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 Waffen und Geräte
Waldi44 Offline




Beiträge: 500

25.02.2012 11:24
RE: Schlittenhunde für die Front antworten

Schlittenhunde für die Front

Im August 1915 dauert der Erste Weltkrieg bereits ein Jahr und somit auch einen Winter. In den
tief verschneiten Bergen der Vogesen musten die Franzosen feststellen, dass ihr
Versorgungssystem, basierend auf Pferde und Maultiere, zusammenbrach und auch der
Abtransport von Verwundeten fast unmöglich war. Um das im kommenden Winter zu
vermeiden, wurden zwei französische Offiziere mit einer geheimen Mission nach Amerika
geschickt. Sie sollen 450 Schlittenhunde nach Frankreich bringen, um den Deutschen im
drohenden Kriegswinter in den verschneiten Bergen Ostfrankreichs überlegen zu sein.
Da damalige Reisen deutlich länger dauerten als heute, zumal in Kriegszeiten und dann auch
noch die "Schlittentruppen" ausgebildet werden mussten BEVOR der Winter einbrach, blieben
Oberst Louis Moufflet und Leutnant René Haas nur 120 Tage Zeit, um unter großem Druck mit
Unterstützung des legendären Mushers Scotty Allan 10.000 Kilometer zurückzulegen.
Buchstäblich mit dem allerletzen Schiff verliessen sie Kanada, danach war der Hudson für
Monate zugefrohren.
Fast die Hälfte der eingesetzten Hunde kam im Einsatz ums Leben, die überlebenden Tiere
wurden von den Soldaten aufgenommen und noch heute gibt es in den Vogesen direkte
Nachfahren dieser "Kriegshunde".

Diesem Ereignis wurde ein eigener Dokumentarfilm gewidmet:
Schlittenhunde für die Front
Dokumentarfilm, Frankreich 2011, ARTE F, Synchronfassung, Stereo, Erstausstrahlung
Regie: Marc Jampolski

Wer mehr wissen möchte, gibt einfach "Schlittenhunde für die Front" unter Google ein!

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