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Dieses Board hat 24 Mitglieder
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  • Halllo Leutz, dann wolle mer uns aach rasch vorstelle (ist ein wenig Hessisch ):

    Also ich bin Quintus aka Vincent und lebe in Frankfurt am Main (Volksmund: "Mainhattan"), mit Zweitwohnsitz in Südamerika, dennoch waschechter Preuße / Berliner.
    Geschichte interessiert mich schon seit über 20 Jahren. Im laufe der Zeit war eines meiner Steckenpferde Verschwörungstheorien, die ich intensiv analysiert und weitgehend widerlegt habe/hatte - könnte mit meinen diesbezüglichen Erfahrungen glatt in Soziologie promovieren
    Ich war/bin in diversen Internetforen aktiv, sowohl deutschsprachigen, als auch englisch- und spanischsprachigen. Waldi kenne ich - wenn auch nur Virtuell - aus einem Forum für Deutsche Geschichte, aus dem ich mich (nach intensiver Midgliedschaft in über 1.000 Beiträgen) aus persönlichen Gründen verabschiedet hatte. Das war so um 2005...

    So, das soll´s kurz gewesen sein. Als dann!


    Saludos!

  • Wer kennt den Sinn und Zweck der sogen. "Uhr" auf damaligen Schlachtschiffen, wie beispielsweise auf folgendem Foto (es zeigt die USS California 1921):



    Die Antwort: Die "Uhr" nennt sich "range clock" (auf deutsch: Entfernungsanzeiger), die Skala ist ein Richtungsanzeiger. Beides wurde 1917 eingeführt, damit beim Schießen im Verband benachbarte Schiffe die genaue Entfernung und Richtung des beschossenen Zieles erkennen konnten.
    Dies diente zum einen der besseren Feuerverteilung untereinander, zum anderen konnten sich die Schiffe beim Zielen an den Daten des Nachbarn orientieren, wenn sie selber gerade wegen Rauch oder Nebel keine Sicht aufs Ziel hatten. Blink- und Flaggensignale hatten sich vor allem unter den schlechten Wetterbedingungen der Nordsee als unzureichend erwiesen.
    Diese Einrichtungen wurden in den 30er Jahren wieder abgeschafft, weil sie sich nicht bewährten und durch verbesserte Funkanlagen, zentrale Feuerleitgeräte und später auch Radar überflüssig geworden waren...


    Saludos!

  • Drei britische Panzerkreuzer von dtsch. U-Boot versenkt: Der Kommandanten von U-9, Kapitänleutnant Weddigen, hatte in einer geradezu unglaublichen "Genietat" und quasi in wenigen Minuten drei Panzerkreuzer versenkt!

    Der Kampfwert der U-Boote wurde nämlich (wie adäquat später im Zweiten Weltkrieg) zunächst auf fahrlässiger und tragischer Weise unterschätzt, und zwar auf allen Seiten, also sowohl auf britischer als auch auf deutscher Seite. Man glaubte, U-Boote nur für Aufklärungsaufgaben einsetzen zu können und war um so erstaunter, als es U-9 gelang, 3 britische Panzerkreuzer in kurzer Zeit direkt hintereinander zu versenken:

    Am 22. September 1914 stieß U-9 unter Kapitänleutnant Weddigen vor Hoek van Holland auf das britische Aufklärungsgeschwader mit den Panzerkreuzern "Aboukir", "Hogue" und "Cressy". Als erstes wurde "Aboukir" torpediert, sie legte sich auf die Seite und sank schnell. Die beiden anderen Panzerkreuzer stoppten und nahmen die im Wasser treibenden Seeleute auf. Offensichtlich glaubte man, die "Aboukir" sei auf eine Mine gelaufen. Nach einer Stunde wurde die immer noch gestoppte "Hogue" torpediert. Obwohl sich die Katastrophe wiederholte, geschah nichts auf der "Cressy", das deutsche U-Boot wurde nicht erkannt und angegriffen. Anscheinend glaubte man, auch die "Hogue" sei auf eine Mine gelaufen. So bot sich für Weddigen die Gelegenheit, auch noch den dritten Panzerkreuzer zu torpedieren. Die "Cressy" wurde mittschiffs getroffen...

    Nur wenige Überlebten diese Katastrophe, über 2.000 Seeleute zahlten mit ihrem Leben dafür, dass die britische Admiralität unterschätzt hatte, was für eine Gefahr von der U-Boot-Waffe ausging.

    Später, nach der Versenkung des britischen Kreuzers "Hawke", erhielt der Kommandant von U-9, Weddigen, vom Kaiser den "Pour le mérite". Er wurde zum Held und Idol hoch stilisiert...



    Link: http://www.stahlgewitter.com/14_09_23.htm


    Saludos!

  • Vor dem Ersten Weltkrieg hatte Deutschland eine Kolonie in China, genannt Kiautschou mit der Stadt Tsingtau, einem ehemaligen Fischerdorf, das 1897 vom Deutschen Reich besetzt und dann auf 99 Jahre gepachtet wurde, um über einen Stützpunkt in Ostasien zu verfügen. Innerhalb weniger Jahre war Tsingtau zu einer moderne Großstadt mit Werft, Hafen und Bierbrauerei ausgebaut worden. Bei Beginn des Ersten Weltkrieges erhob Japan Anspruch auf die deutschen Besitzungen in China. Bereits am 2. September 1914 begann der Großangriff der Japaner (mit 40.000 Soldaten), vom Wasser, vom Land und aus der Luft. Sturm und Regen bremsten den japanischen Vormarsch, ihre Verluste waren hoch. Ein deutsches Torpedoboot schaffte es sogar, den Kreuzer "Takachiho" zu versenken. Doch als die deutschen Schiffe keine Munition mehr hatten, wurden sie von ihren Kommandanten in der Hafeneinfahrt versenkt. Als auch den Landtruppen die Munition ausging, waren am 7. November 1914 die Kämpfe beendet, wobei die Japaner insgesamt 12.000 Soldaten verloren; Deutschland verlor 200 Mann.

    Link: Die Geschichte der deutschen Kolonie Kiautschou in China



    Saludos!

  • Waldi, kann mich erinnern, dass Du mal in balsi's Forum danach fragtest, aber niemand antwortete - das war zu einer Zeit, als ich da schon lange kein Mitglied mehr war, sondern gelegendlich als Gast "Vincent" schrieb. Wollte Dir schon damals einen Link zu einer Seite weisen, die sich dieses Thema angenommen hat (viell. kennst Du sie inzwischen):

    http://www.flieger-lynchmorde.de/



    Saludos!

  • R. M. Douglas: "Ordnungsgemäße Überführung. Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg"

    Welt-Online-Artikel zum Buch: Die Westalliierten wurden von Stalin übertölpelt

    Über Amazon bestellen (auch die Kundenrezensionen lesen!): http://www.amazon.de/Ordnungsgem%C3%A4%C...34027453&sr=1-1


    Saludos!

  • Thema von Quintus aka Vincent im Forum Stammtisch

    Neues Forum Geschichte

    Das Forum haben Mitglieder des Forum G-Geschichte der Zeitschrift G Geschichte ins Leben gerufen, weil erstens das G Geschichte Forum demnächst dicht macht, soviel ich weiss, und zweitens zuviele persönliche Querelen ab gingen, die das G-Forum zu endlosen Debatten verkommen liessen, die nix mit den Themen zu tun haben

    Jetzt also Neustart unter Eigenregie einiger User (die ersten Mitglieder sind naturgemäss Leute aus dem GG-Forum) ...

Inhalte des Mitglieds Quintus aka Vincent
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