglich und eher eine Schnapsidee gehalten.
    Bisher galt: Eine Patrone, ein Geschoß! Aber Ende 1944 kam man auf die Idee, eine Patrone - zwei Geschosse. Nach einigen Versuchen entstand tatsächlich ein solches Geschoß. Es bestand als erste Patrone aus dem 7,62 x 57 mm Geschoß (schweres Spitzgeschoß sS1) und darunter ein 7,62 x 33 (Maschinenkarabiner Mkb).
    Alle gängigen deutschen Waffen konnten diese Kaliber verschießen, einschließlich dem Mg42.
    Das neue Doppelgeschoß wog 28,85 g, die alte 27,20 g. Es war zwar insgesamt etwas schwerer aber allein an der Hülse sparte man 10,25 g an Material und 3,45 g Pulver bei zwei Patronen oder jeweils die Hälfte bei einer (Zahlen aus dem Beitrag entnommen).
    Zwar ging noch eine Bestellung von 15.000 Patronen raus und sollten in der Finower Industrie GmbH hergestellt werden. Ob sie wirklich produziert wurden und gar zum Einsatz kamen, ist nicht übermittelt.
    Im Wehrmachtsforum fand ich einen Beitrag dazu, der aber etwas andere Zahlen benutzt. Da steht auch, daß es ähnliche versuche schon während des 1. WK gegeben haben soll. Wußte ich auch nicht! https://www.wehrmacht-forum.de/index.php...nen-im-versuch/

  • Die Risikoflotte und ihr Versagen.Datum04.09.2021 10:46
    Thema von Waldi44 im Forum Allgemeines zu den Kri...

    Was ist nicht alles schiefgelaufen!

    Wie schon mehrfach erwähnt, ging ja deutscherseits schon zu Kriegsbeginn so ALLES schief, was schiefgehen konnte und somit wurde der Grundstein für die Niederlage eigentlich schon recht früh gelegt.
    Ich fasse noch einmal zusammen: Der Schlieffenplan war der Grundpfeiler jeder deutschen Kriegsplanung. Überfallartiger Angriff im Westen mit schnellem Sieg über die Franzosen (Weihnachten wollte man wieder zuhause sein). Die Briten spielten bei dieser Planung noch keine Rolle.
    Dann mit den siegreichen Truppen gegen die Dampfwalze Russland ziehen, die erst dann vermutlich (so glaubte bzw hoffte man) in die Gänge gekommen sein würde.
    Der Angriff auf den "Erbfeind" sollte über das neutrale Belgien erfolgen (und ursprünglich sogar noch über das südwestlich Holland). Dabei ging man von zwei Faktoren aus, die man als gegeben ansah: Die Belgier würden den Deutschen entweder das Durchmarschrecht gewähren oder nur symbolischen Widerstand leisten und zweitens die Briten sähen in ihrer Garantieerklärung für Belgien nur einen symbolischen Akt.
    Wie wir wissen irrte man sich gerade diesbezüglich sehr und auch ein gewisser Hitler rund 30 Jahre später (Polen).
    ALLES ging schief und man hatte keinen "Plan B". Der Schlieffenplan mit seiner festgelegten zeitlichen Abfolge, brachte außerdem den deutschen Generalstab und somit auch den Kaiser in Zugzwang. Abwarten und taktieren war ab einem gewissen Zeitpunkt daher nicht mehr möglich.
    Nachdem im Westen quasi schon alles anders als erhofft gelaufen ist, machten auch die Russen einen dicken Strich durch den Schlieffenplan, indem sie nämlich nicht erst die vollständige Mobilisierung abwarteten ehe sie aktiv wurden, sondern schon mit nur zwei Armeen in Ostpreußen angriffen und die deutsche Grenze überschritten.
    Soweit die Ereignisse zu Lande. Nun möchte ich mich mal denen zur See zuwenden. Hier muß ich sagen, daß ich erst sehr spät erkannte, wie das mit der deutschen Hochseeflotte eigentlich ablief und daß auch hier wieder nur der Wunsch Vater des Gedanken war.
    Tirpitz und der flottenvernarrte Wilhelm II. hatten eine hochmoderne Hochseeflotte geschaffen, die eigentlich ihren Namen HOCHSEEflotte nicht verdiente.
    Nur wenige Schiffe befanden sich zu Kriegsbeginn tatsächlich auf hoher See und während des Krieges eigentlich nur zu Hilfskriegsschiffen umgebaute Hilfskreuzer und bewaffnete Blockadebrecher und natürlich die U-Boote.
    Die stolzen Schlachtschiffe, Schlachtkreuzer und Schweren Kreuzer lagen meist in ihren Häfen oder auf Reede und wurden zu Keimzellen der politischen Unruhen. Das höchste was sie von der Hochsee zu sehen bekamen, war die Nordsee und gelegentlich die englische Ostküste.
    Denn auch hier hatte ihnen ihr Gegner gleich zwei dicke Striche durch die Rechnung gemacht: Erstens war die Garantieerklärung für das neutrale Belgien nicht nur ein symbolischer Akt, wie gehofft und zweitens gab es keine Nahblockade und Angriffe auf die deutsche Küste, wie erwartet und ebenfalls erhofft.
    Mit der Fernblockade, brach das ganze maritime Konzept zusammen. Die deutsche Hochseeflotte saß im "Nassen Dreieck" der Nordsee fest und hatte tatsächlich nur eine einzige Chance, sich ernsthaft mit den Briten in einer offenen Seeschlacht zu messen. Wer aus dieser Schlacht als Sieger hervorging, wird bis heute diskutiert.
    Wie aber kamen die Deutschen darauf, daß die Briten von allein in die Reichweite ihrer Flotte und Küstenbefestigungen kommen würden?
    Natürlich hat man seine potentiellen Gegner studiert auch wenn man eher davon ausging, nicht mit England in einen Krieg zu geraten, sondern es nur mit Frankreich und Russland zu tun zu haben.
    In England beherrschte damals die "Blue Water School" das maritime Denken der Militärs. Sie gingen einfach davon aus, daß ihre Flotte das einzig entscheidende Kriegsmittel zur Erringung eines Sieges sei. Danach hatte der, der die Seeherrschaft besaß, den Krieg, bzw einen Krieg, schon gewonnen.
    Für einen Inselstaat wie Großbritannien vielleicht sogar logisch, insgesamt aber eher unlogisch.
    Einer der eifrigsten Verfechter war Admiral Philip Colomb und das brachte er in Buchform auch zu Papier. Das und andere diesbezügliche Ideen lasen natürlich auch die Deutschen und leiteten daher ihre Schlußfolgerungen für ihr Marinekonzept ab.
    Die russische und französische Flotte spielte dabei eher eine untergeordnete Rolle. Lediglich im Zusammenwirken mit der Navy erwog man einen eventuellen Durchbruch eine größeren Flottenverbandes in die Ostsee um zu den verbündeten Russen durchzustoßen.
    Die Briten beabsichtigten also mit der Erringung der Seeherrschaft nicht nur die gegnerische Seefahrt zu unterbinden, sondern auch entscheidend auf die militärischen Ereignisse an den Landfronten einzuwirken. Die Antwort darauf, wie genau das erfolgen sollte, blieb aber auch Admiral Colomb schuldig. Aber er stand mit seinen Vorstellungen nicht allein. Der US Amerikaner Alfred T. Mahan vertrat in seinen Schriften eine ähnlich Meinung.
    Colomb ging davon aus, daß die Seeherrschaft nur in einer Entscheidungsschlacht errungen werden konnte. Darüber hinaus sollten die Häfen des Gegners blockiert und seine Küstenbefestigungen angegriffen werden. Angedacht waren unter anderem Schleswig, Kiel und die Elbemündung. Die Navy sollte aktiv angreifen und kämpfen. Hier setzte dann das deutschen Konzept an (von v. Tirpitz vertreten): Die deutsche Hochseeflotte mußte so stark sein, daß das Risiko sie anzugreifen in keinem Verhältnis zum erreichbaren Endergebnis stehen würde.
    Bis etwa 1906 vertrat man in England diese Theorie, ehe ein Umdenken einsetzte und aus der allumfassenden Seeherrschaft eine punktuelle wurde: Seeherrschaft dort, wo man sie brauchte! Die deutsche Hochseeflotte aber war schon gebaut, befand sich im Bau oder war dahingehend geplant, daß man auf die Briten zur Entscheidungsschlacht wartete.
    Doch bekanntlich kamen die nicht und die ganze schöne deutsche Hochseeflotte verrostete über Jahre in ihren Häfen um sich am Schluß selber zu versenken!

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    WOHIN gehören die Qumran Schriftrollen?
    Raubkunst mal etwas anderes. Wobei der Begriff "Kunst" nur in Ermangelung eines anderen Begriffs gewählt wurde.
    In einem alten "Spiegel" aus 2010 fand ich einen interessanten Artikel. Dabei geht es um die bisher ältesten bekannte Handschriften der Bibel, den Qumran Schriftrollen.
    Diese wurden zwischen 1947 und 1956 in den Höhlen von Qumran am Toten Meer gefunden und gingen schon mehrfach auf Weltreise in verschiedene Museen - bis 2010!
    Da beschloß die israelische Regierung, diese Schriftstücke nicht mehr ins Ausland zu verleihen. Der Grund: Das Königreich Jordanien forderte von Kanada, wo sich seinerzeit die Rollen befanden, diese zu beschlagnahmen und an Jordanien zurück zu geben.
    Jordanien erhebt bis heute Anspruch auf diese Stücke, da der Fundort sich auf seinem Territorium befindet und bis zur Israelischen Okkupation Ostjerusalems dort im "Rockefeller Museum" ausgestellt waren. Ostjerusalem stand bis dahin unter Jordanischer Verwaltung.
    Israel aber behauptet, Jordaniens Herrschaft über Ostjerusalem sein international nie anerkannt worden, vergißt aber, daß seine über Ostjerusalem bis zum heutigen Tag ebenfalls nicht anerkannt ist.
    Wenn zwei sich streiten kommt meist ein anderer und stellt ebenfalls Ansprüche. In diesem Fall die palästinensische Autonomiebehörde. Wohl eher der fragwürdigste Treuhänder!
    Die Schriftstücke sind in Hebräisch abgefaßt und werden allgemein anerkannt, zum jüdischen Kulturerbe gezählt.

  • Der letzte Auschwitz-Befreier ist tot.Datum06.06.2021 18:06
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    David Dushman war der letzte noch lebende Auschwitz-Befreier. Nun ist er im Alter von 98 Jahren gestorben. Er kämpfte bei der Schlacht von Stalingrad, durchbrach die Zäune des Auschwitz-KZs und erlebte das Olympia-Attentat mit.
    https://www.t-online.de/region/muenchen/...-gestorben.html

  • Verbrecherorganisation oder was sonst?Datum06.06.2021 17:39
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    "Er habe die Nachricht aus Kanada mit Schrecken aufgenommen, sagte das Kirchenoberhaupt. Es werde weiter daran gearbeitet, Licht in die Sache zu bringen. Kanadas Regierung hatte eine Entschuldigung des Papstes gefordert."
    Der "Schrecken" wohl eher nicht wegen der mutmaßlichen Kindermorde, sondern, daß man das entdeckt hat. Die Katholische Kirche hat so viele "Leichen" im Keller, daß man fast schon abwinken möchte. Das wirklich erschreckende aber ist, daß das nicht irgendwann im ohnehin finsteren Mittelalter geschah, sondern in der jüngeren Vergangenheit und die Kindsmißbrauchsfälle, sind aktueller denn je.
    Eine andere Vereinigung wäre vermutlich schon längst als kriminell eingestuft und verboten worden.
    Bemerkenswert ist auch, daß es sich um indigene Kinder handelte - auf Deutsch, Indianer- und Eskimokinder, die vermutlich in guter katholischer Tradition zwangsbekehrt werden sollten. Es ist nicht gesagt, daß die Kinden Kindern körperliche Gewalt angetan wurde und sie daran starben. Menschen sterben auch durch seelische Grausamkeit, Krankheiten oder an Hunger!
    Weiterhin bemerkenswert, daß das Verschwinden einiger Kinder nicht unbemerkt geblieben ist und den Behörden, wohl auch der Polizei, gemeldet wurde. Vermutlich aber steckte sie mit der Schulleitung unter einer Decke oder das Verschwinden einiger "Indianergören" war ihnen egal - werden zu ihrem Stamm zurück gegangen sein.
    Ein Horrorszenario in einem Horrorhaus. Min wirklich gespannt, was bei den Untersuchungen rauskommt bzw was man rauskommen läßt!

    https://www.dw.com/de/grausige-knochenfu...nada/a-57710174

  • Deutschland und Namibia heuteDatum06.06.2021 13:14
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Deutschland und Namibia heute
    In einer Regierungspressekonferenz vom 10. Juli 2015 hat die deutsche Bundesregierung im Namen Dr. Martin Schäfers (Sprecher des Auswärtigen Amtes) den Krieg gegen die Herero mittlerweile als Völkermord eingestuft.
    Von den ursprünglich 60.000 bis 80.000 Herero überlebten nur etwa 16.000, genaue Opferzahlen sind jedoch umstritten. Auch die Hälfte der rund 20.000 Menschen zählenden Bevölkerungsgruppe der Nama, die im Oktober 1904 ebenfalls gegen die deutschen Kolonialherren aufbegehrten, fielen der Vernichtungspolitik zum Opfer.
    Namibia ist aufgrund des großen Flächenanteils der Namib nur sehr dünn besiedelt. Das Land hat etwa 2,3 Millionen Einwohner. 18 Prozent der Bevölkerung leben unter der namibischen Armutsgrenze (Stand November 2016), gegenüber 28,7 Prozent 2009. Namibia hat eine stabile parlamentarische Demokratie.
    In Namibia, Botswana und Angola leben heute wieder bis zu 120.000 Menschen vom Volk der Herero. Deutschland betreibt seit der Unabhängigkeit Namibias eine verstärkte Entwicklungszusammenarbeit. Namibia war 1990 als letztes afrikanisches Land nach einem fast 25 Jahre andauernden Freiheitskampf gegen die Mandatsmacht Südafrika unabhängig geworden. Seit 1990 belaufen sich die Hilfszahlungen Deutschlands an das Land auf über 700 Millionen Euro. 2013/2014 erhält das Land 77,7 Millionen Euro. Zudem unterhält Deutschland enge politisch-kulturelle Beziehungen zu Namibia.
    Rund 20.000 Menschen in Namibia zählen noch heute zur deutschsprachigen Gemeinschaft, von denen in ihren Familien auch viele zivile Opfer durch den Hereroaufstand zu beklagen hatten, denn gerade zu Beginn des Aufstandes, der für die Deutschen völlig überraschend kam, wurden viele Farmen deutscher Siedler überfallen und ihre Bewohner ermordet - darüber aber schweigt des Sängers Höflichkeit.....
    1915 dann, im Zuge des 1. WK, wurden die indigenen Einwohner von südafrikanischen Truppen des britischen Empire, vom deutschen Kolonialjoch befreit und 1920 stellte der Völkerbund Namibia unter südafrikanisches Mandat – faktisch als südafrikanische Kolonie –, das seine eigenen Gesetze, wie die zur Apartheid, in Namibia einführte.
    Die Einheimischen fühlten sich unter den Südafrikanern so wohl, daß sie einen Guerillakrieg gegen die als Besatzungsmacht empfundene Mandatsmach Südafrika zu führen begannen und der dann 1994 mit der Unabhängigkeit Namibias endete.
    Die namibische Wirtschaft ist stark durch die Bereiche Landwirtschaft, Tourismus und Bergbau (Uran, Gold, Silber und unedle Metalle) geprägt und nun ratet mal wer der Nutznießer dieses natürlichen Reichtums war? Richtig Südafrika und da finde ich es mehr als gerecht, wenn auch die ihren Anteil an der Wiedergutmachung übernehmen würden. Schließlich haben sie das Land über Jahrzehnte ausgebeutet und die einheimische Bevölkerung brutal unterdrückt.
    Forderungen danach werden aber keine gestellt. Vermutlich fürchtet man um die gut nachbarlichen Beziehungen, während Deutschland für sie quasi auf dem Mond liegt.....

  • Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Habe sie es endlich geschafft! Es geht doch nicht um Anerkennung oder Entschuldigung. Die Milliarde "Entwicklungshilfe" ist, was zählt! Nach der deutsche n Kolonialzeit war Südwest jahrzehntelang Schutzgebiet von Südafrika (britische Kolonie) und wurde erbarmungslos und brutal ausgebeutet. Darüber spricht niemand. Es spricht auch niemand über die dutzenden weißen Siedlern (meist nur Frauen und Kinder), die zu Beginn des Aufstandes von den Einheimischen Ermordet wurden. Vergessen wirs auch, daß die Kolonialmacht England, diejenige war, die die Hereros zum Aufstand gegen die Kolonialmacht Deutschland aufstachelte und ihnen für alle Fälle in ihrer Kolonie Botsuanaland sichere Zuflucht gewährten - weswegen sie auch diese Richtung einschlugen. Richtig ist aber auch, daß der Waterberg von deutschen Truppen umstellt war, deren Schwachstelle genau vor der Omahekewüste lag, weil deutscherseits niemand damit gerechnet hatte, daß die eingekreisten Hereros ausgerechnet dorthin fliehen würden. Hinter der Wüste aber lag britisch Botsuanaland! Gern und ausdauernd wird Trothas Befehl zitiert aber meist absichtlich unvollständig: "... ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu Ihrem Volk zurück oder lasse auf sie schießen." (Quelle: BArch R 1001/2089). Der Befehl geht aber noch weiter: "....aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen, wenn zweimal über sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes des Deutschen Soldaten bewußt bleiben.
    der Kommandeur
    gez. v. Trotha, Generalleutnant.“ Statt zu fliehen hätten sich die Aufständischen allesamt Trotha ergeben können. So zogen sie die Flucht durch die als unpassierbar geltende Wüste und somit den Tot vor. Die Entscheidung dazu lag bei ihnen selbst! Heroisch, selbstmörderisch oder dumm - die Entscheidung für was man dieses Handeln halten soll, bleibt jedem selber überlassen. Immerhin bekommen die UR- Ur- Urenkel jetzt erst mal eine Milliarde Euro und ich meine, es sind in den Jahrzehnten vorher auch schon einige nach Namibia geflossen....
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/po...GDU3hLAo309gPBw

  • Am 1. Juni 1941 schloss die Wehrmacht die Eroberung Griechenlands ab. Immer wieder fordert Athen Reparationen wegen der deutschen Gewaltherrschaft. Mit Recht? Historiker Heinz A. Richter verneint.
    Seit vielen Jahren fordert die Regierung in Athen immer wieder Reparationen von der Bundesregierung. Zu Recht? Nein, sagt der Historiker Heinz A. Richter. Eine in der Geschichtswissenschaft nicht unumstrittene Position. Und derart einfach ist die Antwort tatsächlich nicht, wie sich im folgenden Gespräch herausstellt.
    https://www.t-online.de/nachrichten/wiss...arationen-.html

  • Frage zum LaconiafallDatum04.06.2021 09:44
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Der Laconiafall ist unter Interessierten leidlich bekannt und wird kaum kontrovers diskutiert. Er gilt als eine der größten humanitären Rettungsaktionen des 2. WK mit weitreichenden Konsequenzen für die weitere Kriegführung auf See.
    Der Vorgang ist also bekannt und muß nicht weiter beschrieben werden aber wie steht es um die Intensionen des Kapitäns von U 156, Kapitän Werner Hartenstein? Sein entschlossenes Eingreifen und seine konsequente Rettungsaktion rettete hunderten Menschen verschiedener Nationalität das Leben - das bleibt unbestritten und der völkerrechtswidrige Angriff amerikanischer Flugzeuge auf die nun zu dritt dort operierenden deutschen U-Boote gefährdete es wieder und auch die U-Boote und deren Besatzungsmitglieder.
    Das wiederum führte in der Konsequenz zum berüchtigten "Laconia Befehl", der für alle Zukunft solche Rettungsaktionen verbot!
    Am 12. September 1942 traf U 156 vor Westafrika auf den britischen Frachtpassagierdampfer Laconia. Also schon mal kein normales Frachtschiff, sondern eine Mischform, bei der man davon ausgehen konnte, daß auch Passagiere an Bord sein könnten. Dennoch gab es keinerlei Skrupel das Schiff anzugreifen - warum auch, war zumindest ein Teil des Schiffes ein legitimes Ziel, nämlich die Fracht.
    WARUM aber tauchte U 156 auf und rettete die Überlebenden des Schiffsunterganges, nachdem doch das U-Boot erst kurz zuvor die "Laconia" torpediert hatte und zwar mit der Absicht, sie mit "Mann und Maus" untergehen zu lassen?
    Nun, die einen sagen, er sah durch das Periskope, daß sich viele Passagiere an Bord befanden, mit denen er nicht gerechnet hatte. Daß die allermeisten der Passagiere aber gar keine freiwilligen Passagiere waren, erfuhr er erst später.
    Die zweite Version besagt, man habe im auf Seerohrtiefe getauchtem Boot italienische Laute gehört und da Italien zu dieser Zeit noch Deutschlands Verbündeter war, wollte man wenigstens die Italiener retten. Erst nach dem Auftauchen und der Rettung einiger Italienischer Schiffsbrüchiger, erfuhr Hartenstein, daß es sich um eine Überführung von 1.800 Italienischen Kriegsgefangenen handelte. Nun erst wurden größere Rettungsaktionen eingeleitet um die Verbündeten zu retten.
    Insgesamt befanden sich an Bord 1800 italienische Kriegsgefangene, bewacht von gut 100 polnischen Exil-Soldaten, sowie 366 Zivilisten und knapp 500 Besatzungsmitglieder.
    Jetzt allerdings zeigte Hartenstein wahre Größe, als er damit begann ALLE Überlebenden unterschiedslos zu retten, incl. der 100 polnischen Bewacher, die sich nach Aussagen der Italiener, den Gefangenen gegenüber äußerst brutal und rücksichtslos verhalten haben sollen.
    Über sich hinaus wuchs Hartenstein und die Kapitäne der beiden anderen deutschen U-Boote, als sie selbst bei einem US Amerikanischen Bombenangriff die Geretteten nicht im Stich ließen und einfach wegtauchten.
    Die Frage die ich mir stellte, bleibt aber unbeantwortet: WARUM tauchte Hartenstein wirklich auf und wäre er auch zur Rettung der Schiffbrüchigen aufgetaucht, wenn man keine italienischen Laute gehört hätte?
    Immerhin konnte er von Januar 1942 bis Januar 1943 auf insgesamt fünf Unternehmungen zwanzig Handelsschiffe mit 97.206 BRT versenken und vier Schiffe, darunter den US-Zerstörer Blakely, schwer beschädigen.
    Nach dem Krieg brachte ihm diese Aktion den Spitznahmen "netter Nazi" oder "guter Nazi" ein und machte seine Person zum Filmhelden, während des Krieges das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

  • Nun, da ich bei FB für sieben Tage gesperrt wurde, hab ich mal wieder mehr Zeit gefunden, mich hier etwas umzusehen und siehe da: DAS kann ich so nicht stehen lassen!
    Inzwi9schen wurde nämlich das Urteil revidiert: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h...-schmaehkritik/

  • Facebook und die Meinungsfreiheit.Datum03.06.2021 07:39
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Wer bei Facebook angemeldet ist und diese Plattform kennt, kennt auch die damit einhergehenden Probleme der Meinungsfreiheit dort.
    Die gilt tatsächlich nur eingeschränkt und so gut wie jeder hat die Folgen einer freien Meinungsäußerung schon zu spüren bekommen. Die Urteilsfindung, wer warum und wie lange für welchen Kommentar oder welche Äußerung gesperrt wird, sind schlicht unergründlich und alles andere als demokratisch.
    Leider besitzt FB eine gewisse Monopolstellung und ein Wechsel auf eine andere Plattform ist deshalb kaum möglich.
    Merkwürdig aber ist, daß kritische Kommentare zur Asyl- und Ausländerpolitik mit Bann bestraft werden, während nur wenige Klicks weiter deutsche Politiker straflos auf das gröbste beleidigt und beschimpft werden, ohne daß FB den Finger rührt.
    Israelkritische (wohlgemerkt, nicht antijüdische) Kommentare werden gelöscht, deren Verfasser gebannt aber wieder nur wenige Klicks weiter tobt sich auf FB unbehelligt der antisemitische Mob aus!
    FB hat sich zum Mekka der Meldemuschis gemausert und der Algorithmus hat ein RotGrünes Auswahlprogramm verpasst bekommen, das sogar auf Kritik an der politisch korrekten Sprache und der pseudoelitären Gendersprache mit Sperrung bestraft.
    Gestern hab ich eine 24 Stunden Sperre bekommen, die nach meinem Widerspruch auf 7 Tage verlängert wurde. Da hat wohl auch ein Administrator mit RotGrüner Gesinnung gleich noch mal eine Kelle Nachschlag draufgesetzt.
    Hier nun mal die Gründe, weswegen ich gesperrt wurde. Zuerst der aktuelle Grund:
    Auf die Frage, als was man als Kind gern gegangen wäre. „Indianer oder Negerhäuptling. Alternativ arabischer Scheich oder Zigeuner! 🥳🥳🥳“. (Anm.: Meine Generation hat zu diesen Begriffen eine ganz andere Beziehung als die, derjenigen, die um die Jahrtausendwende und danach geboren wurden. Ich bin mit diesen begriffen groß geworden.)

    Diskusion über Schzuldfrage zur Sklaverei: "Ok, wenn "Schuld" zu heftig klingt, dann eben Mitverantwortung! Ich will es aber dennoch versuchen auf einen Nenner zu bringen: Die "Negersklaverei" zB, deren Diskussion heute gerade in Deutschland wieder mal hochkocht, weil die Flamme immer schön am brennen gehalten wird, wird ausschließlich den Weißen angelastet, was aber ebenso falsch ist, wie den Indianer eine gewisse Mitschuld an ihrem Untergang abzusprechen. Klar, den Indianern fehlten die globalen Zusammenhänge und sie hatten ein eher beschränktes Weltbild - von wenigen weitsichtigen Häuptlingen abgesehen. Aber ähnlich erging es den Schwarzen in Afrika, ohne deren Mithilfe eine Sklavenjagt kaum möglich gewesen wäre und die wirklich großen Sklavenhändler waren nicht die Europäer, sondern die Araber und die Sklavenjäger die schwarzen Eingeborenen selber, Wobei hier natürlich nicht außer Acht gelassen werden darf, daß erst die Nachfrage auch ein Angebot schafft. Eine richtige "Nachfrage" nach Indianern gab es nicht. Wo immer Weißer versuchten sie auf Plantagen oder in Bergwerken zur Arbeit einzusetzen, verstarben sie schneller, als Nachschub rangeschafft werden konnte. DAS erst schuf die Nachfrage für Negersklaven! Daneben gab es natürlich auch noch die natürliche Vernichtung durch die Immunschwäche europäischen Krankheiten gegenüber, was Berichten zufolge von skrupellosen Weißen noch gefördert wurde. (Anm.: Hier kann ich überhaupt keinen Sperrgrund erkennen!)

    Zur Asylfrage und islamistischem Terror: „Tatsächlich stellt sich hier die Frage, WER die wirklichen Barbaren sind! Die Antwort lautet schlicht: Die Islamisten. Und solchen Leuten gewähren wir auch noch Unterschlupf, wenn sie als angeblich Verfolgte bei uns um Asyl nachsuchen und wenn sie dann wieder kriminell werden oder ihre kruden Religion ausleben, dürfen sie noch nicht einmal abgeschoben werden - RotGrün weiß das schon zu verhindern!“.
    (Anm.: Hier ist der Grund klar ersichtlich, ich kritisiere RotGrün und deren Abschiebeverhinderungstaktik und natürlich die Islamisten. Finde den Fehler!)

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Torpedos gelten sowieso eher als hinterhältige Waffe. Meist von U-Booten abgefeuert oder auch von T- und S- Booten, schleichen sie sich kaum erkennbar an ihr Opfer ran und richten beträchtlichen Schaden an bis hin zur völligen Zerstörung. Gelegentlich konnte das avisierte Ziel aber den Torpedos ausweichen und den vorbeiziehenden Luftblasen der Torpedobahn den "Stinkefinger" zeigen.
    Deshalb arbeitete man an Torpedos, die zB keine verräterische Luftblasenbahn mehr zogen oder solchen, die dem Geräusch der Schiffschraube folgten.
    Letztere nannte man "Zaunkönig". So innovativ sie waren, so unberechenbar waren sie auch für denjenigen, der sie abfeuerte. Ich meine, ein oder zwei eigene U-Boot gingen auf Kosten solcher Irrläufer, die auf das Schraubengeräusch des eigenen Bootes reagierten verloren.
    Wer nun aber meint, normale Torpedos seien zumindest diesbezüglich für den Anwender ungefährlich, irrt sich. Ich habe da einen kleinen Bericht über die "Emden" der Kriegsmarine gelesen. Die wurde nämlich und das weiß kaum jemand auch torpediert und zwar von sich selbst.
    Beim Torpedoschießen in der Danziger Bucht im Frühjahr 1943. Nach dem Abfeuern eines scharfen Torpedos bemerkte man(n), daß die Geradeaussteuerung versagte. Trotz sofort eingeleiteter Ausweichmanöver, traf der Irrläufer die "Emden" im Unterwasserbereich des Vorschiffs. Der Wassereinbruch konnte von den Pumpen bewältigt werden. Das schiff aber mußte zur Reparatur ins Danziger Schwimmdock, was sie nach der Reparatur beinahe nicht mehr hätte verlassen können. Niedrigwasser und ablandige Winde erforderten eine Leichterung und Schlepper, sowie ein "Schiffsschaukeln", daß die Besatzung durch einen ständigen Wechsel von einer Bordseite auf die andere bewerkstelligte.

  • WO sind sie geblieben?Datum02.04.2021 12:52
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Spätestens mit dem Ende des 2. WK ging auch eine Kriegsschiffära zu Ende, nämlich die der Schlachtschiffe. Schon vor und während des 2. WK "tobte" eine erbitterte "Schlacht" zwischen der Schlachtschifffraktion und der Flugzeugträgerfraktion. Diese "Schlacht" vollzog sich in ALLEN namhaften Marinen seiner Zeit.
    Der Kriegsverlauf schließlich brachte die Niederlage der Schlachtschifffraktion, die mit dem japanischen Angriff auf PH eingeläutet wurde. Insgesamt kann man zusammenfassend behaupten, daß relativ wenige und billige Flugzeuge bei relativ geringen Kosten und unter relativ geringem Material- und Menschenverlusten, selbst die dicksten und größten Schlachschiffe ihrer Zeit beinahe mühelos versenkten.
    Zu nennen wäre da (unabhängig von ihrer tatsächlichen Reihenfolge) der Stolz der deutschen Kriegsmarine, die "Bismarck". Ups, natürlich nur indirekt. Ein uralt Doppeldecker beschädigte das modernste Schlachtschiff seiner Zeit so schwer, daß es für seine Gegner zum Kanonenfutter wurde. Direkter war da schon die Versenkung des Schwesterschiffes, die Tirpitz am 12. November 1944 durch 32 Lancaster-Bomber und der berühmten „Tallboys“ Bombe.
    "Auch die Force Z" wurde von Japanischen Flugzeugen versenkt. Versenkt wurde dabei eines der modernsten britischen Schlachtschiffe HMS Prince of Wales und HMS Repulse (Repulse war "nur" ein Schlachtkreuzer). Die Prince of Wales hatte zuvor an der Jagt auf die Bismarck teilgenommen. Die Japaner verloren dabei ganze 3 Flugzeuge.
    Die "Yamato", Japans ganzer Stolz zur See und damals größte Schlachtschiff der Welt, schaffte es gerade einmal 10 der angreifenden amerikanischen Flugzeuge abzuschießen, ehe sie selbst in einem glühenden Feuerball exlodierte. Etwa 400 Kampfflugzeuge in mehreren Wellen von 11 Flugzeugträgern der US-amerikanischen Task Force 58 gestartet, griffen das Schiff an.
    Und vergessen wir nicht den Morgen des 7. Dezember 1941, als 353 japanische Kampfflugzeuge die Luftstützpunkte und Marinebasis der USA auf der Insel Oahu angriffen. Insgesamt wurden 16 Schiffe der US-Pazifikflotte zerstört, darunter Acht Schlachtschiffe, von denen 5 gesunken sind. Mit Ausnahme der "Arizona" wurden sie aber alle gehoben und weitestgehend wieder einsatzfähig gemacht. Das gelang aber nur, weil die Japaner die Werft- und Tankanlagen nicht zerstört hatten. Die Japaner verloren bei den insgesamt zwei Angriffen 29 Flugzeuge und 65 (die auf den Kleinstubooten mit eingerechnet)Tote Japaner standen 2.403 gefallenen Amerikanern gegenüber.
    Am 12. November 1940, also gut ein Jahr VOR PH führten die Briten einen spektakulären Luftangriff auf den italienischen Flottenstützpunkt Tarent durch. An diesem Tag versenkten die Briten bei zwei eigenen Flugzeugverlusten, drei italienische Schlachtschiff. Zwar wurden zwei von ihnen nach monatelangen Reparaturen wieder einsatzbereit gemacht. Aber die "Conte di Cavour" wurde vor Kriegsende nicht mehr fertiggestellt. Übrigens flog der selbe Flugzeugtyp den Torpedoangriff, der später der "Bismarck" zum Verhängnis werden sollte: Ein Torpedobomber vom Typ Fairey Swordfish.
    Schließlich sei auch noch die "Roma" erwähnt. Das modernste Schiff der italienischen Marine und ihr ganzer Stolz. Ein einziges Flugzeug mit einer einzigen gelenkten "Fritzbombe", schickte es auf den Grund des Mittelmeeres, als es versuchte zu den Briten zu entkommen, nachdem Italien die Seite gewechselt hatte.
    Naja, bei solch einer eher verheerenden Bilanz war klar, daß Schlachtschiffe obsolet geworden waren. Neben den Fliegern waren es U-Boote, die diesen Giganten der Meere ihr Leben schwer machten. Manchmal genügte ein einziger Torpedo und die ganze Herrlichkeit war Geschichte und mit ihr mitunter tausende von Seeleuten.
    Also, aus und vorbei? Mitnichten. So wenig wie der Krieg am 8. Mai bzw am 9./12. September 1945 mit der Kapitulation Deutschlands und Japans endete, endete auch die Geschichte der Schlachtschiffe nicht so abruppt an einem Stichtag.
    Der nächste Krieg in den die USA involviert waren, ließ nicht lange auf sich warten und sein Grundstein wurde mit der Teilung Koreas in zwei Besatzungszonen gelegt.
    Nach dem Krieg stellte die US Navy ihre Schlachtschiffe außer Dienst. Die meisten wurden verschrotte. Nur die vier "Iowas", die zuletzt gebauten und somit modernsten Schiffe wurden der Reserveflotte zugeteilt und eingemottet.
    USS Iowa (BB-61)
    USS New Jersey (BB-62)
    USS Missouri (BB-63)
    USS New Jersey (BB-62)
    USS Wisconsin (BB-64)

    Die USS Iowa (BB-61)
    Sie wurde 1943 in Dienst gestellt und fuhr noch im selben Jahr im Atlantischen Ozean Kriegseinsätze. Das Schlachtschiff kämpfte im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg. Für Hollywood zog sie gegen Aliens in Gefecht - "American Warships".
    Mitten im Frieden erschütterte am 19. April 1989 eine gigantische Explosion die USS Iowa. Das riesige Schlachtschiff wurde noch im Zweiten Weltkrieg gebaut und von US Präsident Ronald Reagan reaktiviert im Ramen der "600 Schiffeplanung". Der zweite Hauptturm mit seinen 40,6-Zentimeter-Geschützen war explodiert. 47 Matrosen starben, elf Besatzungsmitglieder, die in den unteren Etagen des riesigen Turms diest taten, überlebten die Explosion. Das Schiff konnte aus eigener Kraft seinen Heimathafen anlaufen, doch der Schaden wurde nie wieder repariert. Die USS Iowa schied aus dem Dienst aus.
    Die Explosion ereignete sich bei einem Übungsschießen vor der Küste Puerto Ricos. Das Projektil im Lauf war eine Übungsgranate ohne Sprengstoff. Sie sollte mit einer Treibladung bestehend aus sechs etwa 50 Kilogramm schweren Säcken abgefeuerte werden.
    Dass Schiff ging nur darum nicht unter, weil es gelang, das Magazin des Turms zu fluten, sodass die Munitionsvorräte dort nicht in Brand gerieten.
    Sie liegt heute im Port of Los Angeles, Kalifornien (San Pedro) wo sie als Museumsschiff besichtigt werden kann. Die Iowa verbrachte zwischen 1943 und 1990 18 Jahre und elf Monate im aktiven Dienst.

    USS New Jersey (BB-62)
    Die USS New Jersey (BB-62) wurde am 16. September 1940 auf Kiel gelegt und am 23. Mai 1943 in Dienst gestellt. Im Zweiten Weltkrieg nahm sie unter anderem an der Beschießung Saipans teil, später verteidigte sie mehrere Flugzeugträger vor Okinawa. Nach kurzer Zeit in der Mothball Fleet genannten Reserveflotte beschoss die New Jersey ab 1951 die Küsten von Wŏnsan und anderer Städte in Nordkorea, wurde dann aber 1957 wieder außer Dienst gestellt. Als einziges Schlachtschiff der US-Flotte wurde sie 1968 für den Einsatz im Vietnamkrieg erneut aktiviert (Kosten 21,5 mio $), blieb aber nur rund eineinhalb Jahre in Dienst. Im Krieg selbst nahm sie nur an einer einzigen größeren Operation teil, weil zu diesem Zeitpunkt der Krieg bereits "vietnamisiert" wurde. Dort verschoss sie 5688 Projektile aus ihren Hauptgeschützen. 1969 bis 1982 verbrachte sie wiederum in der Reserve, diente danach noch vor dem Libanon, wo sie den syrischen Kommandoposten auf der Bekaa-Ebene zerstörte. Danach nahm sie an mehreren Manövern teil und wurde 1991 außer Dienst gestellt sowie 1995 aus dem Schiffsregister gestrichen. Heute liegt die New Jersey in Camden, New Jersey, wo sie besichtigt werden kann. Die New Jersey stand 21 Jahre und fünf Monate im aktiven Dienst

    USS Missouri (BB-63)
    Die USS Missouri (Spitzname „Mighty Mo“) wurde am 6. Januar 1941 auf Kiel gelegt und am 11. Juni 1944 in Dienst gestellt und nahm ab 1945 am Pazifikkrieg teil. Sie kämpfte vor Iwo Jima und beschoß die Japanische Küste. Am 2. September 1945 wurde auf der Missouri Geschichte geschrieben, als auf dem Vordeck die politischen und militärischen Vertreter Japans kapitulierten und so der Zweite Weltkrieg sein Ende fand. Ab 1950 fuhr das Schlachtschiff Einsätze im Koreakrieg und wurde danach der Reserveflotte zugeteilt. Dort verblieb es bis 1984 und wurde danach, stark modernisiert, im Zweiten Golfkrieg eingesetzt und nahm 1991 an Operation Desert Storm teil, wo sie neben den Geschützen auch Marschflugkörper abfeuerte.
    Die Missouri wurde 1992 außer Dienst gestellt und 1995 aus dem Schiffsregister gestrichen. Heute liegt sie als Museumsschiff in Pearl Harbor auf Hawaii. Insgesamt befand sich die Missouri 16 Jahre und vier Monate im aktiven Dienst.

    Die USS Wisconsin (BB-64)
    Das Schiff wurde am 25. Januar 1941 auf Kiel gelegt und am 16. April 1943 in Dienst gestellt. Im Zweiten Weltkrieg diente sie vor Iwo Jima und den japanischen Hauptinseln. Die erste Außerdienststellung erfolgte 1948, bereits 1951 wurde sie jedoch wieder aktiviert, um am Koreakrieg teilzunehmen. 1958 wurde sie wiederum der Reserve zugeordnet. 1988 begann die Wisconsin ihre dritte Dienstzeit, während der sie 1991 auch am Golfkrieg teilnahm. Neben den Geschützen feuerte sie auch 24 Marschflugkörper auf den Irak ab. 1991 wurde sie außer Dienst gestellt und 1995 aus dem Schiffsregister gestrichen, 1998 jedoch wieder hinzugefügt. Bis 2006 gehörte die Wisconsin zur Reserveflotte und liegt im Nauticus National Maritime Center in Norfolk, Virginia, wo ihre Wetterdecks besichtigt werden können. Allerdings ist sie durch einen Brand, dessen Schäden bis heute nicht behoben wurden, quasi lahm gelegt. Das Schiff verbrachte 13 Jahre und elf Monate im aktiven Dienst.
    Im März 2006 wurden die vier Iowas vermutlich endgültig aus dem Schiffsregister gestrichen.
    In den 60 Jahren gab es diverse Pläne, die Schiffe zu Lenkwaffenträger und/oder Hubschrauberträger umzubauen. Bei allen Plänen wären die beiden vorderen Geschütztürme erhalten geblieben. Es blieb aber bei den Plänen.

  • Die S- Mine 35Datum27.03.2021 09:43
    Thema von Waldi44 im Forum Waffen und Geräte

    Ich dachte bisher, Springminen seihen eine amerikanische Erfindung aber nun lernte ich, daß dem nicht so sei. Die Springmine, genauer die 2- Mine 35 und später die etwas abgewandelte S- Mine 44, sind urdeutsche Erfindungen.
    Die S-Mine 35, stammt, wie schon ihr Name erahnen läßt aus den Jahre 1935.
    Im September 1939, als die Franzosen in Folge des deutschen Polenfeldzuges eine vorsichtigen Vormarsch aufs Reichsgebiet riskierten (etwas übertrieben Septemberoffensive genannt), machten die Alliierten (Franzosen) erstmals mit dieser perfiden Waffe Bekanntschaft. Erstaunlich, daß es trotz fehlender größerer Kampfhandlungen auf französischer Seite dennoch zu rund 2.000 Mann an Toten und Verwundeten kam. Viele davon gingen auf das Konto der Springminen, die sie "Stiller Soldat" nannten und schnell zu fürchten und zu hassen lernten.
    Was war das nun für ein Teil? Minen an sich waren ja nichts neues, diese hier aber schon.
    Der Sprengkörper war 13 cm hoch und ähnelte einer Konservendose. Sein Durchmesser betrug 13 cm und er bestand aus Stahlblech. Somit wäre die Mine eigentlich leicht zu orten gewesen, hätten die Alliierten ausreichend Minensuchgeräte gehabt. Mittig ging ein Standrohr mit drei Druckstifte nach oben und die Mine wurde somit 23,6 cm Lang. Die Splitterfüllung befand sich zwischen einem doppelten Metallmantel im Sprengkörper zusammen mit 300 Gramm TNT.
    Die drei Druckstifte ermöglichten eine Kombination der Auslöseart - entweder Druck oder Zug mittels eines Stolperdrahtes. Mitunter wurde unter der Mine noch ein weiterer Druckzünder angebracht, so daß sie dem Minensucher beim Aufheben doch noch um die Ohren flog.
    Wurde die Mine auf normalem Weg ausgelöst, Entzündete ein Schlagbolzen die nach unten gerichtete Treibladung im Standrohr und ließ den Minenkörper 80 bis 150 cm hoch aus dem Boden schnellen. Damit er auch "schnellen" konnte und nicht an der Stiefelsohle des Soldaten hängen blieb, gab es eine zeitliche Verzögerung von 0,2 bis 0,6 Sekunden. Dann erfolgte die Detonation, die 360 kleine Stahlkugeln (oder was man gerade eingefüllt hatte) in einem Radius von 360 Grad 100 Meter weit schleuderte (bis 20 tödlich, bis 100 verwunden und manchmal werden sogar 140 Meter Wirkungsbereich angegeben)). Dabei erreichten die Kugeln/Splitter bis zu 1.000 m/s. Also eben mal in Deckung gehen war da kaum möglich.
    Ein wahres Teufelsding für die "Teufelsgärten"!
    Zu Kriegsbeginn verfügte die Wehrmacht über700.000 Stück. Bis 1945 wurden 1,93 Millionen S-Minen hergestellt.
    Ps: Fast sämtliche Zahlenangaben schwanken etwas, je nach Quelle. Meine Quelle "Militär & Geschichte April/Mai 2021. Andere Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/S-Mine

  • High - Speed - TorpedoDatum31.12.2020 10:45
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Hab eben in "Schiff Classic" einen Artikel gelesen, der einem schon den kalten Schauer über der Rücken jagen kann und so ganz nebenbei auch die Frage aufwirft, wieso die USA militärisch als Supermacht gelten und die Sowjets als eher abgehängt.
    Wer kennt das nicht: Kriegsschiffe im Gefecht, der Ausguck ruft "Torpedos" voraus, der Käpten brüllt "Ruder hart sonst wohin!" und alles beobachtet gespannt und gebannt die Spur oder den Schatten eines Torpedos. Auch WoW Spieler kennen dieses Szenario ;) !
    Inzwischen haben sich natürlich auch die Torpedos schon lange weiter entwickelt und mit der Blasenbahn ist es meist auch nichts mehr. Modere Geräte erkennen dennoch meist die "Aale" und man kann noch Gegenmaßnahmen einleiten.
    Das könnte aber schon bald vorbei sein, denn auf dem Foto erkennt man ein 2020 vorgestellten "High - Speed- Torpedo"! Ich mußten den Artikel gleich zwei mal lesen um sicher zu sein, die Zahlen auch richtig gelesen zu haben.
    Schon in den 90er war es russischen Ingenieuren gelungen einen Torpedo zu entwickeln, der mit 200 Knoten, also 370 Km/h seinem Ziel entgegen "flog" und zwar UNTER Wasser.
    Eine neuere Version bringt es sogar auf 270 Knoten =500 Km/h und soll sogar in den Export gehen. Ein solcher Torpedo ist zur Zeit nicht abwehrbar und könnte tatsächlich mit einem Atomsprengkopf versehen, eine ganze Trägergriuppe, also einen oder mehrere Träger mit ihren Begleitschiffen versenken bzw kampfunfähig machen.
    Der Antrieb erfolgt mittels eines Raketentriebwerkes und die einsetzenden physikalischen Prozesse hüllen den Torpedo in eine Gasblase (Wasserdampfblase oder so), so daß der Torpedo nicht einmal naß wird.

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Der Golan - Letzte deutsche Panzerschlacht.

    Am Ende des 2, Weltkrieges gab es auf der Welt wohl mehr Waffen als je zuvor und jemals wieder danach. Die westlichen Siegerstaaten besaßen derer so viel, dass sie schon weit vor Kriegsende ihre Rüstungsproduktion drosselten. Von den Sowjets ist derartiges Verhalten nicht überliefert.
    Deutschland hatte den krieg verloren und einen schrecklichen Preis an Menschenleben und verbrauchten Ressourcen dafür bezahlt. Gegen Ende "pfiff die Wehrmacht" sprichwörtlich auf dem letzten Loch und es fehlte an allem. Dennoch blieb noch so manches vom Kriegsgerät nach dem Krieg übrig und fiel an die Siegermächte.
    Flugzeuge, Raketen, Schiffe und nicht zuletzt Panzerfahrzeuge jeder Art. Das allermeiste konnten die Sieger nicht gebrauchen, sieht man mal von den technischen Innovationen ab, von denen sie wiederum nicht genug bekommen konnten. Andere Waffen verschenkten oder verkauften sie an ihre Freunde und neuen Verbündeten oder sie verstaubten für Jahre in irgendwelchen Depots. Die wenigsten Beutewaffen fanden noch für eine Zeit Verwendung in anderen Armeen.
    Um so erstaunlicher ist ihr plötzliches und unerwartetes Auftauchen zu Beginn der 60 Jahre und noch verwunderlicher, der Ort ihrer "Auferstehung", der Nahe Osten.
    Um was für Waffen handelte es sich? Um Panzerfahrzeuge der Wehrmacht, welche Arabische Staaten (hier ist speziell von Syrien die Rede), die im Clinch mit Israel lagen, aus Europa zusammenkauften, während die Israelis selbst von ihren Freunden aus den USA mit den modernsten Panzern ihrer Zeit beliefert wurden. Die politischen Beziehungen zur Sowjetunion waren damals noch nicht so gediehen, wie wenig später, als den Arabern von dort ebenfalls modernes Kriegsgerät in größeren Mengen zufloß.
    Im 1964 begann in der Region der sogenannte "Wasserkrieg", als die Syrer versuchten den Israelis wortwörtlich das Wasser abzugraben. Dieser "Krieg" mündete dann unmittelbar in den Sechstagekrieg von 1967. Im August 1965 dann eskalierte der Konflikt zum ersten größeren Gefecht, in dem die Israelis zwei syrische Panzer zerstörten. Ein israelischer Centurion zerstörte auf 1.500 Meter Entfernung einen deutschen Panzer IV unter syrischem Kommando.
    Nun könnte man meinen, der Panzer sein ein Relikt aus längst vergangener zeit und eher zufällig noch aktiv. Das ist aber weit gefehlt. Syrien beschaffte sich noch etliche dieser Dinosaurier und ihre Lieferanten waren sicherlich froh, weit über den Schrottpreis diese Uraltfahrzeuge los zu werden. Einige waren fast fabrikneu, andere hatten eher nur noch Schrottwert. Genommen wurde aber alles.
    Die Franzosen verwendeten von der Deutschen Panzerbeute lediglich einige Panther in der eigenen Armee weiter. Andere Panzerfahrzeuge verrotteten hingegen vor sich hin. Frankreich lieferte an Israel seine modernsten Waffen und in sein ehemaliges Mandatsgebiet Syrien, was man selber nicht mehr brauchte und nicht zuletzt 40 Panzer IV Ausf. H. Diese Fahrzeuge kamen um 1950 nach Syrien.
    Ihr nächster Einkaufstripp führte sie in die Tschechoslowakei. Die junge tschechische Volksrepublik verfügte über 245 Panzer IV in gutem Zustand. Da nun die Sowjets anfangen ihre neuen Verbündeten in ihren Satellitenstaaten mit modernen Panzern auszustatten, waren die Tschechen durchaus bereit "ihre" Panzer IV zu verkaufen(1955). 4.500 britische Pfund das Stück incl. Ersatzteile und Munition.
    Der Deal brachte den Syrern 45 Panzer sofort ein und weitere 15 (1958) als Ersatzteillager später.
    Selbst in Spanien, dass ja nicht direkt am Krieg teilgenommen hatte, wurde man fündig und kaufte 17 fast fabrikneue Panzer IV Ausf. H. Die Syrer modifizierten die Panzer und bauten das Bug MG und Funkgerät aus. Inwieweit sie andere Funkgeräte, etwa sowjetische eingebaut haben scheint nicht ganz klar zu sein. Wenn aber, so übernahm wahrscheinlich der Kommandant, wie in sowjetischen Panzern üblich, das Funkgerät.
    Weiterhin baute man bei einigen Panzern ein koaxialgelagertes FLA MG ein.
    Wie eigentlich nicht anders zu erwarten hatten die Araber ein massives Wartungsproblem. Selbst alte Panzer müssen fachgerecht gewartet werden, sollen sie einsatzbereit bleiben. Nach Schätzungen waren dass dann Mitte der 60 Jahre nur um die 50% der vorhandenen Fahrzeuge.
    Das Bug MG hatte man ausgebaut aber wenigstens seine Originalkanone durfte der Panzer IV behalten. Mit der KwK 40 Kaliber 75 mm und ihrer deutschen Optik konnte er immerhin bis 1.000 Meter Ziele bekämpfen (man erinnere sich an den Centurion, der seinen Panzer IV auf 1.500 Meter abschoß). Die veraltete Panzerdoktrie der Syrer beruhte noch auf die ebenfalls veralteten Doktrien der Sowjets, bei denen die sowjetischen T34 so dicht wie möglich an die Tiger und Panther ranfahren sollten, um aus nächster Nähe das Feuer zu eröffnen. Die syrischen Panzer sollten erst unter 500 Meter das Feuer eröffnen.
    Neben den Panzern IV kamen auch noch andere Wehrmachtsfahrzeuge zum Einsatz. Von den Franzosen erwarben (1950) die Syrer noch 6 Jagdpanzer IV und fünf SFL Hummel, sowie fast schrottreife 9 Sturmgeschütz III. Zwölf gut erhaltene Sturmgeschütze steuerten die Tschechen bei und selbst die Rumänen konnten mit einem Sturmgeschütz dienen.
    Alle diese Fahrzeuge kamen im Golan zum Einsatz, ein für Panzer eher ungeeignetes bergiges und steiniges Terrain. Bis heute findet man dort noch einige der von den Israelis mit Leichtigkeit zerstörten deutschen Panzerwagen unter syrischem Kommando. Im englisch sprachigen Raum spricht man von der "letzten deutschen Panzerschlacht", "Last German Panzer Battle".
    Erwähnt werden soll in diesem Zusammenhang noch, dass die Syrer nicht nur deutsche Panzer hatten, sondern auch noch einen prominenten deutschen Berater, den "Panzergrafen", Generalleutnant Hyazinth Graf Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz, der ende der 40er den Weg zur Panzertruppe nach Syrien fand. Offiziell arbeitete er dort als Berater des Staatspräsidenten für Forst- und Landwirtschaft! Nach einem Putsch floh er erst in den Libanon, ließ sich dann in Italien nieder und schließlich im Herbst 1951 kam er wieder nach Deutschland zurück und als er 1968 starb, hielten Offiziere der Bundeswehr an seinem Sarg die letzte Wache.
    Quelle "Militär&Geschichte" Okt./Nov. 2020
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  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Nun ja, mal wieder ein altes umstrittenes und dennoch immer wieder aktuelles Thema - weil die Namibische Regierung für die Kriegsschäden von 1904, trotz hunderter Millionen an Entwicklungshilfegeldern, bis zu heutige Tag eine Entschädigung verlangt.
    Die Frage die sich hier einem Historiker (auch Hobbyhistoriker) stellt, abseits aller populistischen und ideologischen Phrasen, ist die Behauptung, dass es sich bei der Niederschlagung des Hereroaufstandes und seiner Folgen für das Volk der Hereros um bewußten und gezielten Völkermord handelte.
    ICH persönlich verneine diese Frage nachdem ich mich ein wenig damit beschäftigt habe, obwohl es in Deutschland inzwischen eine starke grünrote Lobby für die Völkermordthese gibt.
    Zweifellos war der Kolonialismus ein Menschheitsverbrechen an sich aber erst nachdem sich eine ethische und moralische Wende im Denken der allermeisten Völker durch setzte. Der Humanismus brach sich seine Bahn und es begann die Entkolonialisierung, der aber vielen ehemaligen Kolonialvölkern alles andere als Frieden und Wohlstand brachte. Zum Teil wegen der ehemaligen Kolonialherren und ihrer Hinterlassenschaften, zum Teil wegen ethnischer Rivalitäten untereinander und nicht zuletzt wegen des Kalten Krieges!
    Daß Kolonialismus ein Menschheitsverbrechen war, war aber zu der Zeit von der wir Reden (1904), den aller wenigsten Zeitgenossen bewußt und die wenigen fand man damals nur auf der linken Seite im Reichstag (SPD).
    In wie weit nun die Hereros damals das moralische Recht zum Aufstand hatten oder nicht oder ob sie durch die Umstände gar dazu gezwungen wurden, bleibt mal dahin gestellt. Aufstände gab es in ALLEN Kolonien der damaligen Zeit und ALLE Kolonialmächte beantworteten sie gleichermaßen, mit Gewalt! Das Deutsche Kaiserreich bildete darin keine Ausnahme aber es war eben auch nicht "schlechter" als ALLE anderen Kolonialmächte. Allein wegen der kurzen Kolonialzeit fällt die Bilanz für Deutschland wesentlich besser aus, als für die klassischen Kolonialmächte England, Frankreich, Spanien - von Belgien mal ganz zu schweigen!
    Der Aufstand der Hereros begann mit der Ermordung vieler deutscher Siedler. In nur einer Woche starben so auf oft grausamer Weise 123 Weiße - auch einige wenige Soldaten waren darunter. Die Nachrichten darüber stachelten natürlich die Wut der Männer der Schutztruppe aber auch die in der Heimat an und schürten den Wunsch nach Rache. Zu dieser Zeit lebten in Südwest 4.640 Weiße und 970 Buren. Ihnen standen 200 bis 300.000 Afrikaner gegenüber.
    Nachdem Verstärkung eingetroffen und ein neuer Oberbefehlshaber ernannt worden war, Lothar von Trotha, ging die Schutztruppe zur Offensive über! Die Hereros unter ihrem Kapitän (Oberhäuptling) Samuel Maharero zogen sich auf ihre Wasserstellen am Waterberg zurück. Man schätzt die Zahl der dort versammelten Hereros zwischen 40 und 60.000 Menschen und zehntausenden Rindern. Die Gesamtzahl der Heroros in Südwest wird auf bis zu 80.000 geschätzt. Insgesamt schätzt man die Zahl der Krieger, von denen sehr viele, wenn nicht gar die meisten Schußwaffen trugen, auf 5 bis 6.000 Mann.
    Angesichts der deutschen Streitmacht von 1.584 Mann eine gewaltige Übermacht, der aber die Feuerkraft von 30 Feldgeschützen und 12 Maschinengewehren entgegen stand. Mitunter ließt man, dass v. Trotha sie Aufständischen am Waterberg einschloß und ihnen nur den Ausweg durch die Omaheke Wüste ließ.
    Das ist falsch! Von Trotha hatte nicht die Absicht die Hereros entkommen zu lassen oder zum Sterben in die Wüste zu schicken, auch wenn er das wortgewaltig wie sein Kaiser dereinst vor dem Chinafeldzug, verkündete. Sein Ziel war es, sie einzuschließen und zur Kapitulation zu zwingen. Wie es danach mit ihnen hätte weiter gehen sollen bleibt offen - vermutlich Internierung oder Unterbringung in Reservaten.
    Im Norden versperrten die bis zu 200 Meter hohen Steilhänge des Waterberges jedes Durchkommen und wo es doch möglich gewesen wäre, standen die Deutschen in vorteilhaften Stellungen. Aus Süden und Südosten kam das Gros der Schutztruppler und im Südwesten, also vor der Omaheke Wüste stand das mit Abstand schwächste Detachment mit 186 Mann, 8 Geschützen aber keinem einzigen MG und ausgerechnet hier brachen die Hereros durch und zogen zu zehntausenden mit Frauen, Kindern und Vieh in die als Wasserarm geltende Wüste.
    Später fand man unzählige metertiefe Gruben als Beweis dafür, dass die Menschen verzweifelt nach Wasser gruben aber nur wenig bis nichts fanden. Eine bemerkenswerte Verhaltensweise sei hier noch angemerkt: Diejenigen Frauen, die Milch hatten, gaben diese den Kriegern, damit sie bei Kräften blieben und kämpfen konnten. Lieber nahm man den Tod der Kinder in kauf. Das hat jetzt nichts mit Unmenschlichkeit oder Rassismus zu tun, sondern mit den uns oft unverständlichen Eigenheiten, Sitten und Gebräuchen von Naturvölkern.
    Von Trotha hat sie nicht in die Wüste "gejagt", sondern sie entzogen sich der Einkesselung und anschließenden Gefangennahme durch einen Durchbruch durch den Belagerungsring und der führte sie ausgerechnet in die Wüste. War das Zufall? Absicht von Seitens der deutschen sicher nicht und rein zufällig schlug Maharero diese Richtung wohl auch nicht ein. Jenseits der Wüste lag britisch Betchuanaland und bis heute halten sich Gerüchte, nach denen die Briten für den Hereroaufstand mit verantwortlich waren und Maharero erhoffte sich von den Briten Asyl und Unterstützung. Deshalb schlug er diesen Weg ein auch wenn es gleichzeitig der Weg des geringsten Widerstandes war.
    Jedenfalls kam er mit nur rund 3.000 überlebenden in Betschuanaland an.
    Was war nun mit seinem berüchtigten "Vernichtungsbefehl"? Er besteht aus zwei Teilen, von denen man aber gerne nur den ersten Teil zitiert, währen der zweite Teil, in dem von Trotha in präzisiert, gern unterschlagen wird. Außerdem fand die Schlacht im August 1904 statt, der Befehl aber wurde erst Anfang Oktober rausgegeben, als die Schlacht schon lange vorbei war und vermutlich nur einzelne oder kleinere Gruppen versuchten die Wüste wieder in Richtung Südwest zu verlassen.
    Zwar war von Trotha der "Hereoplage" Herr geworden aber nur wenige Tage nach der Schlacht am Waterberg, erhoben sich im Süden die Nama und der Krieg in Südwest ging noch vier Jahre weiter. Hätten sich Nama und Hereros gleichzeitig erhoben, die Geschichte von Südwest hätte vielleicht neu geschrieben werden müssen!
    Am Ende kostet die Niederschlagung der Aufstände 585 Millionen RM - umgerechnet auf heute wohl mehr als 1 Milliarde Euro - rund 50.000 Eingeborenen das Leben und 1.676 Deutsch fanden den Tod.
    Ps: Dass es sich um keinen Völkermord gehandelt hat, ist meine persönliche Meinung und muß nicht geteilt werden!
    Quelle: Diverse Schriften und "Militär & Geschichte".

  • Triage - damals und heute.Datum12.06.2020 09:57
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Wer von den Nichtmedizinern kennt diesen Begriff? Ein alter Begriff aus dem Militärischen und in der heuteigen Coronazeiten wieder aktueller denn je. Mancher erinnert sich noch an die Worte des Grünen Politikers Boris Palmer, als er sagte : "Wir retten möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären“.
    Dafür erntete er einen medialen Shitstorm und politische Schelte aus allen Lagern. Dabei hatt der Mann völlig recht und das ist im Grunde auch nicht einmal "auf seinem eigenen Mist gewachsen"!
    Was genau bedeutet nun Triage genau und was beinhaltet sie?
    Der Begriff “Triage“ kommt aus dem Französischen und bedeutet “Auswahl“ oder “Sichtung“. Böswillige Zeitgenossen würden auch den Begriff "Selektion" wählen. Im medizinischen Kontext beschreibt er die Einteilung von Patienten nach der Schwere ihrer Verletzungen. Dadurch können Ärzte und Pfleger leichter entscheiden, wer zuerst behandelt wird. Triagieren gehört in Notaufnahmen zum Alltag, stammt jedoch ursprünglich aus der Militärmedizin. Der französische Chirurg Freiherr Dominique Jean Larrey entwickelte die Triage im Jahr 1792 während der Napoleonischen Kriege- nachweislich während des Ägyptenfeldzuges. In Zeiten knapper Ressourcen brauchte man ein System, um zu entscheiden, welche der zahlreichen Verletzten zuerst behandelt wurden. Ziel der Triage war es, Soldaten möglichst schnell wieder fit für den Einsatz zu machen. Das bedeutet, dass diejenigen mit den besten Aussichten auf Genesung zuerst Hilfe bekamen, und nicht die Menschen, die sie am nötigsten brauchten.
    Wer vermutich die geringsten Überlebenschancen hat, kommt, wenn überhaupt, als letzter dran.
    Als es entsprechende Schmerzmittel gab, konnte man die Unglücklichen wenigstens von ihrem Schmerz befreien, bevor der Tod sie erlöste. Interessant und bei Wiki gefunden: "Anfang des 16. Jahrhunderts führte Kaiser Maximilian I. (1459–1519) seine Heeres-Sanitäts-Verfassung ein, in der erstmals geordnete Sanitätseinheiten dokumentiert wurden, deren Aufgabe unter anderem darin bestand, überlebensfähige Verwundete zu retten und zu versorgen. Detaillierte Angaben zur Einstufung der verschiedenen Schweregrade von Verwundungen finden sich erstmals im Königlich-Preußischen Feld-Lazarett-Reglement von 1787. "
    Hier muß einschränkend erwähnt werden, dass in früheren Jahrhunderten die Verwundeten erst lange NACH und kaum während der Kämpfe eingesammelt wurden. Allein schon deswegen kam die Hilfe für viele zu spät.
    Es gibt vier farblich gekennzeichnete Stufen: Rot: Sofortbehandlung, da lebensgefährlich verletzt.
    Gelb:aufgehobene Behandlungsdringlichkeit, obwohl schwer verletzt aber nicht lebensbedrohlich. Grün: Spätere, eventuell auch nur ambulante Behandlung und Blau für die hoffnungslosen Fälle, die nicht mehr behandelt, sondern lediglich sterbend betreut werden.
    Im "Lehrbuch der Kriegschirurgie" von 1937 heißt es, ich zitiere: "Es ist selbstverständlich, dass man Sterbende nicht zurücktransportiert. [weil] Auch vorn an der Front bereiten Kameraden den Gefallenen ein würdiges Soldatengrab!".
    Ich zitiere mal aus dem Fachblatt von 1939 "Der deutsche Militärarzt":Sichtung und Verteilung der Verwundetenkönnen nicht nur nach rein ärztlichen Gesichtspunkten erfolgen, weil sie sich der Lage und den Transportverhältnissen anpassen müssen......Grundsätzlich ist der verwundete mit besseren Aussichten [auf Heilung und Genesung] schneller abzutransportieren, als der mit schlechteren. Sterbende bleiben im Allgemeinen im Hauptverbandsplatz."
    Die verwundeten Deutschen trugen farbliche unterschiedliche und vorperforierte doppelte Pappzettel mit der Krankengeschichte und den wichtigsten Daten. Trug einer noch alle zwei Zettel, gehörte er zu denen, die nicht mehr abtransportiert wurden. Fehlt hingegen einer, war man Transportfähig und konnte auf eine Weiterbehandlung hoffen. Fehlten gar alle beide, war der Verwundete so gut wie wieder Fronttauglich.
    Im Emergency War Surgery Handbook der NATO von 1958 steht: "Selbstverständlich ist es nutzlos, auf die hoffnungslos Verwundeten der Gruppe 4 [blau] zuviel Zeit zu verschwenden. Denn wenn er [der Sanitäter] sich zu lange mit den Verwundeten dieser Gruppe aufhält.... kann, kann dies dazu führen, dass der Zustand der Verwundeten in der Gruppe 3 [rot] , bei der die größten Chancen auf Rettung bestehen sich verschlimmern und vermeidbare Todesfälle eintreten."
    Grundsätzlich galt und gilt: "Einen Opfern um ein Dutzend zu retten"! Bei den Italienern in der heutigen Coronakrisa gilt: Priorität in der Behandlung haben die "meisten geretteten Lebensjahre" und genau das meinte Palmer!

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