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  • Thema von Waldi44 im Forum Die Seeschlachten und...

    Das Alpha und Omega der britischen Schlachtschiffe!

    Mit der Indienststellung der "Dreadnought" wurde ein neues Kapitel der Marinegeschichte und des Kriegsschiffbaues eingeleitet und eingeläutet.
    Die Formulierung: Ein Schiff, ein Kaliber stimmt wörtlich genommen natürlich nicht und bezieht sich nur auf die wirklich schweren Kaliber. Nach wie vor gab es eine Mittelartillerie und diverse andere Geschütze.
    Das erst Schiff der neuen Klasse und gleichzeitig Namensgeber war die HMS "Dreadnought" ("Fürchte nichts").
    Warum nun führe ich ausgerechnet die "Dreadnought" und die "Vanguard" ( „Vorhut, Vorreiter, Vortrupp“) unter dieser merkwürdigen Überschrift an? Die "Dreadnought" war das "Alpha" und die Vanguard das "Omega"(Das letzte "Einhorn" 😉 ).
    HMS Dreadnought
    Die HMS Dreadnought war ein Schlachtschiff der Royal Navy, dessen Design die Seemacht revolutionierte. Die Indienststellung des Schiffes im Jahr 1906 stellte einen solchen Fortschritt in der Marinetechnologie dar, dass sein Name mit einer ganzen Generation von Schlachtschiffen, den "Dreadnoughts", sowie der nach ihm benannten Schiffsklasse in Verbindung gebracht wurde. Ebenso wurde die Generation von Schiffen, die sie obsolet machte, als "Pre-Dreadnoughts" bekannt.
    Ironischerweise war für ein Schiff, das für feindliche Schlachtschiffe ausgelegt war, ihre einzige bedeutende Aktion das Rammen und versenken des deutschen U-Bootes SM (SM steht für Seiner Majestät, ähnlich dem HMS bei den Briten) U-29 und wurde somit das einzige Schlachtschiff, mit einer bestätigten U-Bootversenkung. Dreadnought nahm 1916 nicht an der Schlacht um Jütland teil, da sie umgerüstet wurde. Dreadnought nahm auch an keiner der anderen Seeschlachten des Ersten Weltkriegs teil. Im Mai 1916 wurde sie zur Küstenverteidigung im Ärmelkanal detachiert, bevor sie 1918 wieder der Grand Fleet beitrat. Das Schiff wurde 1919 in die Reserve reduziert und zwei Jahre später zum Verschrotten verkauft.
    Da die Dreadnought auf 16.650 Tonnen geschätzt wurde, kostete sie der Abwrackwerft £ 36.630, (eine andere Quelle hingegen schreibt von £ 44.750). Die Abwrackarbeiten begannen im Januar 1923 in Inverkeithing, Schottland.
    Bewaffnung
    5 × Zwillingskanonen mit 12 Zoll (305 mm)
    27 × einzelne 12-PDR (3 Zoll (76 mm)) Geschütze
    5 × 18 Zoll (450 mm) Torpedorohre
    Kosten £1,785,683
    Bauzeit 1905–1906
    Im Dienst 1906–1919
    Die Vorgängerklasse war Lord-Nelson-Klasse (Pre-dreadnough) und es folgte Bellerophon-Klasse
    HMS Vanguard
    Anders als von der Dreadnought gab es mindestens zehn Kriegsschiffe der britischen Royal Navy, die den Namen Vanguard trugen bzw. trugen/tragen.
    Die erste HMS Vanguard war eine Galeone, die 1586 gebaut und 1630 abgewrackt wurde
    Die zweite HMS Vanguard war ein Linienschiff mit zwei Decks und 56 Kanonen, das 1631 gebaut und 1667 als Barriere im Medway versenkt wurde
    Die dritte HMS Vanguard war ein Linienschiff zweiter Klasse mit drei Decks und 90 Kanonen, das 1678 gebaut und 1703 abgewrackt wurde
    Die vierte HMS Vanguard war ein Linienschiff dritter Klasse mit 70 Kanonen, das 1748 gebaut und 1774 verkauft wurde
    Die fünfte HMS Vanguard war ein Linienschiff dritter Klasse und ein 74-Kanonen-Schiff von 1787 - 1821. Sie war zeitweilig Nelsons Flaggschiff und nahm an der Seeschlacht bei Abukir teil. 1812 wurde sie zum Gefangenen-Schiff und 1814 zur Pulver-Hulk. 1821 wurde sie schließlich abgebrochen.
    Die sechste HMS Vanguard war ein Linienschiff zweiter Klasse war ein 80-Kanonen-Linienschiff 2. Ranges der gleichnamigen Klasse der britischen Marine, das zwischen 1835 und 1875 im Dienst stand. Zu dieser Zeit war sie das breiteste Schiff, das jemals in England gebaut wurde. Der Bau dieser Vanguard bei dem 3.560 Ladungen Holz verwendet wurden kostete 56.983 £ und weitere 20.756 £, um sie seetüchtig zu machen. Sie wurde als Ajax 1875 abgewrackt.
    Die siebte HMS Vanguard war ein gepanzertes Schlachtschiff, das 1869 vom Stapel lief und 1875 nach einer Kollision mit dem Schwesterschiff HMS Iron Duke sank
    Die achte HMS Vanguard war ein Schlachtschiff der St.-Vincent-Klasse. Sie lief 1909 vom Stapel und nahm zwar an der Skagarrakschlacht teil, fand aber am 9. Juli in Scapa Flow durch eine Explosion ein unrühmliches Ende. Man vermutete, dass es einen nicht erkannten Brand in einem Kohlebunker gegeben habe. 843 Seeleute fanden dabei den Tod.
    Die neunte HMS Vanguard war das letzte Schlachtschiff der Royal Navy. Sie lief 1944 vom Stapel, wurde 1946 in Dienst gestellt und 1960 abgebrochen
    Die zehnte HMS Vanguard ist ein Atom-U-Boot mit ballistischen Raketen und namensgebend für die Vanguard-Klasse. Sie lief 1992 vom Stapel und hat 16 Interkontinentalraketen (vermutlich mit Atomsprengköpfen), 4 Torpedorohre. Es hat die NATO Kennung S28.
    HMS Vanguard (23) war ein Schlachtschiff der britischen Royal Navy. Sie lief erst 1944 vom Stapel und ist damit bis heute das letzte gebaute Schlachtschiff der Welt.
    Im Grunde genommen war die Vanguard lediglich ein Notbehelf, weil der Bedarf der Royal Navy nach modernen Großkampfschiffen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges größer war als der zur Verfügung stehende Bestand. Die geplanten Schlachtschiffe der Lion-Klasse konnten mit Ausbruch des Krieges nicht mehr in einem überschaubaren Zeitrahmen gebaut werden. Die Notlösung bestand darin, vier vorrätige 38,1-cm-Zwillingstürme mit acht Geschützen aus dem Ersten Weltkrieg in einen neuen Rumpf einzubauen, der zum Großteil der Lion-Klasse glich. Diese Geschütztürme stammten von den Schlachtkreuzern oder "large light cruisers" (Die Courageous-Klasse bestand aus drei Schlachtkreuzern, die als "große leichte Kreuzer" bekannt waren und während des Ersten Weltkriegs für die Royal Navy gebaut wurden)Courageous und Glorious, die schon einige Jahre davor zu Flugzeugträgern umgebaut worden waren. Die Hauptbewaffnung der Vanguard war damit fast 30 Jahre älter als das Schiff.
    Die Vanguard wurde am 2. Oktober 1941 in Clydebank auf Kiel gelegt, am 30. November 1944 vom Stapel gelassen und am 15. Oktober 1945 unter dem Kommando von Kapitän William Gladstine Agnew in Dienst gestellt. Die Lange Zeit zwischen Kiellegung und Stapellauf war einem Mangel an Facharbeitern geschuldet.
    Bei ihrem ersten „großen“ Einsatz 1947 kam ihr eher eine repräsentative Rolle zu, als sie das britische Königspaar nach Südafrika begleitete. Im ersten Halbjahr 1949 war die Vanguard der britischen Flotte im Mittelmeer zugeteilt, wurde aber schon Ende des Jahres als Schulschiff nach Portland verlegt.
    Ab 1955 war sie Flaggschiff der Reserveflotte und zugleich Stabsquartierschiff der NATO und trug die taktische Nummer 23. Die Außerdienststellung erfolgte im Sommer 1960, unmittelbar danach begannen auch die Abwrackarbeiten in Faslane-on-Clyde.
    Zwar kann man die Schiffe die diesen Namen trugen, nicht unbedingt als besonders glückhaft bezeichnen aber dennoch wurde keines in kriegerischen Auseinandersetzungen versenkt. Unfälle und Abwrackwerften besiegelten meist das Schicksal der Vanguard's.
    Die Vanguard war nicht nur das letzte britische Schlachtschiff, sondern das letzte je gebaute überhaupt.
    Bewaffnung
    8 × 381 mmm L/42 Mk I
    16 × Sk133 mm L/50 Mk I
    73 × Flak 40 mm L/43
    Elektronik und Sensoren
    1 × Frühwarnradar Typ 960
    1 × Suchradar Typ 293
    1 × Funkhöhenmesser Typ 277
    2 × Feuerleitradar Typ 274
    4 × Feuerleitradar Typ 275
    11× Feuerleitradar Typ 262

  • Hat die Russenmafia Facebook gekapert? Datum12.04.2022 10:11
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Eine Userin forderte in einem Kommentar, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen. Darauf mein Kommentar: "Sonja Sonntag Kapitulieren, aufgeben, Putins Aggression gutheißen und ihn zu weiteren Ermutigen? WARUM wohl haben die Alliierten damals nicht mit Hitler verhandelt? Da hätte man Millionen Menschen das Leben retten können, zumindest solange es sich nicht um Juden oder "Zigeuner" gehandelt hätte! Warum sollte Putin mit einer Ukraine verhandeln, die sich wegen fehlender Waffen nicht mehr wehren kann? Leute die einen Lieferstopp fordern wollen genau das: Die Ukraine entwaffnen und wehruntüchtig machen und hilflos dem Diktat des Diktators Putin ausliefern! 20 Millionen Ukrainer Putin zum "fraß" vorwerfen!" Facebook meinte daraufhin, daß auch dieser Kommentar ein Hasskommentar sei n und gegen seine Richtlinien verstoße.
    Das legt die Vermutung nahe, Facebook sein von der Russenmafia gekapert worden und Proukrainekommentare werden bewußt geblockt!

  • Facebook und kein Ende!Datum18.03.2022 16:25
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Ich frag mich immer wieder, was für inkompetente Idioten bei Facebook als Blockwarte beschäftigt sind! Entweder sind die der deutschen Sprache nicht mächtig oder sie verstehen den Inhalt nicht. Die wissen nicht, daß man in einem Diskussionsforum zur Antwort auch die Frage lesen muß um dann aus dem Kontext heraus das ganze zu beurteilen. Weder der Algorithmus, noch die Mitarbeiten von Facebook können das. Dummheit gepaart mit Unfähigkeit - eine böse Kombination - Facebook eben!
    Auf den Beitrag eines Users, das die Ukraine selber Schuld am Krieg ist und wieso die sich noch wehren? Sie sollen damit aufhören, weil es nur unnötige Opfer gebe, antwortete ich "Richtig! Der "arme Herr Hitler" hat sich seinerzeit auch nur verteidigt, als die pösen Russen das friedliebende Deutsche Reich mit einem Angriff bedrohten. Auch an den über 20 Millionen toten Sowjetbürgern sind nicht etwa die Nazis schuld, sondern die Russen selber. WIESO haben sie sich auch gewehrt?" Das führte prompt zur Sperrung. Man könnte meinen Putin und ein Geheimdienst hat das sagen auf Facebook!
    Eine Beschwerde ist auch nicht möglich bzw war noch nie möglich, weil angeblich immer Fehler beim Abschicken auftraten und ich es später noch einmal versuchen sollte - ohne Ergebnis!
    So aber hier hab ich was gefunden: https://www.oversightboard.com/appeal/5253323234762642/edit/

  • Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Und wieder mal hat Facebook zugeschlagen. So langsam bezweifle ich, ob die für Zensur zuständigen Mitarbeiter überhaupt lesen können und der deutschen Sprache mächtig sind. Ich denke wirklich ernsthaft über einen Wechsel auf eine andere Plattform nach.
    Hier der Grund: Ein User behauptete, die Ukrainer seinen das russische Brudervolk. Darauf antwortete ich mit einen Sprichwort, das älter ist als Facebook es je sein wird!" Ja, "Brudervolk" - Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein! Man über die Ukrainische Geschichte was andres nachgelesen außer "Putins Märchen"?! Keine Hetze, kein böses Wort und sogar auf Regierungslinie und dennoch gesperrt oder hat da etwa der russische Geheimdienst seine Finger im Spiel?
    Die werden echt immer dämlich und dann wundern sich die Typen, warum viele zu "Telegramm" abwandern!

  • Wird Facebook immer "bekloppter"?Datum02.01.2022 20:10
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Das Jahr ist jetzt den zweiten Tag alt und schon hab ich mir sechs Tage Sperre eingefangen. Ich habe Widerspruch eingelegt - erfolglos und wollte auch meinen Kommentar posten aber der wurde erst gar nicht abgeschickt - ich solle es später noch einmal versuchen.
    WAS habe ich getan bzw geschrieben? Zu einem Foto mit einem amerikanischen Salzstreugerät für vereiste Straßen schrieb ich einen satirischen Kommentar über die verweichlichten Amis. Das nahm Facebook mir übel. Verweichlicht war die Satire und ich habe die "*" vergessen. Allein der Nachsatz: "Salz gehöre aufs Ei und nicht aufs Brot" macht doch die Bedeutung klar - allerdings nur für Mitarbeiter, die alle 26 Buchstaben des Alphabetes kennen und diese zu Worten vereinen können und auch den Inhalt dieser durch die sinnvolle Anordnung von Buchstaben entstandenen Begriffe kennen und verstehen.
    Da scheint es bei Facebook schon seit längerem zu fehlen!
    Kein Wunder, daß viele Facebook verlassen und zu solchen Plattformen wie "Telegram" wechseln!
    Mein Kommentar an Facebook, der aber nicht abgeschickt wurde - warum auch immer : WARUM ich Widerspruch erhoben habe: "Weil der Text Satirisch gemeint war, wie man aus dem Inhalt und dem Smileys entnehmen kann. "Verweichlichte Amis" bezog sich auf die Meinung mancher Zeitgenossen in Bezug auf deren Kampfwert und daß Salz aufs Ei und nicht die Straße gehört, ist ja wohl eindeutig Satire! Hab nur die "*" vergessen!

  • Facebook und die Meinungsfreiheit.Datum10.10.2021 13:48
    Foren-Beitrag von Waldi44 im Thema Facebook und die Meinungsfreiheit.

    Und wieder hat mir Facebook gezeigt, was es von dem mir durch die Verfassung verbürgten Recht der Meinungsfreiheit hält. Diesmal ist es wegen "Mobbing". Da ist man doch Sprachlos? Was war dieses "Mobbing: "Andreas Laudwein Ach sieh da: Eine "Meldemuschi", der die Argumente ausgegangen sind!" Das schrieb ich, nachdem mir mit Meldung eines anderen Beitrages gedroht wurde.
    Hier mal meine letzten Verfehlungen bei Facebook:
    Dein Konto wurde eingeschränkt. für 7 Tage
    Da von dir gepostete Inhalte gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen, kannst du unter anderem keine Beiträge und Kommentare mehr posten.
    09.10.2021
    Dein Beitrag hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    09.10.2021
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Belästigung und Mobbing verstoßen
    02.06.2021
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    16.12.2020
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    06.12.2020
    Dein Kommentar hat gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstoßen
    Beiträge: 4. Dezember 2020
    Tatsächlich stellt sich hier die Frage, WER die wirklichen Barbaren sind! Die Antwort lautet schlicht: Die Islamisten. Und solchen Leuten gewähren wir auch noch Unterschlupf, wenn sie als angeblich Verfolgte bei uns um Asyl nachsuchen und wenn sie dann wieder kriminell werden oder ihre kruden Religion ausleben, dürfen sie noch nicht einmal abgeschoben werden - RotGrün weiß das schon zu verhindern!
    Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 08:40
    Rene Schröder Ok, wenn "Schuld" zu heftig klingt, dann eben Mitverantwortung! Ich will es aber dennoch versuchen auf einen Nenner zu bringen:Die "Negersklaverei" zB, deren Diskussion heute gerade in Deutschland wieder mal hochkocht, weil die Flamme immer schön am brennen gehalten wird, wird ausschließlich den Weißen angelastet, was aber ebenso falsch ist, wie den Indianer eine gewisse Mitschuld an ihrem Untergang abzusprechen. Klar, den Indianern fehlten die globalen Zusammenhänge und sie hatten ein eher beschränktes Weltbild - von wenigen weitsichtigen Häuptlingen abgesehen. Aber ähnlich erging es den Schwarzen in Afrika, ohne deren Mithilfe eine Sklavenjagt kaum möglich gewesen wäre und die wirklich großen Sklavenhändler waren nicht die Europäer, sondern die Araber und die Sklavenjäger die schwarzen Eingeborenen selber, Wobei hier natürlich nicht außer Acht gelassen werden darf, daß erst die Nachfrage auch ein Angebot schafft. Eine richtige "Nachfrage" nach Indianern gab es nicht. Wo immer Weißer versuchten sie auf Plantagen oder in Bergwerken zur Arbeit einzusetzen, verstarben sie schneller, als Nachschub rangeschafft werden konnte. DAS erst schuf die Nachfrage für Negersklaven! Daneben gab es natürlich auch noch die natürliche Vernichtung durch die Immunschwäche europäischen Krankheiten gegenüber, was Berichten zufolge von skrupellosen Weißen noch gefördert wurde.
    09.10.2021
    Waldemar Diesner
    Andreas Laudwein Ach sieh da: Eine "Meldemuschi", der die Argumente ausgegangen sind!
    6. August ·
    Mit Öffentlich geteilt
    Was mache ich gerade? Nun, ich schäme mich gerade meiner unreflektierten Kindheit und habe einige Bücher rausgelegt, deren rassistische Aufmachung bei mir die Frage aufwirft, ob ich die Titel schwarz abkleben oder die Bücher der reinigenden Flamme übergeben soll (Damit hat man in Deutschland ja schon reichlich Erfahrung gesammelt). Damit es sich aber lohnt, werfe ich dann auch noch die Bücher von Karl May, James Fenimore Cooper und Friedrich Gerstecker hinterher. In ihnen wimmelt es geradezu von rassistischen Indianerbegriffen, wie zB Indianerhäuptling, Indianersquaw und Indianerstamm. Schrecklich und ich bin über mich selbst geradezu erschüttert. Ach und "Onkel Toms Hütte" wandert auch hinterher.... soviel "Neger" auf so wenig Seiten ist geradezu unanständig und rassistisch sowieso, denn den "Negerhäuptling" aus Takatukaland gibt es ja auch schon lange nicht mehr - der ist jetzt zum Südseekönig avanciert und auch "Uncle Ben" hat seinen Reis politisch korrekt und rassistisch neutral in „Ben’s Original“ umgetauft - ohne den charakteristischen Kopf einen Afroamerikaners - aber Reis soll immer noch drin sein - aber kein schwarzer mehr!
    Fazit: Ich kann in keinem der Beiträge etwas von Mobbing oder gar Hassreden erkennen. Sie sind kritisch und können überall über ihren Wahrheitsgehalt nachgeforscht werden. Kein Hass und kein Fake aber vielleicht unbequeme Wahrheiten. Wie manche damit heutzutage umgehen, zeigen die Beispiele Sarrazin unf Palmer! Hier wird eine Blockwartmentalität und IM Verhalten gefördert und ist weitab von meinem Demokratieverständnis!

  • Zwei Geschosse in einer Patrone?Datum08.09.2021 15:04
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Aprilscherz in Septemberausgabe?
    Wäre das die Aprilausgabe, hätte ich an einen Aprilscherz gedacht. Was ich in "Zeitgeschichte" Nr.53 las, hab ich bis dato noch nie gelesen oder gehört.
    Das gegen Kriegsende besonders großer Rohstoffmangel herrschte ist nun wirklich nichts neues und auch nicht, daß daraus besondere Sparsamkeit erwuchs. Aber was ich da las hätte ich nie für Möglich und eher eine Schnapsidee gehalten.
    Bisher galt: Eine Patrone, ein Geschoß! Aber Ende 1944 kam man auf die Idee, eine Patrone - zwei Geschosse. Nach einigen Versuchen entstand tatsächlich ein solches Geschoß. Es bestand als erste Patrone aus dem 7,62 x 57 mm Geschoß (schweres Spitzgeschoß sS1) und darunter ein 7,62 x 33 (Maschinenkarabiner Mkb).
    Alle gängigen deutschen Waffen konnten diese Kaliber verschießen, einschließlich dem Mg42.
    Das neue Doppelgeschoß wog 28,85 g, die alte 27,20 g. Es war zwar insgesamt etwas schwerer aber allein an der Hülse sparte man 10,25 g an Material und 3,45 g Pulver bei zwei Patronen oder jeweils die Hälfte bei einer (Zahlen aus dem Beitrag entnommen).
    Zwar ging noch eine Bestellung von 15.000 Patronen raus und sollten in der Finower Industrie GmbH hergestellt werden. Ob sie wirklich produziert wurden und gar zum Einsatz kamen, ist nicht übermittelt.
    Im Wehrmachtsforum fand ich einen Beitrag dazu, der aber etwas andere Zahlen benutzt. Da steht auch, daß es ähnliche versuche schon während des 1. WK gegeben haben soll. Wußte ich auch nicht! https://www.wehrmacht-forum.de/index.php...nen-im-versuch/

  • Die Risikoflotte und ihr Versagen.Datum04.09.2021 10:46
    Thema von Waldi44 im Forum Allgemeines zu den Kri...

    Was ist nicht alles schiefgelaufen!

    Wie schon mehrfach erwähnt, ging ja deutscherseits schon zu Kriegsbeginn so ALLES schief, was schiefgehen konnte und somit wurde der Grundstein für die Niederlage eigentlich schon recht früh gelegt.
    Ich fasse noch einmal zusammen: Der Schlieffenplan war der Grundpfeiler jeder deutschen Kriegsplanung. Überfallartiger Angriff im Westen mit schnellem Sieg über die Franzosen (Weihnachten wollte man wieder zuhause sein). Die Briten spielten bei dieser Planung noch keine Rolle.
    Dann mit den siegreichen Truppen gegen die Dampfwalze Russland ziehen, die erst dann vermutlich (so glaubte bzw hoffte man) in die Gänge gekommen sein würde.
    Der Angriff auf den "Erbfeind" sollte über das neutrale Belgien erfolgen (und ursprünglich sogar noch über das südwestlich Holland). Dabei ging man von zwei Faktoren aus, die man als gegeben ansah: Die Belgier würden den Deutschen entweder das Durchmarschrecht gewähren oder nur symbolischen Widerstand leisten und zweitens die Briten sähen in ihrer Garantieerklärung für Belgien nur einen symbolischen Akt.
    Wie wir wissen irrte man sich gerade diesbezüglich sehr und auch ein gewisser Hitler rund 30 Jahre später (Polen).
    ALLES ging schief und man hatte keinen "Plan B". Der Schlieffenplan mit seiner festgelegten zeitlichen Abfolge, brachte außerdem den deutschen Generalstab und somit auch den Kaiser in Zugzwang. Abwarten und taktieren war ab einem gewissen Zeitpunkt daher nicht mehr möglich.
    Nachdem im Westen quasi schon alles anders als erhofft gelaufen ist, machten auch die Russen einen dicken Strich durch den Schlieffenplan, indem sie nämlich nicht erst die vollständige Mobilisierung abwarteten ehe sie aktiv wurden, sondern schon mit nur zwei Armeen in Ostpreußen angriffen und die deutsche Grenze überschritten.
    Soweit die Ereignisse zu Lande. Nun möchte ich mich mal denen zur See zuwenden. Hier muß ich sagen, daß ich erst sehr spät erkannte, wie das mit der deutschen Hochseeflotte eigentlich ablief und daß auch hier wieder nur der Wunsch Vater des Gedanken war.
    Tirpitz und der flottenvernarrte Wilhelm II. hatten eine hochmoderne Hochseeflotte geschaffen, die eigentlich ihren Namen HOCHSEEflotte nicht verdiente.
    Nur wenige Schiffe befanden sich zu Kriegsbeginn tatsächlich auf hoher See und während des Krieges eigentlich nur zu Hilfskriegsschiffen umgebaute Hilfskreuzer und bewaffnete Blockadebrecher und natürlich die U-Boote.
    Die stolzen Schlachtschiffe, Schlachtkreuzer und Schweren Kreuzer lagen meist in ihren Häfen oder auf Reede und wurden zu Keimzellen der politischen Unruhen. Das höchste was sie von der Hochsee zu sehen bekamen, war die Nordsee und gelegentlich die englische Ostküste.
    Denn auch hier hatte ihnen ihr Gegner gleich zwei dicke Striche durch die Rechnung gemacht: Erstens war die Garantieerklärung für das neutrale Belgien nicht nur ein symbolischer Akt, wie gehofft und zweitens gab es keine Nahblockade und Angriffe auf die deutsche Küste, wie erwartet und ebenfalls erhofft.
    Mit der Fernblockade, brach das ganze maritime Konzept zusammen. Die deutsche Hochseeflotte saß im "Nassen Dreieck" der Nordsee fest und hatte tatsächlich nur eine einzige Chance, sich ernsthaft mit den Briten in einer offenen Seeschlacht zu messen. Wer aus dieser Schlacht als Sieger hervorging, wird bis heute diskutiert.
    Wie aber kamen die Deutschen darauf, daß die Briten von allein in die Reichweite ihrer Flotte und Küstenbefestigungen kommen würden?
    Natürlich hat man seine potentiellen Gegner studiert auch wenn man eher davon ausging, nicht mit England in einen Krieg zu geraten, sondern es nur mit Frankreich und Russland zu tun zu haben.
    In England beherrschte damals die "Blue Water School" das maritime Denken der Militärs. Sie gingen einfach davon aus, daß ihre Flotte das einzig entscheidende Kriegsmittel zur Erringung eines Sieges sei. Danach hatte der, der die Seeherrschaft besaß, den Krieg, bzw einen Krieg, schon gewonnen.
    Für einen Inselstaat wie Großbritannien vielleicht sogar logisch, insgesamt aber eher unlogisch.
    Einer der eifrigsten Verfechter war Admiral Philip Colomb und das brachte er in Buchform auch zu Papier. Das und andere diesbezügliche Ideen lasen natürlich auch die Deutschen und leiteten daher ihre Schlußfolgerungen für ihr Marinekonzept ab.
    Die russische und französische Flotte spielte dabei eher eine untergeordnete Rolle. Lediglich im Zusammenwirken mit der Navy erwog man einen eventuellen Durchbruch eine größeren Flottenverbandes in die Ostsee um zu den verbündeten Russen durchzustoßen.
    Die Briten beabsichtigten also mit der Erringung der Seeherrschaft nicht nur die gegnerische Seefahrt zu unterbinden, sondern auch entscheidend auf die militärischen Ereignisse an den Landfronten einzuwirken. Die Antwort darauf, wie genau das erfolgen sollte, blieb aber auch Admiral Colomb schuldig. Aber er stand mit seinen Vorstellungen nicht allein. Der US Amerikaner Alfred T. Mahan vertrat in seinen Schriften eine ähnlich Meinung.
    Colomb ging davon aus, daß die Seeherrschaft nur in einer Entscheidungsschlacht errungen werden konnte. Darüber hinaus sollten die Häfen des Gegners blockiert und seine Küstenbefestigungen angegriffen werden. Angedacht waren unter anderem Schleswig, Kiel und die Elbemündung. Die Navy sollte aktiv angreifen und kämpfen. Hier setzte dann das deutschen Konzept an (von v. Tirpitz vertreten): Die deutsche Hochseeflotte mußte so stark sein, daß das Risiko sie anzugreifen in keinem Verhältnis zum erreichbaren Endergebnis stehen würde.
    Bis etwa 1906 vertrat man in England diese Theorie, ehe ein Umdenken einsetzte und aus der allumfassenden Seeherrschaft eine punktuelle wurde: Seeherrschaft dort, wo man sie brauchte! Die deutsche Hochseeflotte aber war schon gebaut, befand sich im Bau oder war dahingehend geplant, daß man auf die Briten zur Entscheidungsschlacht wartete.
    Doch bekanntlich kamen die nicht und die ganze schöne deutsche Hochseeflotte verrostete über Jahre in ihren Häfen um sich am Schluß selber zu versenken!

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    WOHIN gehören die Qumran Schriftrollen?
    Raubkunst mal etwas anderes. Wobei der Begriff "Kunst" nur in Ermangelung eines anderen Begriffs gewählt wurde.
    In einem alten "Spiegel" aus 2010 fand ich einen interessanten Artikel. Dabei geht es um die bisher ältesten bekannte Handschriften der Bibel, den Qumran Schriftrollen.
    Diese wurden zwischen 1947 und 1956 in den Höhlen von Qumran am Toten Meer gefunden und gingen schon mehrfach auf Weltreise in verschiedene Museen - bis 2010!
    Da beschloß die israelische Regierung, diese Schriftstücke nicht mehr ins Ausland zu verleihen. Der Grund: Das Königreich Jordanien forderte von Kanada, wo sich seinerzeit die Rollen befanden, diese zu beschlagnahmen und an Jordanien zurück zu geben.
    Jordanien erhebt bis heute Anspruch auf diese Stücke, da der Fundort sich auf seinem Territorium befindet und bis zur Israelischen Okkupation Ostjerusalems dort im "Rockefeller Museum" ausgestellt waren. Ostjerusalem stand bis dahin unter Jordanischer Verwaltung.
    Israel aber behauptet, Jordaniens Herrschaft über Ostjerusalem sein international nie anerkannt worden, vergißt aber, daß seine über Ostjerusalem bis zum heutigen Tag ebenfalls nicht anerkannt ist.
    Wenn zwei sich streiten kommt meist ein anderer und stellt ebenfalls Ansprüche. In diesem Fall die palästinensische Autonomiebehörde. Wohl eher der fragwürdigste Treuhänder!
    Die Schriftstücke sind in Hebräisch abgefaßt und werden allgemein anerkannt, zum jüdischen Kulturerbe gezählt.

  • Der letzte Auschwitz-Befreier ist tot.Datum06.06.2021 18:06
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    David Dushman war der letzte noch lebende Auschwitz-Befreier. Nun ist er im Alter von 98 Jahren gestorben. Er kämpfte bei der Schlacht von Stalingrad, durchbrach die Zäune des Auschwitz-KZs und erlebte das Olympia-Attentat mit.
    https://www.t-online.de/region/muenchen/...-gestorben.html

  • Verbrecherorganisation oder was sonst?Datum06.06.2021 17:39
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    "Er habe die Nachricht aus Kanada mit Schrecken aufgenommen, sagte das Kirchenoberhaupt. Es werde weiter daran gearbeitet, Licht in die Sache zu bringen. Kanadas Regierung hatte eine Entschuldigung des Papstes gefordert."
    Der "Schrecken" wohl eher nicht wegen der mutmaßlichen Kindermorde, sondern, daß man das entdeckt hat. Die Katholische Kirche hat so viele "Leichen" im Keller, daß man fast schon abwinken möchte. Das wirklich erschreckende aber ist, daß das nicht irgendwann im ohnehin finsteren Mittelalter geschah, sondern in der jüngeren Vergangenheit und die Kindsmißbrauchsfälle, sind aktueller denn je.
    Eine andere Vereinigung wäre vermutlich schon längst als kriminell eingestuft und verboten worden.
    Bemerkenswert ist auch, daß es sich um indigene Kinder handelte - auf Deutsch, Indianer- und Eskimokinder, die vermutlich in guter katholischer Tradition zwangsbekehrt werden sollten. Es ist nicht gesagt, daß die Kinden Kindern körperliche Gewalt angetan wurde und sie daran starben. Menschen sterben auch durch seelische Grausamkeit, Krankheiten oder an Hunger!
    Weiterhin bemerkenswert, daß das Verschwinden einiger Kinder nicht unbemerkt geblieben ist und den Behörden, wohl auch der Polizei, gemeldet wurde. Vermutlich aber steckte sie mit der Schulleitung unter einer Decke oder das Verschwinden einiger "Indianergören" war ihnen egal - werden zu ihrem Stamm zurück gegangen sein.
    Ein Horrorszenario in einem Horrorhaus. Min wirklich gespannt, was bei den Untersuchungen rauskommt bzw was man rauskommen läßt!

    https://www.dw.com/de/grausige-knochenfu...nada/a-57710174

  • Deutschland und Namibia heuteDatum06.06.2021 13:14
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Deutschland und Namibia heute
    In einer Regierungspressekonferenz vom 10. Juli 2015 hat die deutsche Bundesregierung im Namen Dr. Martin Schäfers (Sprecher des Auswärtigen Amtes) den Krieg gegen die Herero mittlerweile als Völkermord eingestuft.
    Von den ursprünglich 60.000 bis 80.000 Herero überlebten nur etwa 16.000, genaue Opferzahlen sind jedoch umstritten. Auch die Hälfte der rund 20.000 Menschen zählenden Bevölkerungsgruppe der Nama, die im Oktober 1904 ebenfalls gegen die deutschen Kolonialherren aufbegehrten, fielen der Vernichtungspolitik zum Opfer.
    Namibia ist aufgrund des großen Flächenanteils der Namib nur sehr dünn besiedelt. Das Land hat etwa 2,3 Millionen Einwohner. 18 Prozent der Bevölkerung leben unter der namibischen Armutsgrenze (Stand November 2016), gegenüber 28,7 Prozent 2009. Namibia hat eine stabile parlamentarische Demokratie.
    In Namibia, Botswana und Angola leben heute wieder bis zu 120.000 Menschen vom Volk der Herero. Deutschland betreibt seit der Unabhängigkeit Namibias eine verstärkte Entwicklungszusammenarbeit. Namibia war 1990 als letztes afrikanisches Land nach einem fast 25 Jahre andauernden Freiheitskampf gegen die Mandatsmacht Südafrika unabhängig geworden. Seit 1990 belaufen sich die Hilfszahlungen Deutschlands an das Land auf über 700 Millionen Euro. 2013/2014 erhält das Land 77,7 Millionen Euro. Zudem unterhält Deutschland enge politisch-kulturelle Beziehungen zu Namibia.
    Rund 20.000 Menschen in Namibia zählen noch heute zur deutschsprachigen Gemeinschaft, von denen in ihren Familien auch viele zivile Opfer durch den Hereroaufstand zu beklagen hatten, denn gerade zu Beginn des Aufstandes, der für die Deutschen völlig überraschend kam, wurden viele Farmen deutscher Siedler überfallen und ihre Bewohner ermordet - darüber aber schweigt des Sängers Höflichkeit.....
    1915 dann, im Zuge des 1. WK, wurden die indigenen Einwohner von südafrikanischen Truppen des britischen Empire, vom deutschen Kolonialjoch befreit und 1920 stellte der Völkerbund Namibia unter südafrikanisches Mandat – faktisch als südafrikanische Kolonie –, das seine eigenen Gesetze, wie die zur Apartheid, in Namibia einführte.
    Die Einheimischen fühlten sich unter den Südafrikanern so wohl, daß sie einen Guerillakrieg gegen die als Besatzungsmacht empfundene Mandatsmach Südafrika zu führen begannen und der dann 1994 mit der Unabhängigkeit Namibias endete.
    Die namibische Wirtschaft ist stark durch die Bereiche Landwirtschaft, Tourismus und Bergbau (Uran, Gold, Silber und unedle Metalle) geprägt und nun ratet mal wer der Nutznießer dieses natürlichen Reichtums war? Richtig Südafrika und da finde ich es mehr als gerecht, wenn auch die ihren Anteil an der Wiedergutmachung übernehmen würden. Schließlich haben sie das Land über Jahrzehnte ausgebeutet und die einheimische Bevölkerung brutal unterdrückt.
    Forderungen danach werden aber keine gestellt. Vermutlich fürchtet man um die gut nachbarlichen Beziehungen, während Deutschland für sie quasi auf dem Mond liegt.....

  • Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Habe sie es endlich geschafft! Es geht doch nicht um Anerkennung oder Entschuldigung. Die Milliarde "Entwicklungshilfe" ist, was zählt! Nach der deutsche n Kolonialzeit war Südwest jahrzehntelang Schutzgebiet von Südafrika (britische Kolonie) und wurde erbarmungslos und brutal ausgebeutet. Darüber spricht niemand. Es spricht auch niemand über die dutzenden weißen Siedlern (meist nur Frauen und Kinder), die zu Beginn des Aufstandes von den Einheimischen Ermordet wurden. Vergessen wirs auch, daß die Kolonialmacht England, diejenige war, die die Hereros zum Aufstand gegen die Kolonialmacht Deutschland aufstachelte und ihnen für alle Fälle in ihrer Kolonie Botsuanaland sichere Zuflucht gewährten - weswegen sie auch diese Richtung einschlugen. Richtig ist aber auch, daß der Waterberg von deutschen Truppen umstellt war, deren Schwachstelle genau vor der Omahekewüste lag, weil deutscherseits niemand damit gerechnet hatte, daß die eingekreisten Hereros ausgerechnet dorthin fliehen würden. Hinter der Wüste aber lag britisch Botsuanaland! Gern und ausdauernd wird Trothas Befehl zitiert aber meist absichtlich unvollständig: "... ich nehme keine Weiber und Kinder mehr auf, treibe sie zu Ihrem Volk zurück oder lasse auf sie schießen." (Quelle: BArch R 1001/2089). Der Befehl geht aber noch weiter: "....aber nicht zu Grausamkeiten gegen Weiber und Kinder ausartet. Diese werden schon fortlaufen, wenn zweimal über sie hinweggeschossen wird. Die Truppe wird sich des guten Rufes des Deutschen Soldaten bewußt bleiben.
    der Kommandeur
    gez. v. Trotha, Generalleutnant.“ Statt zu fliehen hätten sich die Aufständischen allesamt Trotha ergeben können. So zogen sie die Flucht durch die als unpassierbar geltende Wüste und somit den Tot vor. Die Entscheidung dazu lag bei ihnen selbst! Heroisch, selbstmörderisch oder dumm - die Entscheidung für was man dieses Handeln halten soll, bleibt jedem selber überlassen. Immerhin bekommen die UR- Ur- Urenkel jetzt erst mal eine Milliarde Euro und ich meine, es sind in den Jahrzehnten vorher auch schon einige nach Namibia geflossen....
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/po...GDU3hLAo309gPBw

  • Am 1. Juni 1941 schloss die Wehrmacht die Eroberung Griechenlands ab. Immer wieder fordert Athen Reparationen wegen der deutschen Gewaltherrschaft. Mit Recht? Historiker Heinz A. Richter verneint.
    Seit vielen Jahren fordert die Regierung in Athen immer wieder Reparationen von der Bundesregierung. Zu Recht? Nein, sagt der Historiker Heinz A. Richter. Eine in der Geschichtswissenschaft nicht unumstrittene Position. Und derart einfach ist die Antwort tatsächlich nicht, wie sich im folgenden Gespräch herausstellt.
    https://www.t-online.de/nachrichten/wiss...arationen-.html

  • Frage zum LaconiafallDatum04.06.2021 09:44
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Der Laconiafall ist unter Interessierten leidlich bekannt und wird kaum kontrovers diskutiert. Er gilt als eine der größten humanitären Rettungsaktionen des 2. WK mit weitreichenden Konsequenzen für die weitere Kriegführung auf See.
    Der Vorgang ist also bekannt und muß nicht weiter beschrieben werden aber wie steht es um die Intensionen des Kapitäns von U 156, Kapitän Werner Hartenstein? Sein entschlossenes Eingreifen und seine konsequente Rettungsaktion rettete hunderten Menschen verschiedener Nationalität das Leben - das bleibt unbestritten und der völkerrechtswidrige Angriff amerikanischer Flugzeuge auf die nun zu dritt dort operierenden deutschen U-Boote gefährdete es wieder und auch die U-Boote und deren Besatzungsmitglieder.
    Das wiederum führte in der Konsequenz zum berüchtigten "Laconia Befehl", der für alle Zukunft solche Rettungsaktionen verbot!
    Am 12. September 1942 traf U 156 vor Westafrika auf den britischen Frachtpassagierdampfer Laconia. Also schon mal kein normales Frachtschiff, sondern eine Mischform, bei der man davon ausgehen konnte, daß auch Passagiere an Bord sein könnten. Dennoch gab es keinerlei Skrupel das Schiff anzugreifen - warum auch, war zumindest ein Teil des Schiffes ein legitimes Ziel, nämlich die Fracht.
    WARUM aber tauchte U 156 auf und rettete die Überlebenden des Schiffsunterganges, nachdem doch das U-Boot erst kurz zuvor die "Laconia" torpediert hatte und zwar mit der Absicht, sie mit "Mann und Maus" untergehen zu lassen?
    Nun, die einen sagen, er sah durch das Periskope, daß sich viele Passagiere an Bord befanden, mit denen er nicht gerechnet hatte. Daß die allermeisten der Passagiere aber gar keine freiwilligen Passagiere waren, erfuhr er erst später.
    Die zweite Version besagt, man habe im auf Seerohrtiefe getauchtem Boot italienische Laute gehört und da Italien zu dieser Zeit noch Deutschlands Verbündeter war, wollte man wenigstens die Italiener retten. Erst nach dem Auftauchen und der Rettung einiger Italienischer Schiffsbrüchiger, erfuhr Hartenstein, daß es sich um eine Überführung von 1.800 Italienischen Kriegsgefangenen handelte. Nun erst wurden größere Rettungsaktionen eingeleitet um die Verbündeten zu retten.
    Insgesamt befanden sich an Bord 1800 italienische Kriegsgefangene, bewacht von gut 100 polnischen Exil-Soldaten, sowie 366 Zivilisten und knapp 500 Besatzungsmitglieder.
    Jetzt allerdings zeigte Hartenstein wahre Größe, als er damit begann ALLE Überlebenden unterschiedslos zu retten, incl. der 100 polnischen Bewacher, die sich nach Aussagen der Italiener, den Gefangenen gegenüber äußerst brutal und rücksichtslos verhalten haben sollen.
    Über sich hinaus wuchs Hartenstein und die Kapitäne der beiden anderen deutschen U-Boote, als sie selbst bei einem US Amerikanischen Bombenangriff die Geretteten nicht im Stich ließen und einfach wegtauchten.
    Die Frage die ich mir stellte, bleibt aber unbeantwortet: WARUM tauchte Hartenstein wirklich auf und wäre er auch zur Rettung der Schiffbrüchigen aufgetaucht, wenn man keine italienischen Laute gehört hätte?
    Immerhin konnte er von Januar 1942 bis Januar 1943 auf insgesamt fünf Unternehmungen zwanzig Handelsschiffe mit 97.206 BRT versenken und vier Schiffe, darunter den US-Zerstörer Blakely, schwer beschädigen.
    Nach dem Krieg brachte ihm diese Aktion den Spitznahmen "netter Nazi" oder "guter Nazi" ein und machte seine Person zum Filmhelden, während des Krieges das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

  • Nun, da ich bei FB für sieben Tage gesperrt wurde, hab ich mal wieder mehr Zeit gefunden, mich hier etwas umzusehen und siehe da: DAS kann ich so nicht stehen lassen!
    Inzwi9schen wurde nämlich das Urteil revidiert: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h...-schmaehkritik/

  • Facebook und die Meinungsfreiheit.Datum03.06.2021 07:39
    Thema von Waldi44 im Forum Stammtisch

    Wer bei Facebook angemeldet ist und diese Plattform kennt, kennt auch die damit einhergehenden Probleme der Meinungsfreiheit dort.
    Die gilt tatsächlich nur eingeschränkt und so gut wie jeder hat die Folgen einer freien Meinungsäußerung schon zu spüren bekommen. Die Urteilsfindung, wer warum und wie lange für welchen Kommentar oder welche Äußerung gesperrt wird, sind schlicht unergründlich und alles andere als demokratisch.
    Leider besitzt FB eine gewisse Monopolstellung und ein Wechsel auf eine andere Plattform ist deshalb kaum möglich.
    Merkwürdig aber ist, daß kritische Kommentare zur Asyl- und Ausländerpolitik mit Bann bestraft werden, während nur wenige Klicks weiter deutsche Politiker straflos auf das gröbste beleidigt und beschimpft werden, ohne daß FB den Finger rührt.
    Israelkritische (wohlgemerkt, nicht antijüdische) Kommentare werden gelöscht, deren Verfasser gebannt aber wieder nur wenige Klicks weiter tobt sich auf FB unbehelligt der antisemitische Mob aus!
    FB hat sich zum Mekka der Meldemuschis gemausert und der Algorithmus hat ein RotGrünes Auswahlprogramm verpasst bekommen, das sogar auf Kritik an der politisch korrekten Sprache und der pseudoelitären Gendersprache mit Sperrung bestraft.
    Gestern hab ich eine 24 Stunden Sperre bekommen, die nach meinem Widerspruch auf 7 Tage verlängert wurde. Da hat wohl auch ein Administrator mit RotGrüner Gesinnung gleich noch mal eine Kelle Nachschlag draufgesetzt.
    Hier nun mal die Gründe, weswegen ich gesperrt wurde. Zuerst der aktuelle Grund:
    Auf die Frage, als was man als Kind gern gegangen wäre. „Indianer oder Negerhäuptling. Alternativ arabischer Scheich oder Zigeuner! 🥳🥳🥳“. (Anm.: Meine Generation hat zu diesen Begriffen eine ganz andere Beziehung als die, derjenigen, die um die Jahrtausendwende und danach geboren wurden. Ich bin mit diesen begriffen groß geworden.)

    Diskusion über Schzuldfrage zur Sklaverei: "Ok, wenn "Schuld" zu heftig klingt, dann eben Mitverantwortung! Ich will es aber dennoch versuchen auf einen Nenner zu bringen: Die "Negersklaverei" zB, deren Diskussion heute gerade in Deutschland wieder mal hochkocht, weil die Flamme immer schön am brennen gehalten wird, wird ausschließlich den Weißen angelastet, was aber ebenso falsch ist, wie den Indianer eine gewisse Mitschuld an ihrem Untergang abzusprechen. Klar, den Indianern fehlten die globalen Zusammenhänge und sie hatten ein eher beschränktes Weltbild - von wenigen weitsichtigen Häuptlingen abgesehen. Aber ähnlich erging es den Schwarzen in Afrika, ohne deren Mithilfe eine Sklavenjagt kaum möglich gewesen wäre und die wirklich großen Sklavenhändler waren nicht die Europäer, sondern die Araber und die Sklavenjäger die schwarzen Eingeborenen selber, Wobei hier natürlich nicht außer Acht gelassen werden darf, daß erst die Nachfrage auch ein Angebot schafft. Eine richtige "Nachfrage" nach Indianern gab es nicht. Wo immer Weißer versuchten sie auf Plantagen oder in Bergwerken zur Arbeit einzusetzen, verstarben sie schneller, als Nachschub rangeschafft werden konnte. DAS erst schuf die Nachfrage für Negersklaven! Daneben gab es natürlich auch noch die natürliche Vernichtung durch die Immunschwäche europäischen Krankheiten gegenüber, was Berichten zufolge von skrupellosen Weißen noch gefördert wurde. (Anm.: Hier kann ich überhaupt keinen Sperrgrund erkennen!)

    Zur Asylfrage und islamistischem Terror: „Tatsächlich stellt sich hier die Frage, WER die wirklichen Barbaren sind! Die Antwort lautet schlicht: Die Islamisten. Und solchen Leuten gewähren wir auch noch Unterschlupf, wenn sie als angeblich Verfolgte bei uns um Asyl nachsuchen und wenn sie dann wieder kriminell werden oder ihre kruden Religion ausleben, dürfen sie noch nicht einmal abgeschoben werden - RotGrün weiß das schon zu verhindern!“.
    (Anm.: Hier ist der Grund klar ersichtlich, ich kritisiere RotGrün und deren Abschiebeverhinderungstaktik und natürlich die Islamisten. Finde den Fehler!)

  • Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Torpedos gelten sowieso eher als hinterhältige Waffe. Meist von U-Booten abgefeuert oder auch von T- und S- Booten, schleichen sie sich kaum erkennbar an ihr Opfer ran und richten beträchtlichen Schaden an bis hin zur völligen Zerstörung. Gelegentlich konnte das avisierte Ziel aber den Torpedos ausweichen und den vorbeiziehenden Luftblasen der Torpedobahn den "Stinkefinger" zeigen.
    Deshalb arbeitete man an Torpedos, die zB keine verräterische Luftblasenbahn mehr zogen oder solchen, die dem Geräusch der Schiffschraube folgten.
    Letztere nannte man "Zaunkönig". So innovativ sie waren, so unberechenbar waren sie auch für denjenigen, der sie abfeuerte. Ich meine, ein oder zwei eigene U-Boot gingen auf Kosten solcher Irrläufer, die auf das Schraubengeräusch des eigenen Bootes reagierten verloren.
    Wer nun aber meint, normale Torpedos seien zumindest diesbezüglich für den Anwender ungefährlich, irrt sich. Ich habe da einen kleinen Bericht über die "Emden" der Kriegsmarine gelesen. Die wurde nämlich und das weiß kaum jemand auch torpediert und zwar von sich selbst.
    Beim Torpedoschießen in der Danziger Bucht im Frühjahr 1943. Nach dem Abfeuern eines scharfen Torpedos bemerkte man(n), daß die Geradeaussteuerung versagte. Trotz sofort eingeleiteter Ausweichmanöver, traf der Irrläufer die "Emden" im Unterwasserbereich des Vorschiffs. Der Wassereinbruch konnte von den Pumpen bewältigt werden. Das schiff aber mußte zur Reparatur ins Danziger Schwimmdock, was sie nach der Reparatur beinahe nicht mehr hätte verlassen können. Niedrigwasser und ablandige Winde erforderten eine Leichterung und Schlepper, sowie ein "Schiffsschaukeln", daß die Besatzung durch einen ständigen Wechsel von einer Bordseite auf die andere bewerkstelligte.

  • WO sind sie geblieben?Datum02.04.2021 12:52
    Thema von Waldi44 im Forum Habt ihr das gewusst?

    Spätestens mit dem Ende des 2. WK ging auch eine Kriegsschiffära zu Ende, nämlich die der Schlachtschiffe. Schon vor und während des 2. WK "tobte" eine erbitterte "Schlacht" zwischen der Schlachtschifffraktion und der Flugzeugträgerfraktion. Diese "Schlacht" vollzog sich in ALLEN namhaften Marinen seiner Zeit.
    Der Kriegsverlauf schließlich brachte die Niederlage der Schlachtschifffraktion, die mit dem japanischen Angriff auf PH eingeläutet wurde. Insgesamt kann man zusammenfassend behaupten, daß relativ wenige und billige Flugzeuge bei relativ geringen Kosten und unter relativ geringem Material- und Menschenverlusten, selbst die dicksten und größten Schlachschiffe ihrer Zeit beinahe mühelos versenkten.
    Zu nennen wäre da (unabhängig von ihrer tatsächlichen Reihenfolge) der Stolz der deutschen Kriegsmarine, die "Bismarck". Ups, natürlich nur indirekt. Ein uralt Doppeldecker beschädigte das modernste Schlachtschiff seiner Zeit so schwer, daß es für seine Gegner zum Kanonenfutter wurde. Direkter war da schon die Versenkung des Schwesterschiffes, die Tirpitz am 12. November 1944 durch 32 Lancaster-Bomber und der berühmten „Tallboys“ Bombe.
    "Auch die Force Z" wurde von Japanischen Flugzeugen versenkt. Versenkt wurde dabei eines der modernsten britischen Schlachtschiffe HMS Prince of Wales und HMS Repulse (Repulse war "nur" ein Schlachtkreuzer). Die Prince of Wales hatte zuvor an der Jagt auf die Bismarck teilgenommen. Die Japaner verloren dabei ganze 3 Flugzeuge.
    Die "Yamato", Japans ganzer Stolz zur See und damals größte Schlachtschiff der Welt, schaffte es gerade einmal 10 der angreifenden amerikanischen Flugzeuge abzuschießen, ehe sie selbst in einem glühenden Feuerball exlodierte. Etwa 400 Kampfflugzeuge in mehreren Wellen von 11 Flugzeugträgern der US-amerikanischen Task Force 58 gestartet, griffen das Schiff an.
    Und vergessen wir nicht den Morgen des 7. Dezember 1941, als 353 japanische Kampfflugzeuge die Luftstützpunkte und Marinebasis der USA auf der Insel Oahu angriffen. Insgesamt wurden 16 Schiffe der US-Pazifikflotte zerstört, darunter Acht Schlachtschiffe, von denen 5 gesunken sind. Mit Ausnahme der "Arizona" wurden sie aber alle gehoben und weitestgehend wieder einsatzfähig gemacht. Das gelang aber nur, weil die Japaner die Werft- und Tankanlagen nicht zerstört hatten. Die Japaner verloren bei den insgesamt zwei Angriffen 29 Flugzeuge und 65 (die auf den Kleinstubooten mit eingerechnet)Tote Japaner standen 2.403 gefallenen Amerikanern gegenüber.
    Am 12. November 1940, also gut ein Jahr VOR PH führten die Briten einen spektakulären Luftangriff auf den italienischen Flottenstützpunkt Tarent durch. An diesem Tag versenkten die Briten bei zwei eigenen Flugzeugverlusten, drei italienische Schlachtschiff. Zwar wurden zwei von ihnen nach monatelangen Reparaturen wieder einsatzbereit gemacht. Aber die "Conte di Cavour" wurde vor Kriegsende nicht mehr fertiggestellt. Übrigens flog der selbe Flugzeugtyp den Torpedoangriff, der später der "Bismarck" zum Verhängnis werden sollte: Ein Torpedobomber vom Typ Fairey Swordfish.
    Schließlich sei auch noch die "Roma" erwähnt. Das modernste Schiff der italienischen Marine und ihr ganzer Stolz. Ein einziges Flugzeug mit einer einzigen gelenkten "Fritzbombe", schickte es auf den Grund des Mittelmeeres, als es versuchte zu den Briten zu entkommen, nachdem Italien die Seite gewechselt hatte.
    Naja, bei solch einer eher verheerenden Bilanz war klar, daß Schlachtschiffe obsolet geworden waren. Neben den Fliegern waren es U-Boote, die diesen Giganten der Meere ihr Leben schwer machten. Manchmal genügte ein einziger Torpedo und die ganze Herrlichkeit war Geschichte und mit ihr mitunter tausende von Seeleuten.
    Also, aus und vorbei? Mitnichten. So wenig wie der Krieg am 8. Mai bzw am 9./12. September 1945 mit der Kapitulation Deutschlands und Japans endete, endete auch die Geschichte der Schlachtschiffe nicht so abruppt an einem Stichtag.
    Der nächste Krieg in den die USA involviert waren, ließ nicht lange auf sich warten und sein Grundstein wurde mit der Teilung Koreas in zwei Besatzungszonen gelegt.
    Nach dem Krieg stellte die US Navy ihre Schlachtschiffe außer Dienst. Die meisten wurden verschrotte. Nur die vier "Iowas", die zuletzt gebauten und somit modernsten Schiffe wurden der Reserveflotte zugeteilt und eingemottet.
    USS Iowa (BB-61)
    USS New Jersey (BB-62)
    USS Missouri (BB-63)
    USS New Jersey (BB-62)
    USS Wisconsin (BB-64)

    Die USS Iowa (BB-61)
    Sie wurde 1943 in Dienst gestellt und fuhr noch im selben Jahr im Atlantischen Ozean Kriegseinsätze. Das Schlachtschiff kämpfte im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg. Für Hollywood zog sie gegen Aliens in Gefecht - "American Warships".
    Mitten im Frieden erschütterte am 19. April 1989 eine gigantische Explosion die USS Iowa. Das riesige Schlachtschiff wurde noch im Zweiten Weltkrieg gebaut und von US Präsident Ronald Reagan reaktiviert im Ramen der "600 Schiffeplanung". Der zweite Hauptturm mit seinen 40,6-Zentimeter-Geschützen war explodiert. 47 Matrosen starben, elf Besatzungsmitglieder, die in den unteren Etagen des riesigen Turms diest taten, überlebten die Explosion. Das Schiff konnte aus eigener Kraft seinen Heimathafen anlaufen, doch der Schaden wurde nie wieder repariert. Die USS Iowa schied aus dem Dienst aus.
    Die Explosion ereignete sich bei einem Übungsschießen vor der Küste Puerto Ricos. Das Projektil im Lauf war eine Übungsgranate ohne Sprengstoff. Sie sollte mit einer Treibladung bestehend aus sechs etwa 50 Kilogramm schweren Säcken abgefeuerte werden.
    Dass Schiff ging nur darum nicht unter, weil es gelang, das Magazin des Turms zu fluten, sodass die Munitionsvorräte dort nicht in Brand gerieten.
    Sie liegt heute im Port of Los Angeles, Kalifornien (San Pedro) wo sie als Museumsschiff besichtigt werden kann. Die Iowa verbrachte zwischen 1943 und 1990 18 Jahre und elf Monate im aktiven Dienst.

    USS New Jersey (BB-62)
    Die USS New Jersey (BB-62) wurde am 16. September 1940 auf Kiel gelegt und am 23. Mai 1943 in Dienst gestellt. Im Zweiten Weltkrieg nahm sie unter anderem an der Beschießung Saipans teil, später verteidigte sie mehrere Flugzeugträger vor Okinawa. Nach kurzer Zeit in der Mothball Fleet genannten Reserveflotte beschoss die New Jersey ab 1951 die Küsten von Wŏnsan und anderer Städte in Nordkorea, wurde dann aber 1957 wieder außer Dienst gestellt. Als einziges Schlachtschiff der US-Flotte wurde sie 1968 für den Einsatz im Vietnamkrieg erneut aktiviert (Kosten 21,5 mio $), blieb aber nur rund eineinhalb Jahre in Dienst. Im Krieg selbst nahm sie nur an einer einzigen größeren Operation teil, weil zu diesem Zeitpunkt der Krieg bereits "vietnamisiert" wurde. Dort verschoss sie 5688 Projektile aus ihren Hauptgeschützen. 1969 bis 1982 verbrachte sie wiederum in der Reserve, diente danach noch vor dem Libanon, wo sie den syrischen Kommandoposten auf der Bekaa-Ebene zerstörte. Danach nahm sie an mehreren Manövern teil und wurde 1991 außer Dienst gestellt sowie 1995 aus dem Schiffsregister gestrichen. Heute liegt die New Jersey in Camden, New Jersey, wo sie besichtigt werden kann. Die New Jersey stand 21 Jahre und fünf Monate im aktiven Dienst

    USS Missouri (BB-63)
    Die USS Missouri (Spitzname „Mighty Mo“) wurde am 6. Januar 1941 auf Kiel gelegt und am 11. Juni 1944 in Dienst gestellt und nahm ab 1945 am Pazifikkrieg teil. Sie kämpfte vor Iwo Jima und beschoß die Japanische Küste. Am 2. September 1945 wurde auf der Missouri Geschichte geschrieben, als auf dem Vordeck die politischen und militärischen Vertreter Japans kapitulierten und so der Zweite Weltkrieg sein Ende fand. Ab 1950 fuhr das Schlachtschiff Einsätze im Koreakrieg und wurde danach der Reserveflotte zugeteilt. Dort verblieb es bis 1984 und wurde danach, stark modernisiert, im Zweiten Golfkrieg eingesetzt und nahm 1991 an Operation Desert Storm teil, wo sie neben den Geschützen auch Marschflugkörper abfeuerte.
    Die Missouri wurde 1992 außer Dienst gestellt und 1995 aus dem Schiffsregister gestrichen. Heute liegt sie als Museumsschiff in Pearl Harbor auf Hawaii. Insgesamt befand sich die Missouri 16 Jahre und vier Monate im aktiven Dienst.

    Die USS Wisconsin (BB-64)
    Das Schiff wurde am 25. Januar 1941 auf Kiel gelegt und am 16. April 1943 in Dienst gestellt. Im Zweiten Weltkrieg diente sie vor Iwo Jima und den japanischen Hauptinseln. Die erste Außerdienststellung erfolgte 1948, bereits 1951 wurde sie jedoch wieder aktiviert, um am Koreakrieg teilzunehmen. 1958 wurde sie wiederum der Reserve zugeordnet. 1988 begann die Wisconsin ihre dritte Dienstzeit, während der sie 1991 auch am Golfkrieg teilnahm. Neben den Geschützen feuerte sie auch 24 Marschflugkörper auf den Irak ab. 1991 wurde sie außer Dienst gestellt und 1995 aus dem Schiffsregister gestrichen, 1998 jedoch wieder hinzugefügt. Bis 2006 gehörte die Wisconsin zur Reserveflotte und liegt im Nauticus National Maritime Center in Norfolk, Virginia, wo ihre Wetterdecks besichtigt werden können. Allerdings ist sie durch einen Brand, dessen Schäden bis heute nicht behoben wurden, quasi lahm gelegt. Das Schiff verbrachte 13 Jahre und elf Monate im aktiven Dienst.
    Im März 2006 wurden die vier Iowas vermutlich endgültig aus dem Schiffsregister gestrichen.
    In den 60 Jahren gab es diverse Pläne, die Schiffe zu Lenkwaffenträger und/oder Hubschrauberträger umzubauen. Bei allen Plänen wären die beiden vorderen Geschütztürme erhalten geblieben. Es blieb aber bei den Plänen.

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