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  • Die 1905 von Alfred Graf von Schlieffen dem Großen Generalstab vorgelegte Denkschrift, blieb bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges Plan "A" des Generalstabs. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, es war auch der einzige Plan den man für den Kriegsfall hatte. Ein Plan "B" existierte nicht. Allerdings wurde der Plan in der Folgezeit etwas modifiziert, was Kritiker als "Verwässern" bezeichnen und darin die Ursachen des Scheiterns des Planes und letztendlich des gesamten Krieges sehen.
    Andere hingegen sehen im weitestgehenden Festhalten am Schlieffenplan und eine zu geringe Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten, den Schlüssel zur Niederlage.
    Eine dieser "Modifizierungen" war, dass man auf einen Angriff auf Holland verzichtete und sich auf Belgien beschränkte und eine andere, dass man statt den rechten Flügel auf ein Maximum zu verstärken, Truppen ins Elsass verlegte und somit die Abwehrfront gegen französische Angriffe verstärkte und diese dann selbst in der Lage waren zum Angriff anzutreten. Diese Verstärkung erwies sich im Nachhinein wegen der einsetzenden starken französischen Angriffe als richtig.
    Im Grunde beruhte der Schlieffenplan auf Annahmen und Hypothesen und setzte den Großen Generalstab darüber hinaus unter Druck, wollte man mit diesem Plan überhaupt einen Sieg erringen. "Unter Druck" deshalb, weil er einen vollständigen Sieg im Westen voraussetzte um sich dann dem Osten zuzuwenden. Ließe man sich im Westen zu viel Zeit, etwa durch politische Verhandlungen, bestand im Osten die Gefahr, dass die Russen dann bei Kriegsausbruch voll mobilisiert gewesen wären und das Kaiserreich von Anbeginn einen Zweifrontenkrieg hätte führen müssen.
    Allerdings gab es vor Schliefen auch andere Vorstellungen vom Kriegsverlauf. Helmuth Karl Bernhard von Moltke, Vater des jungen Moltke, der bei Kriegsausbruch dem Großen Generalstab vorstand und somit Chef der ersten Heeresleitung war, der im Osten offensiv und im Westen defensiv operieren wolle bis die Russen geschlagen waren oder der Plan von Graf von Waldersee, der sogar einen Präventivschlag gegen Russland befürwortete.
    Voraussetzung für das Gelingen des Schlieffenplanes gab es einige und keine war am 1. August 1914 erfüllt. Die Österreich-Ungarische Kriegserklärung an Serbien vom 28. Juli 1914 und die russische Mobilmachung vom 30. Juli 1914, zwangen die Deutschen zum Handeln.
    Belgien öffnete seine Grenzen nicht wie erwartet für einen Durchmarsch deutscher Truppen und ebenfalls wieder Erwarten leisteten sie heftigen Widerstand. Auch unerwartet, stand Großbritannien zu seinen Verpflichtungen gegenüber Belgien. Deutsche Militärs und Diplomaten hatten geglaubt anderweitige Signale aus englischen Kreisen empfangen zu haben. Doch auch hier war der Wunsch Vater des Gedanken. Ebenso die Vorstellung, dass die Briten mit nicht mehr als 4- 6 Divisionen im Expeditionskorps auf dem Kontinent erscheinen würden. Immerhin gab es in England keine Wehrpflicht.
    Schlussendlich hielten sich auch die Russen nicht an den Schlieffenplan und waren viel früher Kampfbereit als erwartet. Schon am 12. August fielen sie in Ostpreußen ein und nur fünf Tage später überschritt die ganze 1. russische Armee (Njemen-Armee) unter General Rennenkampf mit etwa 200.000 Soldaten die Grenze bei Gumbinnen und begann mit einer Offensive in Richtung nordwestliches Ostpreußen. Im Süden überquert gleichzeitig die 2. russische Armee (Narew-Armee) unter General Samsonov die ostpreußische Grenze. Hiermit allerdings hielten sie sich an Schlieffens Vorhersagen; Sie kamen mit zwei Armeen! Das Kaiserreich hatte eine rund 900 km lange deutsch-russische Grenze.
    Den sich schon abzeichnenden Sieg der Russen, konnten das Feldherrenduo Hindenburg - Ludendorff zwar verhindern, aber neben militärischen Können, hatten sie in der Unfähigkeit ihrer Gegner auch einen großen Glücksbonus. Aufgrund der zahlreichen Siegmeldungen vom rechten deutschen Flügel und der alarmierenden aus Lothringen, entschloss sich Falkenhayn angesichts der Bedrohung Ostpreußens durch die Russen, zwei Armeekorps vom rechten (!) Flügel abzuziehen und zu Hindenburg nach Ostpreußen zu schicken. Ludendorff betonte später ausdrücklich: "Ich hatte nicht um sie gebeten!"
    Russland konnte im Sommer 1914 1.581.000 Mann mobilisieren und bis zum Winter kamen dann noch 1.981.000 Mann dazu, so dass man auf 2.193.000 kam.
    Inzwischen war der Schlieffenplan im Westen schon gescheitert. Moltke der J. hatte einen Nervenzusammenbruch und wurde durch Falkenhayn abgelöst, der nun der zweiten oberste Heeresleitung vorstand. Nun gab es zwei Oberste Heeresleitungen. DIE Oberste Heeresleitung und die ihr unterstellte Oberste Heeresleitung Ost, kurz Ober Ost genannt mit Hindenburg und Ludendorff. Diese wollten nun, angesichts der verfahrenen Situation im Westen und den erfolgreichen Schlachten im Osten, den Schwerpunkt der Kämpfe an die Ostfront verlegen.
    Falkenhayn war, nicht zuletzt wohl auch aus persönlichen Gründen dagegen und setzte auf die Abnutzungsstrategie und leitete die Blutmühle von Verdun ein! Falkenhayn wusste dabei den Kaiser voll auf seiner Seite. Dabei überzeugte er ihn mit zumindest einer "Halbwahrheit". Er behauptete, durch die Wegnahme der Nordöstlichen französischen Kohlereviere, seien die Franzosen erheblich geschwächt und kaum zu längerem Widerstand fähig. Während Moltke, nun im Ruhestand aber nicht ohne Einfluss und Ludendorff/Hindenburg gegen ihn intrigierten. Vorerst ohne Erfolg...
    Aber nicht nur beim Heer und in der Politik hatte man die Lage völlig falsch eingeschätzt. Ähnlich falsch lag man bei des Kaisers liebsten Spielzeug, der Marine. Erwartet hatte man eine Nahblockade der deutschen Nordseeküste und daraus war auch die Hochseeflotte ausgerichtet. Lange Seewege waren nicht ihr Ding. Aber die Briten dachten nicht daran, der deutschen Flotte entgegen zu kommen oder sich den deutschen Küstenbatterien auszusetzen. Man machte einfach eine Fernblockade und war damit auf der "sicheren" Seite und erzielte den gleichen Effekt.
    Schließlich war man mit dem befürchteten Szenario eines alliierten Schiffdurchbruchs in die Ostsee um den Russen zu helfen oder irgendwo in Pommern oder Ostpreußen zu landen, weit weg von der Realität. Tatsächlich fand dieser Durchbruchversuch um den Russen zu helfen dann am 19. Februar 1915 in der fernen Türkei bei Gallipoli statt.
    Doch kehren wir noch einmal zu "Rechten Flügel" zurück. Wie oben schon erwähnt war er bei weitem nicht so stark wie er hätte sein können und sein sollen. Ihm wurden Truppen zur Stärkung des linken Flügels entzogen und mehrere Armeekorps nach dem Osten geschickt, was sich im Nachhinein als unnötig erwies. Von diesen Schwächungen einmal abgesehen, lag eine Ursache der Schwäche ganz einfach darin, dass man seine Ressourcen nicht voll ausnutzte.
    So gab es zwar eine allgemeine Wehrpflicht, aber sie war eben nicht allgemein und betraf lediglich 54% aller wehrfähigen Männer. Frankreich hingegen hatte 82% kriegsverwendungsfähiger Männer.
    Dazu kam, dass 1913 in Frankreich eine dreijährige Wehrdienstzeit eingeführt wurde, wodurch die Friedenstärke des französischen Heeres von 550.000 Mann auf 690.000 Mann gesteigert werden konnte. Allerdings war absehbar, dass Frankreich das nicht länger als zwei Jahre durchhalten konnte. Einschließlich aller Kolonialsoldaten (Algerier, Tunesier, Marokkaner, Senegalneger) hatte Frankreich zu Kriegsbeginn 883.000 aktive Soldaten.
    Bei Kriegsbeginn gab es im Kaiserreich 5.500.000 wehrfähige Männer ohne militärische Ausbildung und immerhin noch 600.000 Reservisten, die nicht einberufen worden sind. Wobei man natürlich auch die Belange der Wirtschaft berücksichtigen musste. Bei einem kurzen, weil totalen Krieg aber, konnte dieser Faktor vernachlässigt werden.
    Im September 1914 stellte man dann aus den Reserve 4 Armeekorps (Ludendorff: "Der totale Krieg")* auf und um die Jahreswende 14/15 vier weitere. Also in den ersten 5/6 Kriegsmonaten 8 neue Armeekorps. Mit diesen hätte man genug Soldaten für den "starken rechten Flügel" gehabt bzw genug Truppen für die Ostfront, ohne welche aus dem Westen abziehen zu müssen. Ein Armeekorps kann natürlich verschieden stark sein. Aber für die Infanterie im 1. WK kann man von zwei Divisionen und bis zu 22.000 bis 25.000 Mann ausgehen.**
    Die Bayern beteiligten sich nicht bei der Aufstellung der neuen Korps, sondern stellt stattdessen die 6. bayrische Reservedivision auf.
    Überhaupt nicht in Rechnung gestellt wurden die Kapazitäten der Kolonien. Klar, warum auch? Bis auch nur ein Kolonialsoldat in Europa angekommen währe, währe der Krieg beendet. Glaubte man deutscherseits. Aber die Alliierten profitierten ganz gewaltig und auch vom Menschenpotential seiner Kolonien. ANZAC Truppen kämpften an allen Fronten, in Gallipoli und an der Somme. Ebenso Kanadier und Südafrikaner.... Allein die Franzosen rekrutierten aus Afrika und Indochina 545.000 Mann.
    Insgesamt standen sich zu Kriegsbeginn 6.200.000 alliierte Soldaten und 3.500.000 deutschen und österreich-ungarischen Soldaten gegenüber.

    *Andernorts ist von 6 die Rede und das schon am 16. August 1914. Diese Truppen rekrutierten sich vorwiegend aus gedienten aber nicht eingezogenen Reservisten und ungedienten Freiwilligen, sowie aus freiwillig in den Dienst zurückkehrenden Pensionären aus dem Unter- und Offizierskorps. Vier dieser Korps gingen nach Westen, 2(?) in den Osten. Diese neuen Korps im Westen fanden sich zwischen Marne und Lille wieder und nahmen an der legendären Schlacht bei Langemarck teil.
    ** In seinen Ausführungen, sie stammen von Ludendorff ("Der totale Krieg"), vergisst er aber zu erwähnen, dass die Sollstärke an Soldaten das Eine, deren Bewaffnung und Ausrüstung aber das Andere ist.
    War die Ausbildung und Ausrüstung in Friedenszeiten gut, so brach sie nach Kriegsbeginn fast zusammen. Für die Unterbringung der vielen Freiwilligen war kaum genügend Platz vorhanden. Es gab nicht genügend Uniformen, nicht genügend Gewehre, bajonette, Stahlhelme, Feldspaten, Koppel, Stiefel, Munition- kurz, es fehlte an allem. Am Schlimsten aber macht sich der Mangel an Ausbildern und fähigen Unteroffizieren und Offizieren bemerkbar.
    Die Kampfkraft der neu aufgestellten Korps war mangelhaft und deren Leistungsfähigkeit äußerst fragwürdig. Selbst bei der Artillerie mangelte es mal an den Geschütze, mal an den Pferden, mal an den Protzen, mal am Geschirr und immer an der Munition zum Üben und später für den Kampfeinsatz.
    Also der Ansatz Ludendorffs, man hätte gleich zu Kriegsbeginn mit mehr aktiven Soldaten operieren sollen, lässt da doch einige Fragen offen und lässt Zweifel an der Richtigkeit dieser These aufkommen.

  • Mythos Spitfire unter dem HammerDatum07.07.2015 20:32
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Die Legende lebt: In London kommt eine seltene Spitfire unter den Hammer. Der Jäger wurde in der Luftschlacht um England im Zweiten Weltkrieg berühmt. Obwohl er massenhaft gebaut wurde, gibt es kaum noch flugfähige Modelle. wanted.de blickt hinter die Kulissen der teuren Flug-Oldtimer.
    Spitfire untern Hammer

    Ein britisches Jagdflugzeug vom Typ Supermarine Spitfire soll bei Christie's in London versteigert werden. Das Auktionshaus schätzt den Wert des Flugzeugs auf 1,5 bis 2,5 Millionen Pfund, das sind rund 2,1 bis 3,5 Millionen Euro.
    Restaurierte Spitfire aus dem französischen Sand
    Der Erlös der Auktion am 9. Juli kommt unter anderem einer Organisation für Wildtierschutz zugute. Die Spitfire um die es geht, trägt die Kennung Mk.1A - P9374/G-MK1A. Sie war am 24. Mai 1940 im Luftgefecht nahe der nordfranzösischen Stadt Dunkerque von einem Geschoss getroffen worden. Nach der Bruchlandung auf dem Strand von Calais versank die Maschine im Sand und tauchte 1980 wieder auf. Zwölf Spezialisten restaurierten sie drei Jahre lang. >>

  • SanitätsbunkerDatum07.07.2015 17:06
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    DAS war mir eigentlich neu, dass es Sanitätsbunker gab. Aber irgendwie auch wieder logisch. In Verteidigungsanlagen wie Ost-, West,- Atlantikwall usw kann man keine Sanitätsbaracken oder Sanitätszelte errichten. Sanitätsbunker als Bestandteil solcher Anlagen und zum "Zwischenlagern" der Verwundeten kamen eben nur Bunker infrage.
    Bei mir in der Nähe steht noch so ein Bunker Bunkermuseum Dettenheim . Dabei handelt es sich um ein sogenanntes "Regelbauwerk 32".
    "
    Öffnungszeiten:
    Am 2. Sonntag im Monat
    Ab April – Oktober von 12.00 - 17.00 Uhr

    Das Bunkermuseum wurde 2008 offiziell für die Bevölkerung zugänglich gemacht. Nachdem es von allerlei Schmutz und Unrat befreit wurde, beschert es dem Besucher eine interessante Ausstellung verschiedener Exponate.

    Der Bunker gehört zu der seltenen Gattung von Sanitätsbunker. Die Bezeichnung für den Bunker lautet Regelbau 32. In Baden-Württemberg ist er der einzig erhaltene R 32. In Simonskall (Eifel) befindet sich auch ein erhaltener R 32.
    Der Bunker wurde Ende 1938 und Anfang 1939 erbaut. Die Außenmaße betragen 10,20 m x 14,90 m. Am Eingang ist die Original Gittertür angebracht, links davon ist die Kabelnische in der sich eine Art Steckdose befindet an der ein Telefonkabel angeschlossen werden konnte. lm Ernstfall konnten 20 bzw. 30 verwundete Soldaten durch 4 Sanitäter versorgt werden, bis sie in Lazarette abtransportiert werden konnten.
    lm Inneren des Bunkers sind noch einige Schriften an der Wand zu erkennen. lm einzigen Notausgang sind die Stahlträger, sowie der Kies noch teilweise im Original zu sehen. Alle noch vorhandenen Metallteile wurden leider nach Kriegsende demontiert. Der Bunker verfügt über 8 Räume und einen Vorraum.

    Erreichen können Sie den Bunker von Karlsruhe kommend über die B36, Ausfahrt Dettenheim, Liedolsheim. In Rußheim der Beschilderung Bunkermuseum folgend in die Ruchenstraße 9a.
    Von Huttenheim über die L602 der Beschilderung Bunkermuseum folgend, Gartenstraße, Ruchenstraße 9a

    Betreut wird der Bunker durch Bunkermuseum e.V. Vorsitzender Günther Blödt, Isoldestraße 10, 76185 Karlsruhe Tel 0721/552493
    Bei Anfragen und Sonderführungen wenden Sie sich an o.g. Telefonnummer oder per Mail an guenther.bloedt@googlemail.com.

    Eintrittspreise:
    Erwachsene 2,00 €
    Kinder v.6 – 14 J. 1,00 €
    Familienkarte bis 5 Pers. 5,00 €

  • "Dampforgel"Datum13.05.2015 18:30

    Ok, stimmt so nicht ganz. Das Teil, dass so genannt wurde hieß offiziell T34 "Calliope". Als Calliope bezeichnete man vielerlei, zB. hieß so eine der neun Musen in der griechischen Mythologie aber auch eine Dampforgel, deren Pfeifen nicht mit Luft, sondern mit Wasserdampf betrieben werden.
    Die T34 "Calliope" war aber mitnichten eine Muse und auch keine Dampforgel, sondern ein mehrroriger Raketenwerfer, welcher auf einen Shermanpanzer montiert wurde, ähnlich einer Stalinorgel. Insgesamt verfügte der M4 Sherman über 60 Abschussrohre für die 114,3 mm (4.5 Zoll) M8 Raketen, die elektrisch sowohl einzeln als auch als Salve abgefeuert werden konnten.
    Das Fahrzeug wurde 1944/45 eingesetzt.

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Der Spruch heißt zwar: "Geschichte wiederholt sich nicht", aber in der Regel folgt dann eben dieses "aber".
    Sicher, die Akteure ändern sich meist, die Zeit sowieso und mitunter die Umstände oder aber, die Umstände sind die gleichen und beschwören das historische Ereignis geradezu herauf.
    Ein Ereignis aus der jüngeren zeit steht geradezu beispielhaft dafür und wirft gleichzeitig einige Fragen auf.
    In meinem Beitrag , "Schwarze Schmach",bin ich schon auf den ersten Teil des historischen Ereignisses eingegangen.
    Gut 25 Jahre später, heute vor etwa 70 Jahren wiederholte sich genau das gleiche am gleichen Ort und zum gleichen Ereignis wieder. Der Ort: der Südwesten Deutschlands, der Grund: die verlorene Kriege und die anschließende Besetzungen durch die Franzosen und wieder waren es die farbigen Kolonialsoldaten, die zu unrühmlicher Bekanntheit gelangte. Diesmal zur "Abwechslung§ keine Senegalneger, sondern vornehmlich Marokkaner.
    Zwecks Massenvergewaltigung deutscher Frauen und Mädchen, muss man nicht unbedingt nach dem osten schauen, wenn auch die Dimensionen andere waren, so genügt ein Blick in westlichen Besatzungszonen und dort besonders in das Gebiet der französischen Besatzungszone.
    Hier taten sich Einheiten des 5. marokkanischen Schützenregiments, sowie die Angehörigen des Etappendienste der 2. und 3. marokkanischen Infanteriedivision hervor. Die genaue Zahl der Vergewaltigungsopfer wurde nie ermittelt aber allein das Bruchsaler (bei Karlsruhe) Krankenhaus trafen aus Bruchsal und Umgebung rund 600 vergewaltigte Frauen ein und Bruchsal ist eine Kleinstadt.
    Warum die Franzosen trotz der schlechten Erfahrung der Vergangenheit wieder Kolonialsoldaten als Besatzer schickten, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen und wieder konnten oder wollten die Franzosen dem Treiben ihrer farbigen Soldateska kein bzw kaum Einhalt gebieten. Überliefert ist nur, dass der französische Oberst Paul Gandoet zwei Marokkaner wegen Vergewaltigung füsilieren ließ. Die Brandschatzungen betrunkener Marokkaner in Bruchsal hingegen blieben ungesühnt und auch der Raub der Stadtkasse, die mit 62.000 Reichsmark für die Ausgebombten spurlos verschwand, wurde nie aufgeklärt.
    Die Versorgung der Zivilbevölkerung war katastrophal und lag statt bei 1.800 kcal bei nur 900.
    Verantwortlich für all das war der französische Militärkommandant Captaine Jeanneret, der in der beschlagnahmten Villa Hettmannsperger residierte, wo er sich für 31.000 Reichsmark ein Schwimmbassin und eine neue Autogarage erbauen ließ. Des weiteren musste man ihm einen Kirchbaum vor's Haus pflanzen, damit er seine Gäste immer mit frischen Kirchen bewirten konnte (wenn Kirchzeit war). Die Bürger Bruschsals und Umgebung mussten ihre Rundfunkgeräte und Fotoapparate abgeben und wurden per Erlass aufgefordert, französische Offiziere durch Kopfnicken und abnehmen der Kopfbedeckung zu grüßen.
    All das währe vielleicht noch hinnehmbar gewesen aber was dann noch folgte, war an Perfidie nicht zu übertreffen. An allen wichtigen Straßenkreuzungen wurden Kontrollposten errichtet, an denen deutsche Heimkehrer, also in den anderen Besatzungszonen aus der Kriegsgefangenschaft entlassene deutsche Soldaten, angehalten und durchsucht wurde. Ihre amerikanischen oder britischen Entlassungsscheine wurden einbehalten und die Männer kamen erneut in Kriegsgefangenschaft.
    Viele von ihnen landeten in französischen Bergwerken, aus denen sie sich dann durch den Eintritt in die Fremdenlegion sozusagen selbst befreiten und oft niemals oder erst viele Jahre später ihre Heimat wiedersahen.

  • 1. WK Giftgas- wer war der Erste?Datum26.04.2015 17:50
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Nun ja, bei oberflächlicher Betrachtung, "natürlich" die Deutschen in der Schlacht um Ypern 1915. Chlorgas abgeblasen in Feindrichtung aus Stahlflachen. Chlorgas galt nicht als Gift- sondern als Reizgas. Reizgas(Tränengas) aber hatten die Franzosen schon vorher versuchsweise gegen die Deutschen eingesetzt- erfolglos.
    Nun hab ich in einer pfälzischen Tageszeitung einen interessanten Leserbrief zu diesem Thema gelesen. Was dort geschrieben stand war mir neu und ließ sich auch im Internet nicht so richtig recherchieren, so dass ich den Leserbrief von einem Gernot Beaumont aus Saarlouis, mal einfach hier einstelle.
    "Am 23. August 1914 griff die französisch Armee Mühlhausen im Elsass an, die deutschen Verteidiger in den Vororten wurden mit Gasgranaten "Erstickungsgranate Typ Bertrand Jahrgang 1909, mit der "Handgranate(Friedensmodell Erstickungshandgranate Modell 1914" und die Zivilbevölkerung in Kellern mit Gewehrgranaten 26mm ("Erstickungspatrone 26mm").
    20.000 Projektile verwendet, also "Friedensware", für die es 1914 schon ein Handbuch der französischen Armee gab."
    Handelte es sich bei diesen "Erstickungsgranaten" vielleicht um besagte Tränengasgranaten?

    Sinngemäß hat übrigens ein hoher deutscher Militär, nach den Protesten aus dem Ausland wegen des Giftgaseinsatzes, rhetorische gefragt, warum man sich so aufrege. Schließlich habe man das von den Franzosen angewandte Gas* nur optimiert!

    *Schon im August 1914 hatten französische Truppen Bromessigsäureethylester versprüht, und im März 1915 verschossen die Deutschen an der Ostfront Granaten mit Xylylbromid. Beide Substanzen sind nicht gerade harmlos, aber wirken eher wie Tränengase.

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    ...."Augsburg Befreiungsbewegung".



    Augsburger Befreiungsbewegung

    “Anti-Nazi” zu sein, war zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr ganz so schwer...meint der Autor dieses Beitrages und vergisst, dass es noch immer tödlich war seine "Anti Nazi" Haltung öffentlich zu zeigen und gar mit dem Feind zu kollaborieren. So mancher endete noch erhangen an Laternen und Bäumen oder vor dem Erschießungskommando!
    Sicher, Ganz so friedlich war die Einnahme von Augsburg Berichten Einheimischer wie auch teilnehmender US-Soldaten, die uns bekannt sind, dann doch nicht. stellt besagter Autor richtig fest, vergisst aber zu erwähnen, dass bei stärkerem Widerstand 2.000 alliierte Bomber bereit standen, Augsburg auszuradieren.
    Der Verdienst dieser Gruppe bestand darin, dass Augsburg von den Alliierten gegen geringen Widerstand besetzt wurde und nicht erobert werden musste. Somit wurde durch die mutige Tat Augsburger Bürger das Leben hunderter oder gar tausender Menschen, auch alliierter Soldaten gerettet.

  • Thoma-Schild (Schürze)Datum03.04.2015 17:52

    Statt Panzerschürzen aus Stahl verwendete Kettenschürze aus Drahtgeflecht. Von den Alliierte auch "Thomas Shield" genannt. Der Nutzen ALLER Schürzen ist umstritten aber eine gewisse Schutzwirkung unbestreitbar. Ebenso umstritten sind "Zusatzpanzerungen" durch von der Besatzung angebrachte Laufrollen oder Kettenglieder. Aber der zusätzliche Stahl suggerierte zumindest zusätzliche Sicherheit und das war ja auch was, bis es krachte....
    Dem gleichen Zweck dienten auch Sandsäcke auf Panzern und Schiffen. Bei Schiffen kam es allerdings mehr darauf an, die Splitterwirkung zu mindern, denn die großen Brocken die da angerauscht kamen hielt kein noch so dicker Sandsack stand bzw er brachte diese Art Geschosse auch nicht vorher zur Detonation.
    Da seine Soldaten anscheinend der offiziellen Panzerung nicht so richtig trauten, wurde die Panzerung mit allem Möglichen "verstärkt", so dass Patton pikiert bemerkte, dass seine Panzer rollenden Müllkippen glichen.

    |addpics|cel-1-ccc8.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • VerteidigungsangestellterDatum03.04.2015 17:40

    Satirisch für: Angehöriger der Bundeswehr(Soldat). 40 Stundenwoche, Nachtzuschläge, Überstundenbezahlung, Zuschläge für Auslandseinsätze, diverse Zulagen, freie Wochenenden, eigene Kitas, geplante Halbtagsjobs, Soldat auf Probe und und und....
    Lilli Marlene bräuchte heute nicht mehr schmachtend unter der Laterne vor dem Kasernentor stehen!

  • Das Beste war der RückzugDatum25.02.2015 13:20
    Thema von Waldi44 im Forum Türkei - Naher Osten

    Das Jahr 1914 endete mit dem Stellungskrieg in Frankreich und es begann sich abzuzeichnen, dass dieser Zustand des Stillstandes, in dem Fortschritte in Meter, bestenfalls in wenigen Kilometer gemessen und mit Bergen von Toten erkämpft wurden, länger andeuern würde. Ausserdem zeichnete sich im Osten für die jeweiligen Verbündeten eine schwierige militärische Situation ab, die geradezu nach Unterstütung verlangte.
    Die Türken kämpften an mehreren Fronten. Im Januar 1915 scheiterte ein Angriff der 3. türkischen Armee im Kaukasus. Alleine dabei verloren sie von den 66.000 zum Angriff angetretenen Soldaten 53.600 und die Russen drangen auf türkisches Gebiet bis an den Wansee vor.
    Im Süden rückten die türkischen Truppen, die ebenfalls von deutschen Offizieren beraten und reorganisert wurden, durch den Sinai bis an den Suezkanal vor,
    mussten sich aber dann vor den überlegenen alliierten Einheiten wieder zurück ziehen und auch im Südosten, im Zweistromland kämpften sie mit wechselnden Erfolgen gegen die Briten bei Basra.
    So gesehen leisteten die Türken seinerzeit durchaus einen für die Mittelmächte wichtigen Beitrag und banden bzw vernichteten nicht unerhebliche feindliche Verbände. Allerdings waren sie gleichzwitig ein "Sorgenkind". Schon lange vor dem Krieg kalt die Türkei als "DER kranke Mann am Bosbosus". Ihre Wirtschaft war marode, ihre Armee war veraltet. Sie bedurften dringend direkter Unterstützung durch die Mittelmächte. DAS aber verhinderten Serbien und Rumänien.
    Erst durch eine grössere Balkanoffensive, in derem Zuge die Serbische Armee zerschlagen bzw. evakuiert wurde, kan eine feste Landverbindung zur Türkei zu stande.
    Die politische Grundlage für diese Offensive schuf der Geheimvertrag mit Bulgarien, das auf Seiten der Mittelmächte ebenfalls in den Krieg eintrat.
    Deutsche Offiziere leiteten zur gleichen Zeit und schon lange davor, eine reorganisation der türkischen Armee ein und traten oft als Berater an die Seite türkischer Offiziere. Deutsche Kriegsschiffe, der Schlachtkreuzer "Goeben" und der kleine Kreuzer "Breslau" durchbrachen die alliierte Blockade und unterstellten sich der türkischen Marine (Sie dienten als Ersatz für die von den Briten bei Kriegsbeginn beschlagnahmten noch im Bau befindlichen türkischen Schiffe), wie diese selbst vom Admiral Souchon befehligt wurde.
    Durch die angespannte Lage an den Fronten wurden die Dardarnellen nur von zwei türkischen Divisionen verteidigt, sowie ettlichen Befestigungsanlagen in unterschiedlichen Zuständen und Artilleriestellungen, die dem deutschen Admiral von Usedom unterstanden. Ausserdem gab es noch ettliche Minensperren, die den Alliierten noch einige Verluste beschehren sollten.
    Insgesamt waren die Verteidigungsanlagen doch recht beachtlich, wenn auch ihr Zustand und ihre unterschiedliche Bewaffnung von Fall zu Fall unteschiedlich stark und nützlich war. 33. Geschützbatterien mit 162 Kanonen zwischen 57 mm und 355 mm in Feldstellungen und verbunkert sowie 7 Batterien in Feldstellungen mit 46 Haubitzen zwischen 120 mm und 150 mm, also Steilfeuergechützen, die für Kriegsschiffe und deren schwächer gepanzerten Decks, sehr gefährlich waren.
    Als besonders wirkungsvoll erwiesen sich die 17 Minenfelder mit 394 bis später 546 Minen.
    Dem gegenüber standen die 90 Schiffe der vereingigten Flotte mit 310.000 t und 814 Geschützer jeden Kalibers.
    Am 25. Februar und später am 18. März 1915 versuchte ein englisch/französischen Geschwader den Durchbruch mit der Massgabe, Konstantinopel zu erreichen und zu beschiessen. Insgeheim hoffte man den Kriegspartner Türkei zum Abfall zu bewegen und somit die Durchfahrt frei zu bekommen um die gebeutelten Russen direkt auf dem kürzesten Weg helfen zu können. Beide Angriffe scheiterten, nicht zuletzt wegen der Minenfelder. Admiral de Robeck weigerte sich nach den Verlust von drei Schiffe, weiter zu fahren. Eine Ironie der Militärgeschichte wollte es, dass die Alliierten genau in dem Moment ihren Angriff abbrachen, als den Türken die Munition ausging!

    Der Vorstoß vom 18. März bestand aus einer gemischten Flotte, die aus einem britischen Schlachtschiff, einem Schlachtkreuzer, sowie 12 britischen und 4 französischen Linienschiffen bestand. Er fand unter dem Kommando von Konteradmiral John Michael de Robeck statt, nachdem Admiral John Arbuthnot Fisher "aus gesundheitlichen Gründen" das Kommando niedergelegt hatte. Dabei wurden zwei (2) türkische Artilleriegeschütze zerstört. Auf ihrem Rückweg wurden jedoch zahlreiche Schiffe durch ein Minenfeld, vom türkischen Minenleger "Nusret" ausgelegte, versenkt oder beschädigt. Die HMS "Irresistible", HMS "Ocean", sowie die französische "Bouvet" sanken. Der Schlachtkreuzer HMS "Inflexible" und die französischen Linienschiffe "Le Suffren" und "Gaulois" wurden stark beschädigt.

    Nachdem nun dieser Plan buchstäblich ins "Wasser gefallen" war, musste ein neuer Plan her. Übrigens war es kein Geringerer als Churchill, Erste Lord der Admiralität, Winston Churchill, der diesen Plan mit ausbrütete und der britische Kriegsminister Lord Kitschener, der ihm zustimmte. Allerdings litt dieser Plan, ebenso wie schon jener, nur mit Kriegsschiffen durch die Daedanellen und dem Marmarameer Konstatinopel anzugreifen, daran, dass er von allen Beteiligten, ausser Churchill, als zweitrangiges Unternehmen von untergeordneter Bedeutung eingestuft wurde.
    Die Marine stellte für dieses Unternehmen vornehmlich Kriegsschiffe der Vordreadnought Zeit bereit und aus jener Zeit stammten wohl auch die führenden Offiziere. Chef des Ganzen wurde General Sir Ian Hamilton. Dieser reiste nach seiner Ernennung nach Ägypten. Er reiste! Alleine ohne Stab, ohne Kartenmaterial und vor allem ohne Kenntnisse von den NACH 1906 errichteten türkischen Küstenbefestigungen in der von ihm zu erobernden Region.
    Besonders aber tat sich Generalleutnant Stopfort durch absolute Unfähigkeit hervor. Er und Generalleutnant Ewart sollten die Landungen an der Küste leiten.
    Die weiteren Kampfhandlungen kann man bei Wiki nachlesen....
    Natürlich waren die Türken durch die Durchbruchsversuche rechtzeitig gewarnt worden und hatten Verstärkung herbeigeschafft. Die türkische 5. Armee unter dem beratenden Befehl von General Liman von Sanders, geführt von Mustafa Kemal, dem späteren Begründer der modernen Türkei (Atatürk), verfügte dort über 15, die Allierten nur über 12 Divisionen.
    Um es kurz zu machen: nach nur 4 Tagen erstarrte die Front auch dort in einem Stellungskrieg.
    Schon bei der Landung kamen die Truppen von Ewart vom Kurs ab und gingen an der falschen Stelle an Land, wo sie wenig später auch promt in das Feuer ihrer eigenen Schiffsgeschütze gerieten. Tja, Soldatenschicksal. Pech gehabt, dumm gelaufen, zur falschen Zeit am falschen Platz.....!
    Was sich aber im Landungsabschnitt vom Generalleutnant Stopfort abspielte, spottet jeder Beschreibung und könnte als Posse der Militärgeschichte gelten, hätte sie nicht so viel Blut gekostet.
    Merkwürdigerweise hält sich der Feldmarschall Montgomery Viscount Montgomery of Alamein in seinem Universalbuch über die "Kriegsgeschichte" in Bezug auf Gallipoli doch recht bedeckt und äussert sich nur sehr knapp über die Ereignisse dort und insbesondere über Generalleutnant Stopfort. Ich zitiere mal: "Stopfort wurde abgelöst, und ich erinnere mich, ihn Ende des Monats in Zivil in London gesehen zu haben. Das liess mich ahnen, was bei Gallipoli geschehen war."
    Was war bei Generalleutnant Stopfort und in seinem Landeabschnitt denn damals passiert?
    Staffort war in seinem früheren Leben Kommandant des Londoner Towers und schon 1909 pensioniert worden. In Ermangelung eines anderen, wurde der 61 jährige wieder reaktiviert und, obwohl er keinerlei Kriegserfahrung besass, sofort mit solch einem Kommando über das IX. Korps betraut. Die einzigsten "Kampfhandlungen" an die er teilgenommen hatte, waren die im Burenkrieg als Privatsekretär Bullers. Vom Museeumswächter zum Kampfkommandanten!
    Anders als Ewarts Leute konnten seine 20.000(22.000) Mann fast ungehindert an der richtigen Stelle, nämlich der Suwla (Suvla) Bucht, anlanden. Alleine! Ihr Oberbefehlshaber zog es vor an Bord eines Kriegsschiffes zu bleiben. Aber immerhin begrlückwünschte er seine tapferen soldaten zur gelungenen Landung und gab ihnen "frei bis zum Wecken!"
    Er selbst legte sich zum Mittagsschlaf, seine ihn umgebenden Offiziere, meist auch ältere kränkelnde Herren ebenfalls und seine Männer nahmen ein erfrischendes Bad im Meer. Pfadfinderromantik pur! Der deutsche Major Willmer der das Geschehen am 6.8.1915 aus sicherer Entfernung beobachtete, schilderte den Anblick: "Es sah aus wie ein aufgescheuchter Ameisenhaufen!"
    Irgendwann ahnte dann auch Hamilton, dass in der Suwla, irgendetwas nicht stimmen konnte! Während bei Ewart heftig gekämpft wurde, war es bei Generalleutnant Stopfort auffällig ruhig! Er schickete zwei Oberste los. Nach Stunden kamen sie in die Urlaubsidylle, ohne dass sie Stopfort davon überzeugen konnten, die nahezu unbesetzten Höhen vor seinem Landungsstreifen zu besetzen. Besetzen hätte genügt, er hätte sie kaum erobern brauchen, denn 1.500 türkische Milizionäre unter dem Befehl von Major Wilmer, manche behaupten, sogar ohne MG's, standen den rund 20.000 Briten gegenüber.
    Die zu erobernde Hügelkette war keine vier Kilometer vom Strand entfernt und Voraussetzung für erfolgreiche weitere Operationen.
    Selbst als Hamilton, wieder weitere Stunden später höchstselbst vor Ort erschien, gab es für Stopford nur milde tadelnde Worte. Inzwischen rückten die Türken an und begannen die Hügel zu besetzen und zu befestigen. Stopfort, inzwischen durch die penetrante Belästigung, erst durch die beiden Obersten, dann durch Hamilton selbst, genervt, fragte seine Divisionskommandeure, wer denn nun Willens und in der Lage sein, die Hügel anzugreifen. Wen wundert's bei solch einem Chef: NIEMAND!
    Der "Grund" der Absage war: man hatte keine schwere Artillerie vor Ort. Schwere Artillerie gegen Null Befestigung und Milizsoldaten! Im Übrigen schmerzte Stopfort sein Bein. Als man sich dann Tage später doch noch zum Angriff entschloss, räumte man zuerst mal den einzigen besetzten Hügel, den die Briten OHNE Befehl besetzt hatten, den Scimitar Hügel, um sich zu sammeln. Das nutzten die Türken natürlich um auch diesen (alle anderen Höhen hatten die Türken schon) selbst zu besetzen. Alleine der nun erfolgende britische Angriff auf den Hügel Ismail Oglu Tepe kostete den Briten 8.000 Tote und Verwundete.
    Immerhin zog man, für viele andere britische Soldaten und Soldaten der ANZAC lebensrettenden Konsequenzen und entliess Stopford, so dass Montgomery in:
    "Ende des Monats in Zivil in London.." gesehen hat.
    Am 14. Oktober ereilte aber auch General Hamilton aufgrund der Fehlschläge sein Schicksal und er wurde durch Generalleutnant Sir Charles Monro ersetzt.
    Aber Stopford hatte seinertzeit das Unternehmen so gründlich vermasselt, dass es auch unter grösster Kraftanstrengung nicht mehr zu retten war!
    Am 19. November beschloss Lord Kitchener nach einem Überblick über die Lage die Evakuierung der nunmehr 14 Divisionen und wie schon die Überschrift besagt, war das der erfolgreichere Teil des Unternehmens. Allerdings blieb eine Nachhut von 1.000 Australiern zurück. Vielleicht kamen sie auch nur zu spät....
    Schlechtes Wetter verdeckte den Abzug vor den Türken ganze zwei Tage lang und am 9. Januar 1916 verliess der letzte alliierte Soldat türkischen Boden. Seine schweres Gerät und viel andere Ausrüstung blieb aber teilweise zurück.
    Die Meinung eine britischen Stabsoffiziers VOR der Landung bei Gallipoli über die Türken, die wohl die Meinung vieler Briten wiederspiegelte, mag mit ein Grund für die britische Niederlage gewesen sein:" Der türkische Gegener ist niemals ein so guter Kämpfer wie der weisse Mann gewesen." Churchills Karriere erhielt nach diesem Debakel einen deutlichen Knick, obwohl er sich entschieden gegen die Wahl der Offiziere gewehrt hatte und der Art und Weise wie dieses, "sein" Unternehmen in die Tat umgesetzt wurde. Schlussendlich diente dieses Unternehmen den Planern des "D-Day" im 2. Weltkrieg als Anschauungsmaterial, wie man eine Landung NICHT durchführen sollte.
    Angesichts eines Nebenkriegsschauplatzes und einer Fussnote der Geschichte, waren die Verluste auf beiden Seiten doch recht beträchtlich: 141.000 Mann auf alliierter Seite, wovon 97.000 Gefallen sind und auf türkischer Seite 251.000 Mann mit 165.000 Gefallenen. In Australien und Neuseeland ist der 25. April als ANZAC Day noch heute Staatsfeiertag!

  • Landser und GIs gegen die SSDatum25.02.2015 13:19
    Foren-Beitrag von Waldi44 im Thema

    Da haste Recht. Der Beitrag hat mir wirklich gefallen, zumal ich noch nie davon gehört hatte. Ja, so war das Kriegsende: ALLES ging drunter und drüber und manchmal zum Glück für die Beteiligten!

  • Ein Ritterkreuz für YamamotoDatum23.02.2015 15:40

    Unternehmen "Vengeance" und ein Ritterkreuz für Yamamoto.
    Ja, auch dem großen japanischen Admiral und Flottenschef Isoruka Yamamoto wurde die Ehre zuteil ein deutsches Ritterkreuz für heldenhafte Taten verliehen zu bekommen. Hitler persönlich verlieh dem Admiral diese Auszeichnung, das Ritterkreuz des eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern. Allerdings erst Posthum am 27. Mai 1943, nachdem sein Leben schon am 18. April im Feuerhagel amerikanischer P-38 "Lightnings" Jäger ein jähes Ende gefunden hatte.
    Wie war das möglich, was war geschehen?
    Nun, genau genommen nahm das Schicksal schon im Mai 1940 seinen verhängnisvollen Lauf. Einen verhängnisvollen Lauf, für Yamamoto und das kriegführende Japan. Im Sturm der Beringsee sank ein japanischer Robbenfänger.
    Es gab keine Überlebenden, aber die im Meer treibende Leiche des Kapitäns des Robbenfängers.
    Drei Tage später barg ein norwegischer Walfänger die Leiche.
    Bei dem Toten fand man ein kleines Notizbuch mit japanischen Schriftzeichen, mit denen niemand etwas anfangen konnte. Dennoch beschloß der Norweger, das Büchlein aufzuheben um es dann acht Tage später dem Kapitän eines amerikanischen Wachbootes zu übergeben. Der erkannte (oder erahnte zumindest) sofort deren Bedeutung und leitete den Fund nach Dutch Harbor weiter.
    Das Büchlein wurde sofort an den Geheimdienst der Marine weitergeleitet, wo man voller Erstaunen und Freude feststellte, dass man den Funk Codeschlüssel der Kaiserlichen Japanischen Marine in den Händen hielt. Marineminister Frank Knox mass diesem Fund der Bedeutung einer zusätzlichen amerikanischen Schlachtflotte bei.
    Natürlich fragt man sich, wieso der Japaner ein so wichtiges Dokument durch die stürmische Beringsee spazieren fuhr. Aber das war damals öfter so, dass japanische Kapitäne, wenn sie in für die japanische Marine interessanten Gewässern kreuzten und die Beringsee war so ein Gewässer, ihre Beobachtungen direkt an die japanische Marine sandten und zur Verschlüsselung eben den geheimen Marinecode benutzten.
    An dieser Stelle sei angemerkt, dass der amerikanische Gehimdienst das japanische Ultimatum schneller übersetzen konnten als der japanische Botschafter und der amerikanische Präsident Wilson schon vor der Überreichung des offiziellen Ultimatums, wahrscheinlich darüber unterrichtet war. Wahrscheinlich! Pearl Harbor hingegen nicht. Dort traf die Warnung erst während des Angriffs an......
    Pearl Harbor übrigens, war Yamamotos Meisterstück wohingegen die Schlacht um Midway, deren Planung ebenfalls von ihm stammte, das genaue Gegenstück dazu war.
    In beiden Fällen setzte der Glücksspieler Yamamoto auf "alles oder nichts" und wie im richtigen Spiel, gewann er haushoch um beim nächsten mal ebenfalls haushoch zu verlieren. Die Schlacht von Midway ging verloren, weil die Amerikaner eben den japanischen Marinecode schon seit langem geknackt hatten und entsprechende Gegenmaßnahmen zu Yamamotos Angriffsplänen einleiten konnten.
    Für die Amerikaner blieb Yamamoto der gefährlichste japanische Gegner und er war als Planer von Pearl Harbor gleichzeitig DIE Hassfigur.
    Da bot sich plötzlich für die Amerikaner eine einmalige Chance diesen gefährlichen Hassgegner anzugreifen und zu töten.
    Am Morgen des 17. April 1943 setzte das Flaggschiff Yamamotos, die "Yamato" einen verschlüsselten Funkspruch ab, der um 06:36 Uhr in Dutch Harbor aufgefangen wurde: 28/43253 54178932 72918367.
    Da man den Code hatte, war der Zahlensalat schnell entschlüsselt und lag schon um 11 Uhr auf dem Schreibtisch des amerikanischen Marinesekretärs Frank Knox, der die Chance die sich den Amerikanern da bot schnell erkannte und seinen Befehl sofort per Funk nach Henderson Field auf Guadalcanar sandte.
    Der entschlüsselte Code enthielt die Reiseroute Yamamotos und der sieben ihn begleitenden hohen Offiziere, die sich per Flugzeug auf eine Inspektionsreise begaben. Von Rabaul aus besuchten sie verschiedene Inseln und Stützpunkte.
    Knox erleilte der Squadron 339 den Befehl mit P-38 "Lightning" aufzusteigen und im Laufe des Vormittages des 18. April Yamamotos Flugzeug abzuschießen.
    Eine Eigenschaft Yamamotos kam den Amerikanern dabei zu Hilfe; seine pedantische Pünktlichkeit. So konnte man fast auf die Minute berechnenm wo das tödliche Rendezvous stattfinden würde. Kein langes suchen, kein warten. Der Admiral war pünktlich zur Stelle.
    Um 9:30 Uhr erreichten die sechszehn P-38 (ausgerüstet mit Zusatztanks) die Südspitze von Bougainville, gingen drei Minuten später auf Höhe und tatsächlich nur 12 Minuten später tauchte das Flugzeug des Admirals mit seinen drei Begleitjägern auf. Insgesamt waren es 2 Mitsubishi G4M mit je drei, also sechs "Zero" Begleitjägern.
    Vier der japanischen Begleitjäger wurden abgeschossen, sowie beide Mitsubishi G4M. Die, in welcher der Admiral Yamamoto saß, stürzte in den Dshungel, die in der Admiral Ugaki saß, hingegen stürzte ins Meer und Admiral Ugaki überlebte den Absturz.
    Die Amerikaner verloren zwei P-38 durch Abschuss und sechs Jäger wurden beschädigt.
    Am 5. Juni 1943 erhielt Yamamoto ein Staatsbegräbnis.

  • B-24 in deutschen DienstenDatum31.01.2015 14:54
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Von wegen, Deutschland hatte keine schweren Bomber. Neben der Heinkel He 177 „Greif“ (1135 Stück), Ju287 (3 Prototypen), He274 (nur ein Prototyp nach Kriegsende), He 177 (8 Stück) gab es noch die gerade in Deutschland allseits "beliebte" B-24 "Liberator".
    Tatsächlich befanden sich etwa 20 "Liberator" und B-17 "Flying Fortress", sowie einige Douglas DC-3 und weitere alliierte Flugzeuge im Besitz der deutschen Luftwaffe. Dabei handelte es sich um notgelandete alliierte Flugzeuge, die man sowohl für Versuchszwecke, als auch weitreichende Einsätze, bis in den Irak zB. einsetzte. Sie flogen allesamt im KG200, nachdem man sie in Luftwaffen- Erprobungsstelle in Rechlin gründlich "auseinander genommen" und getestet hatte.
    Auf dem Gelände des Flugplatz Finow bei Berlin gab es vom KG 200 eine Sonderwerft, in der die zum Einsatz bestimmten Maschinen dann für ihren Einsatz speziell umgerüstet wurden.
    Übrigens konnten deutsche Piloten so aus aller nächster Nähe (am Boden) ihren Gegner genau unter die Lupe nehmen um sich eine bessere Angriffstaktik auszudenken bzw die Schwachstellen des Gegners zu studieren, bevor sie in den Kampf flogen. Darüber hinaus konnten sie auch Scheinangriffe auf die fliegenden Bomber unternehmen.
    Auch der rumänischen Luftwaffe kamen notgelandete B-24 zu gute. Nach dem desaströsen Angriff auf Ploesti mussten etliche Bomber notlanden. Nach der Reparatur flogen dann die Rumänen mit ihnen.
    Die letzte sich noch im Einsatz befindliche "Liberator" stürzte 2002 ab. Sie diente bis dato als Löschflugzeug. 3 weitere Flugzeuge fliegen noch immer, als was weiß ich .
    Hier noch mal zum Vergleich: Allein von der B-24 "Liberator" wurden 18.482 Stück in etlichen Varianten gebaut und von der He 177 ganze 1135.....

  • Das Land der BlingängerDatum30.01.2015 16:29
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    3000 Bomben liegen in Berlin noch im Boden!
    Brandenburg ist nach wie vor das Bundesland mit dem höchsten Anteil munitionsbelasteter Gebiete. Ende 2013 waren nach Angaben des Innenministeriums zwölf Prozent der Landesfläche mit Blindgängern sowie Artillerie- und Infanterie-Kampfmitteln kontaminiert. Dabei sind ehemalige Militärliegenschaften wie Truppenübungsplätze nicht einbezogen. Eine seriöse Schätzung, wie viele Blindgänger landesweit noch im Boden liegen, ist laut Ministerium nicht möglich. 2013 haben Sprengmeister knapp 270 Tonnen Altmunition unschädlich gemacht. Davon mussten 15 Tonnen am Fundort gesprengt werden.
    Eine der am stärksten betroffenen Regionen zwischen Elbe und Oder ist nach wie vor Oranienburg. Laut einem Gutachten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) aus dem Jahr 2010 wird vermutet, dass sich im Stadtgebiet noch immer bis zu 320 unentdeckte Blindgänger befinden. Grundlage der Schätzung ist die Gesamtmenge an Bomben, die von alliierten Flugzeugen im Zweiten Weltkrieg auf Oranienburg abgeworfen wurden. Insgesamt wird von 10.500 Spreng- und ungefähr 4600 Brandbomben ausgegangen. Etwa 4000 von ihnen waren mit chemischen Langzeitzündern ausgestattet. Insbesondere diese Zünderart bereitet den Experten große Sorgen. Denn auch ohne größere Einwirkungen von außen können solche Bomben unkontrolliert detonieren. Zudem verschlechtere sich der Zustand der Blindgänger zunehmend. Daher nehme die Menge der Fundmunition zu, die noch am Fundort gesprengt werden muss, so das Ministerium.

    10.000 Menschen evakuiert

    2013 wurden in Oranienburg neun Bomben entschärft, davon vier mit Langzeitzündern. Die Statistik weist seit 1991 für die Havelstadt insgesamt 177 derartige Einsätze aus. In der Landeshauptstadt Potsdam waren es seit der Wiedervereinigung 158. Zuletzt wurde kurz vor Weihnachten bei Bauarbeiten am Potsdamer Hauptbahnhof ein Fünf-Zentner-Blindgänger entdeckt. Innerhalb von acht Stunden mussten 10.000 Menschen rund um den Fundort in der Innenstadt ihre Wohnungen und Arbeitsstätten verlassen. Ein Bagger hatte die Bombe ausgegraben, angehoben und aus einem Meter Höhe fallen lassen. Explodiert ist der Blindgänger nicht. Ein Sprengmeister konnte ihn noch unschädlich machen.
    Auch die Landeshauptstadt war in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs Ziel alliierter Luftangriffe. Am 14. und 15. April 1945 wurden 1700 Tonnen Bombenlast über der Stadt abgeworfen. Knapp 1600 Menschen verloren bei den Angriffen ihr Leben. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kritisierte, dass der Bund sich kaum an den Kosten für die Entschärfung beteiligt. „Wir haben in Brandenburg seit der Wende 335 Millionen Euro in die Beseitigung der Altlasten investiert und vom Bund nur 117 Millionen Euro erstattet bekommen“, sagte er. Der Bund komme bislang nur für „reichseigene“ Munition auf, die aber den weitaus kleineren Teil ausmache.

    Gemeinsame Anstrengung

    Im Bundesrat startete Brandenburg deshalb zusammen mit Niedersachsen eine Initiative, den Bund stärker in die Pflicht zu nehmen. „Deswegen hoffe ich, dass der Bund sich einsichtig zeigt und sagt, dieser Gefahr müssen wir in einer gemeinsamen Anstrengung von Bund und Ländern noch zügiger begegnen“, so Woidke. Die Mehrheit der Länder unterstützt diesen Vorstoß.
    54 Tonnen Bomben, Granaten und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg sind im vergangenen Jahr in Berlin gefunden und entschärft worden. Seit Ende des Kriegs vor 70 Jahren wurden nach Polizeiangaben mehr als 1,8 Millionen Sprengkörper vernichtet. Nach Schätzungen der zuständigen Stellen beim Senat liegen aber weiterhin 3000 Blindgänger aus dem Weltkrieg im Boden der Hauptstadt – auch in der Nähe wichtiger Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfen oder dem Flughafen Tegel. Genau kann das aber niemand sagen. (dpa)
    Land der Blindgänger

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Heute mal etwas gaaanz anderes !
    In einem Buch über das alte Berlin fand ich ein hochinteressantes Bild von einem S- Bahnunfall vom 26. September 1908. Natürlich interessierte es mich auch als "alten Berliner" und ich forschte mal etwas weiter.
    Im Netz fand ich dann auf der berliner - verkehrsseite das selbe Bild und ähnlich und diesen Text dazu: "Am 26. September 1908 fuhren zwei Züge auf die Weiche 2 zu. Der eine Zug kam vom Potsdamer Platz und der andere von der Bülowstrasse und beide fuhren Richtung Möckernbrücke. Einer der Zugfahrer ignorierte das für ihn gültige Haltsignal, weil er das auf Fahrt stehende Signal des anderen Zuges für sich gültig hielt, sodass beide Züge sich auf der Weiche in die Flanke fuhren. Der erste Triebwagen des aus Richtung Bülowstrasse kommenden Zuges wurde durch den Zug aus Potsdamer Platz vom Viadukt gedrückt und stürzte rund 10 Meter in die Tiefe.....Dieser Unfall kostete 18 Menschen das Leben. Verletzt wurden 21(18) Personen. Der schuldige Zugführer wurde zu einer Haftstrafe verurteilt."
    In einem anderen Buch nun "Lokal - Termin in Altberlin", lass ich, warum der Unfallverursacher "...ignorierte das für ihn gültige Haltsignal". Es war ohnehin schlecht zu erkennen und verwirrend aufgestellt. Aber wenn man es gar nicht sieht, weil man nicht hinschaut, ist es doppelt verwirrend.
    Die Untersuchung ergab folgendes: Der Unfallverursacher, ein gewisser Karl Schreiber, hatte am Vortag sein Gehalt bekommen und anschließend etwas zu tief ins Glas geschaut. Vermutlich hatte er auch noch einen gewissen Restalkohol im Blut, als er tags darauf verspätet seinen Dienst antrat. Schlimmer war aber, dass seine Blase ihn drückte.
    Er beschloss also am nächsten Bahnhof den Zug zu verlassen und sich zu erleichtern. Natürlich wurde der Zug von einem anderen Kollegen übernommen. Nun ging das "Erleichtern" wesentlich schneller als der Zug wieder zurück kam und der Unglücksvogel beschloss, sich die Zeit mit einem Bierchen zu verkürzen.
    Damals sah man das alles noch etwas lockerer auch von Gesetzeswegen. Irgendwann kam nun der Zug und die Fahrer wechselten wieder. Ob er nun tatsächlich nur ein Bier getrunken hatte oder nicht, blieb offen. Jedenfalls begann dieses Bier, wohl in Vereinigung mit dem Restalkohol vom Vortag ihr Werk und das Rütteln und Schütteln der Bahn taten ihr übriges. Dem Mann wurde schlecht und er musste sich übergeben und das genau an der Stelle, an der das Signal hätte sehen und darauf reagieren können.
    Stattdessen erbrach er sich auf den Boden seines Führerstandes und krachte wenig später in die Seite des vorfahrtsberechtigten Zuges.
    Anschließend bekam er 21 Monate Gefängnis und die Berliner Behörden schienen auch zu erwachen. Bezugnehmend auf diesen Unfall richtete der Berliner Polizeipräsident von Stubenrauch, zu Jahresbeginn 1909 an die damals noch wenigen Autofahrer folgende Bitte: "...im eigenen Interesse tunlichst den Wagenführern den Genuß geistiger Getränke während der Fahrt und vorher zu untersagen..".
    Außerdem verbot die Gesellschaft für elektrische Hoch- und Untergrundbahnen in Berlin im Februar 1909 ein "Verbot alkoholhaltiger Getränke während des Dienstes".
    Komisch, dass das auf der Seite "berliner verkehrsseite" nicht zu finden war. Ein Schelm, der was Böses dabei denkt.
    Interessant in diesem Zusammenhang; In Berlin gab es bereits im Jahre 1718 ein Alkoholverbot:"Edict wegen Abstellung des Voll- Sauffens...". Besonders Interessant daran ist, dass Trunkenheit nicht strafmildernd, sondern strafverschärfend gewertet wurde!



    Edict wegen Abstellung des Voll- Suff[

  • „Kindermord von Karlsruhe“Datum17.11.2014 14:38

    Da wohnt man schon fast 40 Jahre in der Nähe von Karlsruhe und findet dann eher zufällig ein interessantes Detail aus der Zeit des 1. Weltkrieges. Neben dem Maschinengewehr und dem Tank, war auch das Flugzeug eine ein neue Waffe und ich war doch erstaunt, als ich lass, dass mit dieser Waffe bereits 1916 auf Karlsruhe Bombenangriffe durchgeführt wurden.
    Der Einfachheit halber zitiere ich aus der Stadtwiki von Karlsruhe:

    "Der erste Luftangriff erfolgte am 15. Juni 1915, zwei Tage vor dem 200-jährigen Stadtgeburtstag, der ursprünglich mit großem Aufwand gefeiert werden sollte. Dabei kam es zu 30 Todesopfern und 58 Verletzten. Weil Flugzeuge in jener Zeit noch eine neue Technologie darstellten, waren die Menschen zunächst noch nicht auf die Gefahren von Luftangriffen vorbereitet. Auch wenn die technischen Möglichkeiten der jungen Militärfliegerei noch sehr beschränkt waren, stellten sie bereits eine tödliche Bedrohung dar. So wurden Plakate veröffentlicht, in denen mit kleinen Bildern mit jeweiligen Bildunterschriften die Bevölkerung darüber aufgeklärt wurde, wie sie sich im Falle eines Luftangriffs verhalten sollte. Auf einem Plakat von 1915 standen diese Bildunterschriften:
    Wie verhalte ich mich bei Fliegergefahr?


    Wie verhalte ich mich bei Fliegergefahr?

    Fort vom Fenster! Neugier ist Tod!
    Nie auf offener Straße stehen bleiben!
    Nicht hinter der Haustüre! (gemeint ist: nicht hinter Haustüren in Deckung gehen)
    Panik ist schlimmer als Fliegerangriff!
    Nie in der Mitte des Zimmers aufhalten!
    Nur einzeln hinter Pfeilern!
    Stets Deckung suchen!
    Möglichst an starken Pfeilern!
    Nachts kümmere Dich um keinen Angriff!
    Nach richtigem Verhalten! (gezeigt wird ein zum größten Teil zerstörtes Zimmer)

    Beim dem als „Kindermord von Karlsruhe“[1] in die Geschichte eingegangenen zweiten Angriff am 22. Juni 1916 waren die französischen Flieger 40 Bomben aus großer Höhe ab und bombardierten den Bereich des Ettlinger-Tor-Platzes. Es gab 120 Tote, darunter befanden sich 71 Kinder. 169 Menschen wurden verletzt. Dabei handelte es sich um einen französischen Vergeltungsangriff auf einen zuvor von deutscher Seite am 1. Juni ausgeführten Luftangriff auf das lothringische Bar-le-Duc, bei dem 64 Menschen umkamen.

    Bis zum Ende des Krieges wurden noch vierzehn Luftangriffe auf Karlsruhe geflogen, bei denen insgesamt 168 Menschen getötet und 344 verletzt wurden."




    Aber bereits im Oktober 1914 gab es in Baden, nördlich von Karlsruhe einen Luftalarm. Ein vermeintlich feindliches Flugzeug war auf einer Wiese zwischen Karlsdorf und Hambrücken gelandet. Schnell stellte sich aber raus, dass es ein eigenes war, dem nur das Benzin ausgegangen war. Dem selben Irrtum, so wussten die beiden Flieger zu berichten, unterlagen die örtlichen Bahnwachen, die das vermeintlich feindliche Flugzeug beschossen hatten.
    Schon komisch bei den großen Eisernen Kreuzen am Rumpf und den Tragflächen.

  • Die KriegsschuldfrageDatum07.11.2014 17:28
    Foren-Beitrag von Waldi44 im Thema

    "Wir werden den Krieg nicht vermeiden"

    Sagte der französische Botschafter in Moskau (Seit Januar 1914) Maurice Georges Paléologue (Sohn eines nach der Rumänischen Revolution von 1848 nach Frankreich geflüchteten Abkömmling einer walachischen
    Bojarenfamilie). Der Leiter der russischen Kriegsakademie erklärte im März 1914 vor Offizieren:"...die bewaffnete Auseinandersetzung mit dem Dreibund sei unvermeidlich und werde wahrscheinlich im Sommer
    ausbrechen" und am 22. Juli erklärte die Gattin des Kommandeurs der kaiserlichen (zaristischen) Garde dem französischem Botschafter Paléologue bei einem Essen zu Ehren des französischen Staatspräsidenten
    Poincare: "Der Krieg wird noch Ende des Monats beginnen, ...von Österreich wird nichts mehr übrig bleiben,... Deutschland wird vernichtet werden". Worauf dieser mit obigem Satz antwortete.
    Bei einem Treffen mit dem französischen Botschafter in Russland, Maurice Georges Paléologue, spricht sich der französische Ministerpräsident René Viviani in Paris ausdrücklich für eine Beibehaltung der
    1913 eingeführten dreijährigen Wehrdienstzeit aus. Mit dieser anschließend dem russischen Zaren Nikolaus II. übermittelten Erklärung entspricht Viviani Forderungen des russischen Bündnispartners.
    Am 27. Juli 1914 erklärte auch der päpstliche Staatsekretär dem österreichischen Gesandten, - dass der Papst den Krieg mit Serbien wünsche....
    Als dann die Ereignisse nach dem Attentat von Sarajewo ihren Lauf nahmen, lief gerade auf deutscher Seite einiges schief.
    Als der österreichische Sondergesandte Alexander Graf von Hoyos und der österreichische Botschafter in Berlin, Ladislaus Graf Szögyény-Marich, den deutschen Standpunkt sondierten (Hoyos-Mission, 4. - 6.
    Juli 1914), sagte der Kaiser am 5. Juli die deutsche Rückendeckung auch für den Fall einer Ausweitung des Konfliktes zu ("Blankoscheck"), und der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg bestätigte dies
    am folgenden Tag in einer Unterredung mit den Grafen Hoyos und Szögyény. Erst diese Bestätigung legitimierte die Garantierklärung an Österreich-Ungarn.
    Mit dieser Garantierklärung sollte aber nicht Österreich Ungarn zum Krieg ermuntert werden, sondern Russland davon abgehalten werden sich in dem Österreich-Ungarisch Serbischen Konflikt bewaffnet zu
    engagieren. In Berlin gedachte man eine weitere Entscheidung nach der Prüfung der serbischen Antwort auf Österreichs Forderungen zu treffen. Die Doppelmonarchie in Wien aber sah das anders und lehnte die
    Antwort aus Belgrad als "unbefriedigend" rundweg ab.
    Auch in Berlin erhielt man die serbische Antwort, aber der Kaiser weilte fernab der Hauptstadt. Auf Anraten von Bethmann Hollweg machte er vor Norwegen auf seiner Jacht Urlaub. Bethmann Hollweg verzögerte
    obendrein absichtlich die schnelle Weiterleitung der serbischen Antwort, die am 27. Juli in Berlin eingetroffen war aber erst am 28. dem Kaiser auf seiner Yacht übergeben wurde.
    Der Kaiser war mit der Antwort der Serben im Großen und Ganzen zufrieden und sah keinen Kriegsgrund mehr. Seine Depesche an seinen Kollegen in Wien wurde ebenfalls verzögert. Zweimal wurde sie verspätet
    weitergeleitet, einmal in Berlin und einmal in Wien.
    In der Zwischenzeit (teil)mobilisierten die Russen und nach der Ablehnung durch Österreich auch die Serben ihre Truppen. Am 28. Juli 1914 erklärte Österreich Serbien den Krieg. Also am Tag, als dem
    deutschen Kaiser auf seiner Yacht "Hohenzollern" vor Norwegen die serbische Antwort auf das Österreichische Ultimatum übergeben wurde. In Wien kannte man also noch nicht die Antwort des deutschen Kaisers,
    sonst hätte man sich vielleicht eines anderen besonnen.
    Als am 29. Juli österreichische Truppen mit der Beschießung Belgrads begonnen hatten*, ordnete der russische Zar Nikolaus II. am 30. Juli 1914 die Gesamtmobilmachung seiner Truppen an und noch am 31. Juli
    1914 schickte Wilhelm II. an den russischen Zaren ein Telegramm, in dem er ihn beschwor: "Noch kann der Friede Europas durch Dich erhalten bleiben, wenn Russland einwilligt, die militärischen Maßnahmen
    einzustellen, die Deutschland bedrohen". Das Telegramm an den "lieben Nicky" vermochte die Mobilmachung der Russen lediglich um einen Tag zu stoppen.
    Als dann der "Große Krieg" ausgebrochen war und sich nach anfänglichen vor allem deutschen Erfolgen schon bald abzeichnete, dass eine Entscheidung so schnell nicht herbeizuführen war, versuchten die
    Mittelmächte, Deutschland und Österreich-Ungarn, zu einem Verständigungsfrieden mit den Kriegsgegnern zu kommen. Ebenso unterstützte Deutschland eine Initiative des Papstes**, die in die gleiche Richtung
    ging. Alle diese Friedensbemühungen wurden von den Alliierten schroff abgelehnt.
    Spätestens nach dem Eintritt der USA in den Krieg waren alle deutschen Bemühungen zur Beendigung des Krieges von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
    Ihre aller letzte Chance eventuell zu einen Verständigungsfrieden zu gelangen hatten die Deutschen während der Michaelsoffensive versäumt, als diese noch vorwärts lief. DAS währe der Zeitpunkt gewesen,
    Friedensfühler auszustrecken und nicht erst, nachdem sie sieglos beendet werden musste und die deutschen Truppen unter der alliierten Gegenoffensive, auch unter Mitwirkung amerikanischer Truppen,
    zurückweichen mussten.
    In den meisten vergangenen Kriegen hatten die kriegführenden Mächte stets Mittel und Wege gesucht und meist gefunden***, zu einem für beide Seiten erträglichen Frieden zu kommen. Warum es im "Großen Krieg"

    nicht dazu kam, verdeutlich die Aussage des französischen Botschafters Théophile Delcassé, der schon im Oktober 1914 sagte:" Kriegsziel Frankreichs sei es, das Werk Bismarcks, das Deutsche Reich zu zerschlagen".

    * Hier scheiden sich die Geister. Die einen behaupten, diese Beschießung habe es nie gegeben und sei nur ein propagandistisches Mittel um die Russen zum Eingreifen zu bewegen, die anderen, dass die
    Beschießung stattgefunden habe.
    ** Vom Brandstifter zum Feuerwehrmann. Obwohl: man sagt ja, in jedem Feuerwehrmann steckt ein kleiner Feuerteufel ;).
    *** Nur gegen Napoleon ging man schlussendlich ebenso rigoros vor wie später gegen Deutschland. Nur die Koalitionen waren andere.

  • Die Inflation von 1923Datum06.11.2014 13:45
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Naja, so ganz stimmt die Überschrift nicht. Die Inflation als solche begann schon unmittelbar nach Kriegsende 1919. Bereits 1918 hatte die Reichsmark nur noch etwa ein Drittel des Wertes von 1913. Schon Anfang August 1914 wurde die Bindung der Reichsmark an den Goldstandart aufgehoben und damit der "Papiermark" der Weg geöffnet. Aus Gold, Silber und Bronze, wurden Eisen, Zink und Aluminium und schließlich blieb nur noch das Papier übrig.
    Zwei Probleme trugen zu Inflation und schließlich zur Hyperinflation (aha, der zweite Fehler in der Überschrift ;)) bei: 1. Der verlorene Krieg als solcher und die damit verbundene Inlandsverschuldung und zweitens die aus dem Versailler Vertrag resultierenden wahnwitzigen Reparationsforderungen der Sieger. Darüber hinaus gab es unerwartete Kosten aus den sozialen Zugeständnissen an die unruhige Arbeiterschaft, wie den Achtstundentag bei vollem Lohnausgleich und eine Arbeitslosenunterstützung.
    Die Inlandsverschuldung, allein die Kriegsanleihen erbrachten (bzw kosteten) knapp 100 Milliarden Reichsmark. Diese Schulden gedachte man nach einem Sieg mit der Beute und den Reparationszahlungen der Verlierer bezahlen zu können. Daraus wurde ja bekanntlich nichts. Dafür wurden dann die Notenpressen angeschmissen, was zwangsläufig die Inflation anheizte und den Schuldenberg schmelzen ließ. Damit schwanden aber nicht nur die Schulden, sondern eben auch das Geld derjenigen, die Kriegsanleihen getätigt hatten und das war die Mehrheit aller Deutschen.
    Anfang 1919 kostete ein einfacher Fernbrief 15 Pfennige, 1921 40 Pfennige und Anfang 1922 schon 2 Mark. DAS war noch die Inflation. 1923 setzte dann die Hyperinflation ein und die Mark befand sich im freien Fall. Im Juni 1923 kostete besagter Brief schon oder noch 100 Mark, im August 1.000 und Anfang Oktober 2.000.000 Mark. Anfang November dann unglaubliche 100.000.000 Mark und Ende November, dem Höhepunkt der Hyperinflation unvorstellbare 4,2.000.000.000.000 (Billion).
    Entsprechend stand es auch um den Dollar und damit der Außenhandelsbilanz. Bei Kriegsbeginn stand der Kurs noch 1:4.2, im Mai 1919 bei 1:13.5, im Juli 1919 bei 1:16.5 im September bei 1:21 und Ende Dezember bei 1:49. Im Mai 1922 liegt der Dollarkurs dann sogar bei 1:290 und die Mark ist im Vergleich zum Vorkriegswert nur noch ein Eintausendfünfhundertstel "Wert"!
    Inzwischen kletterte der Dollarkurs immer weiter. Im August 1922 stand er bei 1:1134 und im Dezember schon auf 1:7589. Wer Dollar oder Gold oder Immobilien oder Industriewerte besaß war reich. Wer nicht nagte am Hungertuch und nicht selten reichte selbst das nicht mehr zum Überleben. 1923 stiegen die Preise Monatlich um über 50%.
    Im Januar 1923 kam Deutschland schließlich mit den Reparationszahlungen (Kohlelieferungen) in Verzug, was die Franzosen und Belgier sofort als Vorwand nutzten, um ins Ruhrgebiet einzumarschieren.
    Nazis und Kommunisten profitierten von der kritischen sozialen Lage von Millionen Menschen in Deutschland.
    Am 15. November 1923 wird schließlich die Rentenmark eingeführt. Der Horror hat endlich sein Ende gefunden. 1 Rentenpfennig entsprich ab sofort 10.000.000.000 (Milliarden)Papiermark.

    Inflation 1914- 1923

    Kaufkraftrechner

    Ähem, sehe eben, dass ich schon einen ähnlichen Beitrag zum Thema Hyperinflation von 1923 hatte. Dort werden aber wieder andere Beispiele und Fakten angeführt, also sind beide lesenswert! Denke ich.....

  • VersuchDatum29.10.2014 15:22
    Foren-Beitrag von Waldi44 im Thema

    Hm, bischen klein die Bilder

  • VersuchDatum26.10.2014 14:44
    Thema von Waldi44 im Forum Vorwort

    Wie man sieht, sieht man nichts ;)! Bin am Probieren......

    Ich habe eine größere Sammlung Zigarettenbilder Alben und Zigarettenbilder.
    Da sie teilweise schon recht alt sind und oftmals sich mit dem Militär beschäftigen, möchte ich mal versuchen, sie hier sinnvoll zu präsentieren.

  • RheinlandbastardDatum25.10.2014 13:32
Inhalte des Mitglieds Waldi44
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Geschlecht: männlich
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