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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Stammtisch
Ernesto Offline




Beiträge: 42

16.09.2010 23:13
RE: Polen und die Vertreibung der Deutschen antworten

Oha.Da scheint man ja in ein Wespennest gestochen zu haben.Und die Wahrheit mag man ja hierzulande nicht hören.

Was ist passiert ?

Steinbach gilt in ihrer Funktion als Vertriebenen-Präsidentin und wegen ihres Einsatzes für ein Zentrum gegen Vertreibungen seit langem als Reizfigur in Polen. Erst vor einer Woche hatte sie auf einer Klausurtagung der Unions-Fraktion mit dem Satz "Ich kann es auch leider nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobil gemacht hat" einen Proteststurm entfacht.

War zu erwarten,so etwas ist halt nicht pc.


Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach hat den Deutschland-Beauftragten der polnischen Regierung, Wladyslaw Bartoszewski, scharf angegriffen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete sagte am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin": "Bartoszewski hat einen schlechten Charakter. Das sage ich ohne Wenn und Aber."

Zur Begründung sagte die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, sie habe den 88-jährigen früheren polnischen Außenminister zunächst sehr bewundert, sei aber nun enttäuscht, weil sie ihm viele Briefe geschrieben, aber nie Antwort erhalten habe. Sie habe viel Verständnis für die Emotionen in Polen und alle Opfer der deutschen Besatzung hätten ihr tiefes Mitgefühl, doch manche Einzelpersonen schätze sie nicht.

Übrigens,der 88-jährige Bartoszewski war von den Nazis ins Konzentrationslager Auschwitz verschleppt und im April 1941 schwer krank entlassen worden !

In den vergangenen Jahren hatte er Steinbach wiederholt scharf angegriffen.

Na dann !

„Wer einen Staat schützen will, muß ihn verteidigungswürdig machen. Die Bürger leben und sterben ungern für ein Fragezeichen.“
André Malraux

Waldi44 Offline




Beiträge: 496

07.10.2010 17:58
#2 RE: Polen und die Vertreibung der Deutschen antworten

Das mit der Vertreibung ist schon so eine Sache. Man muss die Frage gestatten: Wurden nur die Deutschen vertrieben? Ich stelle noch nicht einmal die Schuldfrage, denn die reicht weit in die Zeit vor dem 2. Weltkrieg zurück.

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